Einen Zahn zugelegt: Wölfe feiern zweiten Heimsieg
Die Wölfe Freiburg haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Am Freitagabend besiegte der Breisgauer Eishockey-Zweitligist die Lausitzer Füchse aus Weißwasser mit 4:3 und kann nun am Sonntag mit deutlich mehr Selbstvertrauen nach Heilbronn fahren: Die ersten fünf Auswärtsniederlagen zu Beginn der Saison verblassen allmählich ein wenig.
Nach drei Minuten zeigen die Freiburger ihre stärksten drei Minuten im ersten Drittel. Obwohl die Gäste ein Puckbesitz sind, kommt Marek Ivan herangefahren und signalisiert ohne Worte eine große Bereitschaft für ein bisschen Körperkontakt. Weißwasser lässt sich ins eigene Drittel zurückdrängen, der Probespieler Noah Katz ermöglicht Rudi Gorgenländer eine knapp verpasste Torchance. Kurz drauf trifft Barry Noe den Pfosten und Tobias Kunz erhält für einen gehaltvollen Check Szenenapplaus.
Sichtlich aufgeladen von ihrem ersten Heimsieg vorigen Sonntag gegen Crimmitschau (7:4) geben die Wölfe Freiburg Gas. Dass das Spiel ein gutes ist, liegt aber anfangs vor allem an den Gastgebern. Die Lausitzer Füchse stehen nicht nur herum und lauern auf ihre Chancen, sondern greifen aggressiv an und geben Freiburgs jungem Tormann Christoph Mathis etliche Möglichkeiten, sich auszuzeichnen – allen voran Carsten Gosdeck. Es ist dann allerdings Christopher Straube, der Weißwasser in Führung schießt, genau in dem Moment, als die Freiburger vier Minuten in Unterzahl hinter sich gebracht hatten. Jacub Wiecki legt Sekunden später nach und die Stimmung in der Franz-Siegel-Halle droht zu sinken.
"WÖLFE GEBEN NIEMALS AUF"
Doch kaum haben die Fans "Wölfe geben niemals auf" angestimmt, legt Stürmer Dennis Meyer bei einem schnellen Konter auf Paul McIlveen quer - der Anschluss ist da. Wölfe-Trainer Peter Salmiks Kommentar zum ersten Spielabschnitt ist dennoch kritisch: "Das lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, Weißwasser hat die Räume wirklich gut zugestellt."
Im Mitteldrittel hagelt es Strafzeiten für die Wölfe und das liegt nicht nur am strengen Schiedsrichter Sven Fischer. Zweimal übersteht Freiburg eine doppelte Unterzahl bravourös. Als Gosdeck mal wieder einen Schuss abfeuert und der bestens aufgelegte Mathis mal wieder fängt, schaut Gosdeck hinüber zu seinem Trainer Dirk Rohrbach, als wolle er sagen: "Also, jetzt weiß ich auch nicht weiter."
In der Zwischenzeit hatten die Wölfe im Übrigen längst ausgeglichen. Und zwar am Ende einer 3:4-Unterzahlsituation dank Dennis Meyer, der erneut mit viel Übersicht als Vorlagengeber agiert und Sergej Stas zum Torschützen macht. Die Gastgeber präsentieren sich jetzt deutlich druckvoller.
SPIELER DES ABENDS - CHRISTOPH MATHIS VERDIENT SICH DEN TITEL
"Diejenige Mannschaft gewinnt, die jetzt noch einen Zahn zulegt", beschwört Salmik vor dem Schlussdrittel seine Spieler in der Kabine. Die Wölfe erarbeiten sich Chancen, Angreifer McIlveen fährt bereits zum zweiten Mal allein auf Füchse-Keeper Ryan MacDonald zu, scheitert jedoch auch an ihm. Dann wehrt Petr Bares auf der anderen Seite den Puck so ungeschickt ab, dass er direkt vor Danny Albrecht landet, der in diesem Moment natürlich nicht Nein sagt: Die Lausitzer Füchse führen erneut und Gäste-Trainer Dirk Rohrbach wird sich später für das "kleine Gastgeschenk" bedanken.
Aber die Wölfe machen ihrem jungen Ruf als Moralzeiger alle Ehre: Eine Minute später gleicht Daniel Ketter in Überzahl aus, wieder eine Minute später erhöht Kapitän Patrick Vozar in doppelter Überzahl auf 4:3. Die Wölfe übernehmen zum ersten Mal die Führung und das längst verdient. Auch wenn sie eine weitere 5:3-Situation nicht für sich nutzen konnten: Am Ende gewinnen die Freiburger ihr zweites Heimspiel und Christoph Mathis wird zu Recht zum Spieler des Abends auf Wölfe-Seite gefeiert. "Jetzt haben wir genug Selbstvertrauen, um endlich auch mal auswärts zu punkten", sagt Salmik mit Blick auf das Spiel am Sonntag in Heilbronn.
Die Wölfe Freiburg haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Am Freitagabend besiegte der Breisgauer Eishockey-Zweitligist die Lausitzer Füchse aus Weißwasser mit 4:3 und kann nun am Sonntag mit deutlich mehr Selbstvertrauen nach Heilbronn fahren: Die ersten fünf Auswärtsniederlagen zu Beginn der Saison verblassen allmählich ein wenig.
