Eine ärgerliche Niederlage mit positiven Begleiterscheinungen, so ordnete Füchse-Trainer Dirk Rohrbach am Montag die sonntägliche 3:5-Pleite bei den Dresdner Eislöwen ein. Dass er beim Derby gegen seinen ehemaligen Cheftrainer und Mentor Thomas Popiesch verloren hat, wollte Rohrbach indes nicht überbewerten.
„Das war ein Spiel wie jedes andere“, wiegelt Rohrbach zwar erst mit einer Floskel ab, gibt auf Nachfrage aber zu: „Ja, ich kenne den Thomas sehr gut. Wir hatten ja auch noch nach seinem Weggang aus Weißwasser regen Kontakt – beruflich wie auch privat.“ Und am Sonntag sei es „schön“ gewesen, sich zum ersten Mal an der Eishockeybande gegenüberzustehen, so Rohrbach, dem das Ergebnis dieses Aufeinandertreffens jedoch überhaupt nicht schmeckte.
Nach schneller 2:0-Führung verloren die Füchse noch mit 3:5 – darüber ärgerte sich der Trainer auch noch am Montag sehr. „Wir haben uns zu sicher gefühlt und Dresden zu viel Raum gegeben“, analysierte er. Und im dritten Drittel sei noch der hohe Kräfteverschleiß beim Weißwasseraner Mini-Kader dazu gekommen – gegen die in der Breite deutlich besser besetzten Dresdner war so am Ende nichts mehr drin.
Dresden mit mehr Optionen Neid gegenüber seinem Vorgänger Popiesch, der jetzt an der Elbe offensichtlich aus dem Vollen schöpfen kann, weil die klammen Eislöwen mit der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) offensichtlich einen potenten Geldgeber gefunden haben, mag bei Rohrbach nicht aufkommen. Vielmehr fokussiert er sich auf die eigenen Reihen und hat dabei auch Positives entdeckt: „Noch am Freitag habe ich die zweite Reihe kritisiert und am Sonntag ist bei der tatsächlich der Knoten geplatzt“, freut sich Rohrbach über die beiden Treffer von Mike Sullivan und das Tor von Chris Straube. „Ich hoffe, das ist eine Initialzündung“, erklärt Rohrbach, der sich wünscht, dass seine Paradereihe auch in Zukunft mehr Unterstützung bekommt. Denn der erste Block muss weiterhin die Hauptlast des Toreschießens tragen. Er hat bislang zwei Drittel der Weißwasseraner Treffer erzielt. Die fünf Spieler dieses Blocks führen auch die vereinsinterne Scorerliste an. Gegen Dresden indes schwächelte die erste Reihe etwas, war unter anderem auch für zwei Gegentore mitverantwortlich.
Gut, dass nun der zweite Block in Schwung kommt. Den hat der Füchse-Coach schon mehrfach umgekrempelt. Am Saisonanfang stellte er den erfahrenen Ervin Masek und Mike Sullivan zunächst einen jungen Außenstürmer an die Seite. Zuletzt baute Rohrbach jedoch um und holte Thomas Götz als Center in diese Reihe. Womöglich ist dies die richtige Formation für eine erfolgreiche Zukunft, in der dann auch mal ein Sieg gegen Dresden und Ex-Trainer Thomas Popiesch drin ist. (Von Jan Lehmann und Frank Noack)
„Das war ein Spiel wie jedes andere“, wiegelt Rohrbach zwar erst mit einer Floskel ab, gibt auf Nachfrage aber zu: „Ja, ich kenne den Thomas sehr gut. Wir hatten ja auch noch nach seinem Weggang aus Weißwasser regen Kontakt – beruflich wie auch privat.“ Und am Sonntag sei es „schön“ gewesen, sich zum ersten Mal an der Eishockeybande gegenüberzustehen, so Rohrbach, dem das Ergebnis dieses Aufeinandertreffens jedoch überhaupt nicht schmeckte.
Nach schneller 2:0-Führung verloren die Füchse noch mit 3:5 – darüber ärgerte sich der Trainer auch noch am Montag sehr. „Wir haben uns zu sicher gefühlt und Dresden zu viel Raum gegeben“, analysierte er. Und im dritten Drittel sei noch der hohe Kräfteverschleiß beim Weißwasseraner Mini-Kader dazu gekommen – gegen die in der Breite deutlich besser besetzten Dresdner war so am Ende nichts mehr drin.
Dresden mit mehr Optionen Neid gegenüber seinem Vorgänger Popiesch, der jetzt an der Elbe offensichtlich aus dem Vollen schöpfen kann, weil die klammen Eislöwen mit der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) offensichtlich einen potenten Geldgeber gefunden haben, mag bei Rohrbach nicht aufkommen. Vielmehr fokussiert er sich auf die eigenen Reihen und hat dabei auch Positives entdeckt: „Noch am Freitag habe ich die zweite Reihe kritisiert und am Sonntag ist bei der tatsächlich der Knoten geplatzt“, freut sich Rohrbach über die beiden Treffer von Mike Sullivan und das Tor von Chris Straube. „Ich hoffe, das ist eine Initialzündung“, erklärt Rohrbach, der sich wünscht, dass seine Paradereihe auch in Zukunft mehr Unterstützung bekommt. Denn der erste Block muss weiterhin die Hauptlast des Toreschießens tragen. Er hat bislang zwei Drittel der Weißwasseraner Treffer erzielt. Die fünf Spieler dieses Blocks führen auch die vereinsinterne Scorerliste an. Gegen Dresden indes schwächelte die erste Reihe etwas, war unter anderem auch für zwei Gegentore mitverantwortlich.
Gut, dass nun der zweite Block in Schwung kommt. Den hat der Füchse-Coach schon mehrfach umgekrempelt. Am Saisonanfang stellte er den erfahrenen Ervin Masek und Mike Sullivan zunächst einen jungen Außenstürmer an die Seite. Zuletzt baute Rohrbach jedoch um und holte Thomas Götz als Center in diese Reihe. Womöglich ist dies die richtige Formation für eine erfolgreiche Zukunft, in der dann auch mal ein Sieg gegen Dresden und Ex-Trainer Thomas Popiesch drin ist.
(Von Jan Lehmann und Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.Oktober 2009