– auch mit Hilfe des WochenKuriers
Acht Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wohnen derzeit im Sportinternat des Eissports Weißwasser. Auch mit der finanziellen Unterstützung des WochenKuriers werden dort die Stars von morgen ausgebildet. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter zeichnete Mitte des Jahres den Verlag Dresdner WochenKurier mit dem "Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe aus. Da der WochenKurier seit Jahren treuer Sponsor des Eissports in Weißwasser ist, wurde beschlossen, die Hälfte des Preisgeldes – das traditionell sozialen Zwecken zu Gute kommt – an die Nachwuchsabteilung der Lausitzer Füchse zu spenden. „Wir wünschen uns, dass damit sozial schwächere Familien unterstützt werden, damit ihre Kinder weiterhin mit großem Elan ihrem Lieblingssport nachgehen können“, so WochenKurier-Verlagsleiter Michael Jäkel damals bei der Überreichung des Schecks über 1.250 Euro.
Der Verein lässt sich die Förderung auswärtiger Spieler mehrere Tausend Euro im Jahr kosten. „Auch dank von Sponsoren, wie dem WochenKurier, konnten wir das Projekt starten. Erst letztens hat der Rotary-Club Weißwasser/Bad Muskau eine nicht unerhebliche Geldsumme für das Internat gespendet. Dafür allen Unterstützern, wie dem „Hotel Kristall“, dass die Räumlichkeiten für das Internat kostengünstig zur Verfügung stellt, ein herzliches Dankeschön. Vielleicht findet sich noch ein Lehrer, der zum Beispiel im Ruhestand ist, und unseren Schülern Nachhilfe bei schulischen Problemen gibt. Nicht nur der Körper soll trainiert werden, sondern auch der Geist. Bei schlechter werdenden schulischen Leistung kann es sogar einen Ausschluss vom Trainings- und Wettkampfbetrieb geben.“
Aus der Zittauer Region, aus Chemnitz oder sogar aus Weiden stammen die Jugendlichen im Sportinternat, die jetzt in der Schüler- und Jugend-Bundesliga bei den Füchsen der schwarzen Hartgummischeibe nachjagen. „Wir sind froh, dass wir diese Spieler haben. Ohne diese Verstärkungen hätten wir zum Beispiel nicht die Mannschaftsstärke aufbringen können, um in der Jugend-Bundesliga zu spielen. Der Erfolg zum Saisonstart (die Schüler- und Jugendteams blieben mit teilweise Kantersiegen ungeschlagen – d.Red.) gibt uns Recht, diesen Weg gegangen zu sein und auch zukünftig weiter zu gehen“, freut sich Füchse-Nachwuchskoordinator Jürgen Hanke über die Anfangserfolge.
Zwei der hoffnungsvollen Nachwuchstalente sind Tom Brezina und Nick Mertinke, die aus Oybin und Zittau stammen. Die beiden 15-Jährigen spielten bisher im Nachwuchs der Jonsdorfer Falken und kennen sich von klein auf. Fast logisch, dass beide jetzt auch ein Zimmer im Internat teilen.
Durch die Kooperation der Füchse mit den Falken spielten die beiden Kufenflitzer bereits im letzten Jahr für Weißwasser. „Die Woche über haben wir in Jonsdorf trainiert und sind am Freitag nach der Schule zum Training nach Weißwasser. Hatten wir am Wochenende ein Spiel, haben wir bei Gastfamilien übernachtet. Bei einer diesen Fahrten haben wir dann für uns beschlossen, dass wir in dieses Internat wollen“, beschreibt Tom Brezina die Mühen der Vergangenheit.
Nachdem die Eltern der Jungen sich davon überzeugt hatten, dass das schulische Umfeld und die Betreuung am Tag gut ist, stand einem Einzug nichts mehr im Wege. Nun gehen die beiden Freunde jeden Morgen gemeinsam zur Schule – in ihrer Klasse wurden sie übrigens super aufgenommen, wie sie freudestrahlend berichten –, kommen am Nachmittag gegen halb drei heim und erledigen ihre Hausaufgaben, ehe es danach zum täglichen Training (drei Tage Eis, zwei Tage Athletik „an Land“) geht.