Nach drei Minuten zeigen die Freiburger ihre stärksten drei Minuten im ersten Drittel. Obwohl die Gäste ein Puckbesitz sind, kommt Marek Ivan herangefahren und signalisiert ohne Worte eine große Bereitschaft für ein bisschen Körperkontakt. Weißwasser lässt sich ins eigene Drittel zurückdrängen, der Probespieler Noah Katz ermöglicht Rudi Gorgenländer eine knapp verpasste Torchance. Kurz drauf trifft Barry Noe den Pfosten und Tobias Kunz erhält für einen gehaltvollen Check Szenenapplaus.
Sichtlich aufgeladen von ihrem ersten Heimsieg vorigen Sonntag gegen Crimmitschau (7:4) geben die Wölfe Freiburg Gas. Dass das Spiel ein gutes ist, liegt aber anfangs vor allem an den Gastgebern. Die Lausitzer Füchse stehen nicht nur herum und lauern auf ihre Chancen, sondern greifen aggressiv an und geben Freiburgs jungem Tormann Christoph Mathis etliche Möglichkeiten, sich auszuzeichnen – allen voran Carsten Gosdeck. Es ist dann allerdings Christopher Straube, der Weißwasser in Führung schießt, genau in dem Moment, als die Freiburger vier Minuten in Unterzahl hinter sich gebracht hatten. Jacub Wiecki legt Sekunden später nach und die Stimmung in der Franz-Siegel-Halle droht zu sinken.
"WÖLFE GEBEN NIEMALS AUF"
Doch kaum haben die Fans "Wölfe geben niemals auf" angestimmt, legt Stürmer Dennis Meyer bei einem schnellen Konter auf Paul McIlveen quer - der Anschluss ist da. Wölfe-Trainer Peter Salmiks Kommentar zum ersten Spielabschnitt ist dennoch kritisch: "Das lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, Weißwasser hat die Räume wirklich gut zugestellt."
Im Mitteldrittel hagelt es Strafzeiten für die Wölfe und das liegt nicht nur am strengen Schiedsrichter Sven Fischer. Zweimal übersteht Freiburg eine doppelte Unterzahl bravourös. Als Gosdeck mal wieder einen Schuss abfeuert und der bestens aufgelegte Mathis mal wieder fängt, schaut Gosdeck hinüber zu seinem Trainer Dirk Rohrbach, als wolle er sagen: "Also, jetzt weiß ich auch nicht weiter."
In der Zwischenzeit hatten die Wölfe im Übrigen längst ausgeglichen. Und zwar am Ende einer 3:4-Unterzahlsituation dank Dennis Meyer, der erneut mit viel Übersicht als Vorlagengeber agiert und Sergej Stas zum Torschützen macht. Die Gastgeber präsentieren sich jetzt deutlich druckvoller.
SPIELER DES ABENDS - CHRISTOPH MATHIS VERDIENT SICH DEN TITEL
"Diejenige Mannschaft gewinnt, die jetzt noch einen Zahn zulegt", beschwört Salmik vor dem Schlussdrittel seine Spieler in der Kabine. Die Wölfe erarbeiten sich Chancen, Angreifer McIlveen fährt bereits zum zweiten Mal allein auf Füchse-Keeper Ryan MacDonald zu, scheitert jedoch auch an ihm. Dann wehrt Petr Bares auf der anderen Seite den Puck so ungeschickt ab, dass er direkt vor Danny Albrecht landet, der in diesem Moment natürlich nicht Nein sagt: Die Lausitzer Füchse führen erneut und Gäste-Trainer Dirk Rohrbach wird sich später für das "kleine Gastgeschenk" bedanken.
Aber die Wölfe machen ihrem jungen Ruf als Moralzeiger alle Ehre: Eine Minute später gleicht Daniel Ketter in Überzahl aus, wieder eine Minute später erhöht Kapitän Patrick Vozar in doppelter Überzahl auf 4:3. Die Wölfe übernehmen zum ersten Mal die Führung und das längst verdient. Auch wenn sie eine weitere 5:3-Situation nicht für sich nutzen konnten: Am Ende gewinnen die Freiburger ihr zweites Heimspiel und Christoph Mathis wird zu Recht zum Spieler des Abends auf Wölfe-Seite gefeiert. "Jetzt haben wir genug Selbstvertrauen, um endlich auch mal auswärts zu punkten", sagt Salmik mit Blick auf das Spiel am Sonntag in Heilbronn.
Tore: 0:1 (15.) Straube (Sochan/Kruminsch), 0:2 (15.) Wiecki (Lehnigk), 1:2 (16.) McIlveen (Noe/Meyer), 2:2 (27.) Stas (Meyer), 2:3 (51.) Albrecht, 3:3 (52.) Ketter (Ivan), 4:3 (53.) Vozar (McIlveen/Stas).
Schiedsrichter: Fischer.
Offizielle Zuschauerzahl: 1613.
Strafminuten: Freiburg 12, Weißwasser 16 plus 10 Steingroß.
Quelle: Badische Zeitung