...ist bislang eine Festung
Es braucht zugegebenermaßen ein wenig Phantasie, um sich die altehrwürdige Eishalle in Weißwasser als Festung vorzustellen. Der nach der Wende als Provisorium geplante Fuchsbau ist in die Jahre gekommen und baufällig, die neue Eishalle in Planung.
Und dennoch kommt der Fuchsbau auf seine alten Tage derzeit zu festungsähnlichen Ehren – jedenfalls in sportlicher Hinsicht. Denn in drei Heimspielen gab es bislang nicht nur drei Siege für die Lausitzer Füchse in der 2. Liga, sondern mit fünf Treffern pro Spiel auch eine regelrechte Torflut. Der guten Bilanz im Fuchsbau stehen jedoch drei Auswärtsniederlagen gegenüber. „Zu Hause gelingt es uns mit den Zuschauern im Rücken besser, unsere Philosophie umzusetzen“, sagt Trainer Dirk Rohrbach.
Diese gute Bilanz soll am Sonntag im Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau (17 Uhr) ausgebaut werden. Zuvor gastieren die Füchse am heutigen Freitag bei den Wölfen Freiburg (20 Uhr). Die RUNDSCHAU nennt fünf Gründe, warum es derzeit in heimischer Halle so gut läuft.
Die Zuschauer: Obwohl die Gastgeber schwer in die Spiele reingekommen sind, haben die Fans viel Geduld bewiesen. Statt Pfiffen gab es Unterstützung. Ab dem zweiten Drittel kam die Tor-Maschinerie dann auf Touren. „Wir sind derzeit in der Lage, zu Hause viel Druck zu machen“, betont Rohrbach. Dennoch bleibt es das erklärte Ziel, dabei die Defensive nicht zu vernachlässigen. Auswärts gelingt dieser Spagat nicht so gut. „Wir sind zwar auch auswärts gut dabei, machen aber zu viele individuelle Fehler“, analysiert Stürmer Ervin Masek.
Die Ansetzungen: Der bisherige Spielrhythmus kommt den Füchsen entgegen. An den ersten drei Wochenenden sind sie jeweils am Freitag auswärts und dann am Sonntag zu Hause angetreten. Die Mannschaft kann sich also am Sonntag absolut auspowern, weil dann mehrere Tage zur Regeneration folgen.
Der Teamgeist: Die drei Siege sind auch ein Produkt der mannschaftlichen Geschlossenheit. Vor heimischer Kulisse scheinen die Laufbereitschaft und der Wille, Fehler des Nebenmannes auszubügeln, mehr ausgeprägt zu sein als auswärts. Zum Beispiel in der jüngsten Partie gegen Hannover hatte der Kontrahent zwar die besseren Einzelspieler. Die Kompaktheit sprach jedoch für die Füchse.
Die Topreihe: Vor allem das Quintett um Kapitän Sebastian Klenner, dessen Verteidiger Kollegen Sven Valenti sowie den Stürmern Carsten Gosdeck, Danny Albrecht und Marvin Tepper hat derzeit einen tollen Lauf. 15 der insgesamt 21 Füchse-Tore gehen auf das Konto dieser Reihe.
Der Torhüter: Auch wenn die Heimspiele vom Ergebnis her klar gewonnen wurden, hat Ryan MacDonald einen großen Anteil an diesen Siegen. Denn der Kanadier war immer dann zur Stelle, wenn die Partien hätten kippen können. „Wir hatten in jedem Heimspiel den besseren Keeper“, lobt Rohrbach.
Es braucht zugegebenermaßen ein wenig Phantasie, um sich die altehrwürdige Eishalle in Weißwasser als Festung vorzustellen. Der nach der Wende als Provisorium geplante Fuchsbau ist in die Jahre gekommen und baufällig, die neue Eishalle in Planung.
Und dennoch kommt der Fuchsbau auf seine alten Tage derzeit zu festungsähnlichen Ehren – jedenfalls in sportlicher Hinsicht. Denn in drei Heimspielen gab es bislang nicht nur drei Siege für die Lausitzer Füchse in der 2. Liga, sondern mit fünf Treffern pro Spiel auch eine regelrechte Torflut. Der guten Bilanz im Fuchsbau stehen jedoch drei Auswärtsniederlagen gegenüber. „Zu Hause gelingt es uns mit den Zuschauern im Rücken besser, unsere Philosophie umzusetzen“, sagt Trainer Dirk Rohrbach.
Diese gute Bilanz soll am Sonntag im Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau (17 Uhr) ausgebaut werden. Zuvor gastieren die Füchse am heutigen Freitag bei den Wölfen Freiburg (20 Uhr). Die RUNDSCHAU nennt fünf Gründe, warum es derzeit in heimischer Halle so gut läuft.
Die Zuschauer: Obwohl die Gastgeber schwer in die Spiele reingekommen sind, haben die Fans viel Geduld bewiesen. Statt Pfiffen gab es Unterstützung. Ab dem zweiten Drittel kam die Tor-Maschinerie dann auf Touren. „Wir sind derzeit in der Lage, zu Hause viel Druck zu machen“, betont Rohrbach. Dennoch bleibt es das erklärte Ziel, dabei die Defensive nicht zu vernachlässigen. Auswärts gelingt dieser Spagat nicht so gut. „Wir sind zwar auch auswärts gut dabei, machen aber zu viele individuelle Fehler“, analysiert Stürmer Ervin Masek.
Die Ansetzungen: Der bisherige Spielrhythmus kommt den Füchsen entgegen. An den ersten drei Wochenenden sind sie jeweils am Freitag auswärts und dann am Sonntag zu Hause angetreten. Die Mannschaft kann sich also am Sonntag absolut auspowern, weil dann mehrere Tage zur Regeneration folgen.
Der Teamgeist: Die drei Siege sind auch ein Produkt der mannschaftlichen Geschlossenheit. Vor heimischer Kulisse scheinen die Laufbereitschaft und der Wille, Fehler des Nebenmannes auszubügeln, mehr ausgeprägt zu sein als auswärts. Zum Beispiel in der jüngsten Partie gegen Hannover hatte der Kontrahent zwar die besseren Einzelspieler. Die Kompaktheit sprach jedoch für die Füchse.
Die Topreihe: Vor allem das Quintett um Kapitän Sebastian Klenner, dessen Verteidiger Kollegen Sven Valenti sowie den Stürmern Carsten Gosdeck, Danny Albrecht und Marvin Tepper hat derzeit einen tollen Lauf. 15 der insgesamt 21 Füchse-Tore gehen auf das Konto dieser Reihe.
Der Torhüter: Auch wenn die Heimspiele vom Ergebnis her klar gewonnen wurden, hat Ryan MacDonald einen großen Anteil an diesen Siegen. Denn der Kanadier war immer dann zur Stelle, wenn die Partien hätten kippen können. „Wir hatten in jedem Heimspiel den besseren Keeper“, lobt Rohrbach.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 2.Oktober 2009