Ihre Eltern sehen die Spieler nur noch selten – beim Spiel als Zuschauer oder an einem spielfreiem Wochenende in der alten Heimat. „Aber das nehme ich auf mich. Ich bin durch das Internat meinem Ziel näher gekommen, Eishockeyprofi zu werden und damit Geld zu verdienen. Mein größter Traum wäre es, den Sprung nach Übersee zu schaffen“, zeigt sich Tom Brezina entschlossen und hoffnungsfroh, dass sich diese Entbehrungen einmal für ihn lohnen.
„Wir sind froh, dass wir solche Rohdiamanten haben. Namen wie Tom Brezina, Jörg Noack, Marius Stöber, Erik und Chris Neumann oder auch Florian Proske können in Zukunft für Furore sorgen", hofft Nachwuchstrainer Torsten „Otto“ Hanusch, dass diese Spieler auch im Männerbereich noch in Weißwasser spielen.
Kontakt: Jürgen Hanke Tel.: 03576/287177 oder info@eissport-weisswasser.de.
Der WochenKurier verlost für das nächste Füchse-Heimspiel am 4. Oktober, 17 Uhr, gegen die Eispiraten Crimmitschau zwei Eintrittskarten! So gehts: Einfach Donnerstag vor dem Spiel von 16 bis 16.10 Uhr unter 03581/42420 anrufen. Der zweite und vierte Anrufer gewinnen eine Karte.
Sascha Hache
Trainer Torsten Hanusch (Mitte) schaut seinen Zöglingen Nick Mertinke (links) und Tom Brezina auch bei den Hausaufgaben über die Schulter. Foto: Hache
Mein größter Respekt für die Internatsschüler. Viel Erfolg für die Zukunft der gesamten Nachwuchsabteilung und noch viele viele Kantersiege. Weiter so....
2 | Odin | 30.09.2009 @ 15:25
Kantersiege sind ja schön und gut, aber lange nicht alles! Siegen müssen se genauso lernen, wie verlieren. Aber "Otto" und Co. kennen als Füchse beides und werden das schon machen.
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Acht Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wohnen derzeit im Sportinternat des Eissports Weißwasser. Auch mit der finanziellen Unterstützung des WochenKuriers werden dort die Stars von morgen ausgebildet. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter zeichnete Mitte des Jahres den Verlag Dresdner WochenKurier mit dem "Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe aus. Da der WochenKurier seit Jahren treuer Sponsor des Eissports in Weißwasser ist, wurde beschlossen, die Hälfte des Preisgeldes – das traditionell sozialen Zwecken zu Gute kommt – an die Nachwuchsabteilung der Lausitzer Füchse zu spenden. „Wir wünschen uns, dass damit sozial schwächere Familien unterstützt werden, damit ihre Kinder weiterhin mit großem Elan ihrem Lieblingssport nachgehen können“, so WochenKurier-Verlagsleiter Michael Jäkel damals bei der Überreichung des Schecks über 1.250 Euro.
