...schnelle Wahl des Planers
Über den Stand des Auswahlverfahrens für ein Architektenbüro, das die Planung des Weißwasseraner „Jahrhunderprojektes“, den Bau einer Eissporthalle für 15,7 Millionen Euro planen soll, hat in dieser Woche die Stadtverwaltung im Stadtrat informiert.
Danach sind laut Thomas Heinrich, Sachgebietsleiter Bau, auf eine europaweite Ausschreibung 17 Bewerbungen eingegangen, von denen vier als geeignet festgestellt und zu Gesprächen nach Weißwasser eingeladen worden waren. Kriterien, nach denen sie nun beurteilt werden sollen, seien vergleichbare Leistungen, das Honorar, das Präsentationsgespräch, die Qualifikation und die Verfügbarkeit des vorhandenen Personals. Auch habe die Stadtverwaltung vor, so Heinrich, bevor sie den Stadträten einen Vorschlag zur Beauftragung eines Architektenbüros gibt, sich von jedem der vier Bewerber ein Referenzobjekt genauer anzuschauen und mit dem Bauherrn und den Nutzern darüber zu sprechen, wie zufrieden sie mit der Arbeit sind. Die Beschlussfassung zur Vergabe der Planungsleistungen sei dann im Stadtrat am 25. November vorgesehen.
Damit zeigte sich „Klartext“-Stadtrat Andreas Friebel, der auch Sprecher des Eissportvereins und der Profi-Eishockey-Mannschaft „Lausitzer Füchse“ ist, nicht zufrieden. „Was spricht dagegen, dass das schon im Oktober passiert?“, lautete seine Anfrage an die Stadtverwaltung. Denn er befürchte, dass die Zeit davon laufe, wenn erst im November beschlossen würde. Immerhin macht die Sächsische Aufbaubank (SAB) die Ausreichung der reservierten Fördermittel (insgesamt etwa 10,5 Millionen Euro) von einem Baubeginn im kommenden Jahr abhängig.
Thomas Heinrich erklärte, dass die Vertragsgestaltung mit etwa 15 Teilbereichen für die Planung aufwändig und in Teilen sehr schwierig sei und dass die vier Bewerber dennoch versichert hätten, das ließe sich bis Ende Dezember unter Dach und Fach bekommen. Friebel aber beharrte, ob die Oktober-Stadtratssitzung als Entscheidungstermin nicht doch möglich sei, „wenn sich die Stadtverwaltung ranhalten würde“.
An der Verwaltung solle es ganz bestimmt nicht liegen, erwiderte Oberbürgemeister Hartwig Rauh (parteilos) darauf. Wenn der Stadtrat dies wünsche, könne man auf die Besichtigung der Referenzobjekte auch verzichten oder dies parallel neben dem Entscheidungsprozess laufen lassen und konnte sich die Spitze nicht verkneifen: „Ich hätte es gut gefunden, wenn die gleiche Sorge auch für das Konjunkturpaket und andere Objekte gegolten hätte.“ Die hatten nämlich, obwohl sie bereits 2010 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen, erst am Mittwoch den Segen des Stadtrates bekommen, Wochen nach seiner Entscheidung für die Eishalle.
Schließlich schlug Rauh jedoch vor, die vier Planungsbüros schon einmal in den Bau- und Wirtschaftsausschuss einzuladen, damit sich die Ratsvertreter dort selbst ein Bild von ihnen und ihren Vorstellungen machen können.
Über den Stand des Auswahlverfahrens für ein Architektenbüro, das die Planung des Weißwasseraner „Jahrhunderprojektes“, den Bau einer Eissporthalle für 15,7 Millionen Euro planen soll, hat in dieser Woche die Stadtverwaltung im Stadtrat informiert.
Danach sind laut Thomas Heinrich, Sachgebietsleiter Bau, auf eine europaweite Ausschreibung 17 Bewerbungen eingegangen, von denen vier als geeignet festgestellt und zu Gesprächen nach Weißwasser eingeladen worden waren. Kriterien, nach denen sie nun beurteilt werden sollen, seien vergleichbare Leistungen, das Honorar, das Präsentationsgespräch, die Qualifikation und die Verfügbarkeit des vorhandenen Personals. Auch habe die Stadtverwaltung vor, so Heinrich, bevor sie den Stadträten einen Vorschlag zur Beauftragung eines Architektenbüros gibt, sich von jedem der vier Bewerber ein Referenzobjekt genauer anzuschauen und mit dem Bauherrn und den Nutzern darüber zu sprechen, wie zufrieden sie mit der Arbeit sind. Die Beschlussfassung zur Vergabe der Planungsleistungen sei dann im Stadtrat am 25. November vorgesehen.
Damit zeigte sich „Klartext“-Stadtrat Andreas Friebel, der auch Sprecher des Eissportvereins und der Profi-Eishockey-Mannschaft „Lausitzer Füchse“ ist, nicht zufrieden. „Was spricht dagegen, dass das schon im Oktober passiert?“, lautete seine Anfrage an die Stadtverwaltung. Denn er befürchte, dass die Zeit davon laufe, wenn erst im November beschlossen würde. Immerhin macht die Sächsische Aufbaubank (SAB) die Ausreichung der reservierten Fördermittel (insgesamt etwa 10,5 Millionen Euro) von einem Baubeginn im kommenden Jahr abhängig.
Thomas Heinrich erklärte, dass die Vertragsgestaltung mit etwa 15 Teilbereichen für die Planung aufwändig und in Teilen sehr schwierig sei und dass die vier Bewerber dennoch versichert hätten, das ließe sich bis Ende Dezember unter Dach und Fach bekommen. Friebel aber beharrte, ob die Oktober-Stadtratssitzung als Entscheidungstermin nicht doch möglich sei, „wenn sich die Stadtverwaltung ranhalten würde“.
An der Verwaltung solle es ganz bestimmt nicht liegen, erwiderte Oberbürgemeister Hartwig Rauh (parteilos) darauf. Wenn der Stadtrat dies wünsche, könne man auf die Besichtigung der Referenzobjekte auch verzichten oder dies parallel neben dem Entscheidungsprozess laufen lassen und konnte sich die Spitze nicht verkneifen: „Ich hätte es gut gefunden, wenn die gleiche Sorge auch für das Konjunkturpaket und andere Objekte gegolten hätte.“ Die hatten nämlich, obwohl sie bereits 2010 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen, erst am Mittwoch den Segen des Stadtrates bekommen, Wochen nach seiner Entscheidung für die Eishalle.
Schließlich schlug Rauh jedoch vor, die vier Planungsbüros schon einmal in den Bau- und Wirtschaftsausschuss einzuladen, damit sich die Ratsvertreter dort selbst ein Bild von ihnen und ihren Vorstellungen machen können.
Von Thoralf Schirmer
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 3.Oktober 2009