Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Eislöwen holen Füchse aus allen Träumen
19.10.2009 | 08:15 Uhr von
Die Dresdner gewinnen nach 0:2-Rückstand noch mit 5:3 gegen Weißwasser.

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsen-Derby in der 2. Eishockey-Bundesliga mit 5:3 (0:1, 2:1, 3:1) gegen die Lausitzer Füchse gewonnen. Damit revanchierten sich die Dresdner zugleich erfolgreich für die beiden Heim-Niederlagen aus der vorigen Saison. Die 4200 Zuschauer in der ausverkauften Halle erlebten dabei ein ungewöhnlich hochklassiges und elektrisierendes Prestige-Duell der beiden Rivalen. Doch zuvor hatte es über eine halbe Stunde lang nach einem neuerlichen Erfolg der Lausitzer in der Höhle der Löwen ausgesehen. Denn Füchse-Trainer Dirk Rohrbachs Überrumpelungs-Taktik ging zunächst auf: Noch ehe sich die Dresdner überhaupt orientiert hatten, lagen sie schon nach 80 Sekunden im Hintertreffen. Nach einem Fehlabspiel der Dresdner angelte sich Mike Sullivan den Puck und ließ Eislöwen-Torhüter Kellen Briggs keine Chance.

Zwar antworteten die Gastgeber mit wütenden Angriffen, doch sie verhedderten sich dabei im von Rohrbach sorgsam gesponnenen Abwehr-Netz. Und wenn die Dresdner durch Jason Miller und Sami Kaartinen doch gefährlich vor Ryan MacDonald auftauchten, rettete der Füchse-Torwart mit Glanzparaden. Auf der anderen Seite konnte sich Briggs mehrfach bei Möglichkeiten von Carsten Gosdeck und Robin Sochan auszeichnen.

Gleich nach Beginn der zweiten Hälfte gelang den Lausitzern der gleiche Coup wie bei der Führung. In Überzahl – Eislöwe Stefan Mann saß in der Kühlbox – traf Chris Straube zum zweiten Mal für Weißwasser. Sullivan hatte seinem Teamkameraden den Puck serviert.

Die Eislöwen, die vor der Partie das sächsische Energie-Unternehmen Verbundnetz Gas AG als neuen Hauptsponsor präsentierten, erwiesen sich jedoch wieder als Stehaufmännchen von Format. Wie schon bei der Vorrunden-Partie gegen den EV Landshut im vorigen Monat egalisierten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch erneut einen 0:2-Rückstand. Zweimal narrte der schnelle Kaartinen die fahrige Füchse-Abwehr und schaffte nach Vorarbeit von Patrick Jarrett beziehungsweise Robert Brown innerhalb von vier Minuten den verdienten Ausgleich. Dabei konnte sich Weißwasser noch bei seinem Schlussmann bedanken, dass es nur bei zwei Gegentreffern bis zur Drittel-Pause blieb: MacDonald parierte nach 34 Minuten einen einen Penalty des Dresdners Danny Pyka.

Bei den Toren von Alexander Oblinger und vom Ex-Lausitzer Stefan Mann innerhalb von zwei Minuten war allerdings auch MacDonald machtlos. Mit der Euphorie der Aufholjagd im Rücken spielten die Dresdner nun die Gäste schwindlig. Am Erfolg der Eislöwen konnte auch Sullivan mit seinem Anschlusstreffer nichts mehr ändern.

Nach dem Spiel zeigte sich Füchse-Trainer Dirk Rohrbach enttäuscht, „dass wir uns diesen Vorsprung noch aus der Hand haben nehmen lassen. Das darf nicht passieren. Wir haben einen sicheren Sieg noch hergeschenkt.“

Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch verteilte Komplimente an seine Ex-Mannschaft: Weißwasser hat hervorragend gespielt und am Anfang überhaupt nichts zugelassen. Kompliment, wie sie meine Mannschaft aus dem Schlamassel gezogen hat.“

(Von Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 19.10.2009
2082 mal gelesen
 
1 | Stadtfuchs | 19.10.2009 @ 10:04
Kaartinen, Jarret, Briggs ... das sind doch alles Legionäre im Diensten von DD, die sie sich garnicht leisten können! Dresden soll mal mit dem Kader antreten, der eigentlich im Einklang mit ihrem "reellen" Budget steht und dann werden wir sehen, ob sie noch Spiele umdrehen ...
2 | mat | 19.10.2009 @ 11:39
nun können sie sich die spieler leisten. wir haben ja etliche 500€ spender noten da gelassen! :-) super aktion!
3 | elFranzo | 19.10.2009 @ 13:43
2,5 Mio Euro ... sollte für den Aufstieg in die DEL reichen ;-)
4 | max DD | 19.10.2009 @ 14:24
mhmm ein bischen mehr könnte allerdings nicht schaden, wir wollen ja zumindest einen playoff-fähigen kader :)
5 | Fuchs-Blau | 19.10.2009 @ 18:11
@4 Das dd selbet von der DEL ein Wunschpartner ist ,das ist nun ja mal kein Geheimnis,aber nur ein Flughafen allein richtet es nicht.Ich hoffe nur das es Euch dann nicht so geht wie Rosenheim,Landshut,Schwenningen,Duisburg naja und München gehört ja auch noch irgend wie zu diesen Absteigern.Soviel Geld hat selbst der Herr Anschütz nicht mehr.Auch die OB wird da wohl nicht weiter helfen können denn eure Dynamos haben auch ein ganz schönen Rucksack auf dem Puckel.
6 | Thorben | 19.10.2009 @ 18:41
Waren wir nicht auch mal DEL?
7 | -Fuchs- | 19.10.2009 @ 19:36
Lasst sie doch endlich in die DEL verschwinden und den Duisburger Weg gehen, vor Publikum ,wie zum Pokal gegen die U-20
8 | max DD | 19.10.2009 @ 20:14
@5 war eher ironisch gemeint. DEL ist so ziemlich das letzte was ich mir wünschen würde
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