Der Verein lässt sich die Förderung auswärtiger Spieler mehrere Tausend Euro im Jahr kosten. „Auch dank von Sponsoren, wie dem WochenKurier, konnten wir das Projekt starten. Erst letztens hat der Rotary-Club Weißwasser/Bad Muskau eine nicht unerhebliche Geldsumme für das Internat gespendet. Dafür allen Unterstützern, wie dem „Hotel Kristall“, dass die Räumlichkeiten für das Internat kostengünstig zur Verfügung stellt, ein herzliches Dankeschön. Vielleicht findet sich noch ein Lehrer, der zum Beispiel im Ruhestand ist, und unseren Schülern Nachhilfe bei schulischen Problemen gibt. Nicht nur der Körper soll trainiert werden, sondern auch der Geist. Bei schlechter werdenden schulischen Leistung kann es sogar einen Ausschluss vom Trainings- und Wettkampfbetrieb geben.“
Aus der Zittauer Region, aus Chemnitz oder sogar aus Weiden stammen die Jugendlichen im Sportinternat, die jetzt in der Schüler- und Jugend-Bundesliga bei den Füchsen der schwarzen Hartgummischeibe nachjagen. „Wir sind froh, dass wir diese Spieler haben. Ohne diese Verstärkungen hätten wir zum Beispiel nicht die Mannschaftsstärke aufbringen können, um in der Jugend-Bundesliga zu spielen. Der Erfolg zum Saisonstart (die Schüler- und Jugendteams blieben mit teilweise Kantersiegen ungeschlagen – d.Red.) gibt uns Recht, diesen Weg gegangen zu sein und auch zukünftig weiter zu gehen“, freut sich Füchse-Nachwuchskoordinator Jürgen Hanke über die Anfangserfolge.
Zwei der hoffnungsvollen Nachwuchstalente sind Tom Brezina und Nick Mertinke, die aus Oybin und Zittau stammen. Die beiden 15-Jährigen spielten bisher im Nachwuchs der Jonsdorfer Falken und kennen sich von klein auf. Fast logisch, dass beide jetzt auch ein Zimmer im Internat teilen.
Durch die Kooperation der Füchse mit den Falken spielten die beiden Kufenflitzer bereits im letzten Jahr für Weißwasser. „Die Woche über haben wir in Jonsdorf trainiert und sind am Freitag nach der Schule zum Training nach Weißwasser. Hatten wir am Wochenende ein Spiel, haben wir bei Gastfamilien übernachtet. Bei einer diesen Fahrten haben wir dann für uns beschlossen, dass wir in dieses Internat wollen“, beschreibt Tom Brezina die Mühen der Vergangenheit.
Nachdem die Eltern der Jungen sich davon überzeugt hatten, dass das schulische Umfeld und die Betreuung am Tag gut ist, stand einem Einzug nichts mehr im Wege. Nun gehen die beiden Freunde jeden Morgen gemeinsam zur Schule – in ihrer Klasse wurden sie übrigens super aufgenommen, wie sie freudestrahlend berichten –, kommen am Nachmittag gegen halb drei heim und erledigen ihre Hausaufgaben, ehe es danach zum täglichen Training (drei Tage Eis, zwei Tage Athletik „an Land“) geht.
Ihre Eltern sehen die Spieler nur noch selten – beim Spiel als Zuschauer oder an einem spielfreiem Wochenende in der alten Heimat. „Aber das nehme ich auf mich. Ich bin durch das Internat meinem Ziel näher gekommen, Eishockeyprofi zu werden und damit Geld zu verdienen. Mein größter Traum wäre es, den Sprung nach Übersee zu schaffen“, zeigt sich Tom Brezina entschlossen und hoffnungsfroh, dass sich diese Entbehrungen einmal für ihn lohnen.
„Wir sind froh, dass wir solche Rohdiamanten haben. Namen wie Tom Brezina, Jörg Noack, Marius Stöber, Erik und Chris Neumann oder auch Florian Proske können in Zukunft für Furore sorgen", hofft Nachwuchstrainer Torsten „Otto“ Hanusch, dass diese Spieler auch im Männerbereich noch in Weißwasser spielen.
Kontakt: Jürgen Hanke Tel.: 03576/287177 oder info@eissport-weisswasser.de.
Der WochenKurier verlost für das nächste Füchse-Heimspiel am 4. Oktober, 17 Uhr, gegen die Eispiraten Crimmitschau zwei Eintrittskarten! So gehts: Einfach Donnerstag vor dem Spiel von 16 bis 16.10 Uhr unter 03581/42420 anrufen. Der zweite und vierte Anrufer gewinnen eine Karte.
Sascha Hache
Quelle: www.wochenkurier.info