Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Entscheidung erst im Penalty-Schießen
17.10.2009 | 00:21 Uhr von
Gegen starke Schwenninger kämpfen sich die Füchse in die Verlängerung. Am Ende jubeln die Gäste, doch Weißwasser behält immerhin einen Punkt.

Die Füchse hatten sich für das Heimspiel gegen die Schwarzwälder zweierlei vorgenommen: In der Liga wollten sie nahtlos an den 2:1-Auswärtssieg in Heilbronn anknüpfen. Und damit zugleich das heimische Publikum versöhnen, das Anfang der Woche ein peinliches 0:5 im Pokalspiel gegen Crimmitschau mit ansehen musste. Einen klaren Favoriten kannte dieses Heimspiel vorab nicht. Bei den vier Begegnungen in der vergangenen Saison-Hauptrunde hatten beide Teams zweimal gewonnen. Das letzte Aufeinandertreffen am 8.Februar in der Doppelstadt am Neckar hatten die Füchse mit 4:3 für sich entscheiden können.

Füchse im Glück

Schon die ersten Spielminuten zeigten aber, dass die Schwarzwälder diesmal den Spieß umdrehen wollten. Sie zeigten die reifere, schnellere Spielanlage und kreuzten mehrfach gefährlich vor dem Tor von Ryan McDonald auf. Allerdings zeigte der Torhüter der Füchse erneut eine bravouröse Leistung.

Das Führungstor für die Gäste war heftig umstritten. Weißwasseraner Spieler hatten ein Schlittschuh-Tor von Forster gesehen, der Hauptschiedsrichter erkannte jedoch auf regulären Treffer.

Der Spielstand wurde zu diesem Zeitpunkt dem Verlauf allerdings vollauf gerecht – nach Chancen hätte es durchaus auch 2:0 oder 3:0 für die Gäste stehen können. Aus heiterem Himmel fiel stattdessen der Ausgleich für die Füchse. Straube erkämpfte sich den Puck, raste quer über das Eis und ließ dem Gäste-Goalie mit einem satten Schuss keine Chance. Nach dem Tor fanden die Gastgeber zu besserem Spiel, so dass es zum Ende des ersten Drittels letztlich glücklich, aber nicht unverdient 1:1 stand.

Starke Torhüter

Der Ausgleich schien die Hausherren beflügelt zu haben, denn zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen sie das Zepter auf dem Eis. In den ersten fünf Minuten erarbeiten sich vor allem Thomas Götz, Marvin Tepper und Sebastian Klenner gute Chancen, schossen aber knapp daneben oder scheiterten am starken Gäste-Torhüter Steve Silverthorn. Daraufhin rafften sich die Gäste wieder auf und bestimmten erneut das Spiel – allerdings ohne zählbares Ergebnis. Mit ganz wenigen Spielzügen tauchten sie immer wieder gefährlich im Drittel der Füchse auf.

Das Tor fiel allerdings auf der anderen Seite: Als der Schwenninger Verteidiger Max Prommersberger gerade eine Strafe wegen Beinstellens verbüßte, gelang Carsten Gosdeck in Überzahl der überraschende Führungstreffer für die Hausherren. Fast postwendend fiel allerdings der Ausgleich durch ein schön herausgespieltes Tor von Patrick Geiger. Beim Stand von 2:2 ging es erneut in die Kabinen.

Das letzte Drittel begann wie das zweite endete: Beide Teams schenkten sich nichts, wobei erneut Schwenningen den feineren Aufbau zeigte. Doch die Füchse hielten mit und hatten in Ryan McDonald erneut einen starken Rückenhalt. Ohne ihn wären die schnellen Stürmer der Gäste ein ums andere Mal zum Zuge gekommen. Tore wollten allerdings im letzten Drittel keine mehr fallen, so dass es in die Verlängerung ging.

Am Sonntag gegen Dresden

Da wogte das Geschehen erneut hin und her. Torchancen ergaben sich für beide Mannschaften, allerdings gelang keinem Team der entscheidende Treffer. Noch in der Schlussminute hätten beide Mannschaften das Spiel für sich entscheiden können, doch ein Tor fiel nicht. Also musste die Entscheidung per Penaltyschießen erzwungen werden. Dabei vergaben die Gastgeber alle drei Möglichkeiten, die Schwenninger trafen einmal – das Spiel war entschieden.

Am Sonntag reisen die Füchse zu den Eislöwen nach Dresden, die am Freitagabend bei den Fischtown Pinguins mit 0:3 verloren.

(Von Ronny Reddo und Tilo Berger)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 17.10.2009
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