Nach einem zuletzt bitteren Wochenende mit Penalty-Niederlage gegen Schwenningen und Derby-Pleite gegen Dresden steht für die Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey-Bundesliga erneut ein harter Doppelspieltag an. Doch trotz der starken Gegner träumt man im Fuchsbau insgeheim von sechs Punkten.
„Okay, wenn es nicht sechs werden, dann sind wir auch mit drei zufrieden“, korrigierte Marcel Linke im Interview mit dem vereinseigenen „Füchse-TV“ seine zuvor aus ihm herausgerutschte Punktvorgabe für das Wochenende aber gleich wieder nach unten. Das war wohl auch besser so, denn Freitagsgegner Ravensburg hat vier Spiele in Folge gewonnen und klettert in der Tabelle – derzeit Fünfter – immer weiter nach oben. Das Auswärtsspiel (20 Uhr, Eissporthalle Ravensburg) wird somit zur Probe dafür, ob der Mini-Kader der Füchse nach dem recht ordentlichen ersten Saisonviertel auch auf lange Sicht mit den besser gestellten Teams mithalten kann. Dass mit Robert Bartlick (Fußbruch) und Sven Valenti (Innenbanddehnung) weiter zwei wichtige Verteidiger ausfallen, ist für das insgeheime Sechs-Punkte-Vorhaben der Lausitzer ein zusätzliches Handicap.
Abwehrkollege Linke, der nach seiner Handverletzung ebenfalls noch mit Schiene spielen muss, beschwört derweil den Teamgeist: „Mit einer geschlossenenen Mannschaftsleistung ist etwas drin.“ Auch gegen den Sonntagsrivalen EHC München – als derzeitiger Zweiter einer der Top-Favoriten in der Liga? Dort steht mit dem Ex-Weißwasseraner Sebastian Elwing unter anderem der Keeper im Tor, der derzeit ligaweit die besten Werte hat. Gut, dass die Füchse rechtzeitig zum Aufeinandertreffen mit dem Ex-Goalie ihre zweite Reihe wiederentdeckt haben. Mit den Toren von Mike Sullivan und Chris Straube in Dresden eröffnete sich so für die Weißwasseraner eine neue Option in der Offensive. Zuletzt hatte nämlich nur der erste Block gepunktet. Wenn der kleine Traum von den sechs schönen Punkten aber wahr werden soll, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen. (Von Jan Lehmann)
„Okay, wenn es nicht sechs werden, dann sind wir auch mit drei zufrieden“, korrigierte Marcel Linke im Interview mit dem vereinseigenen „Füchse-TV“ seine zuvor aus ihm herausgerutschte Punktvorgabe für das Wochenende aber gleich wieder nach unten. Das war wohl auch besser so, denn Freitagsgegner Ravensburg hat vier Spiele in Folge gewonnen und klettert in der Tabelle – derzeit Fünfter – immer weiter nach oben. Das Auswärtsspiel (20 Uhr, Eissporthalle Ravensburg) wird somit zur Probe dafür, ob der Mini-Kader der Füchse nach dem recht ordentlichen ersten Saisonviertel auch auf lange Sicht mit den besser gestellten Teams mithalten kann. Dass mit Robert Bartlick (Fußbruch) und Sven Valenti (Innenbanddehnung) weiter zwei wichtige Verteidiger ausfallen, ist für das insgeheime Sechs-Punkte-Vorhaben der Lausitzer ein zusätzliches Handicap.
Abwehrkollege Linke, der nach seiner Handverletzung ebenfalls noch mit Schiene spielen muss, beschwört derweil den Teamgeist: „Mit einer geschlossenenen Mannschaftsleistung ist etwas drin.“ Auch gegen den Sonntagsrivalen EHC München – als derzeitiger Zweiter einer der Top-Favoriten in der Liga? Dort steht mit dem Ex-Weißwasseraner Sebastian Elwing unter anderem der Keeper im Tor, der derzeit ligaweit die besten Werte hat. Gut, dass die Füchse rechtzeitig zum Aufeinandertreffen mit dem Ex-Goalie ihre zweite Reihe wiederentdeckt haben. Mit den Toren von Mike Sullivan und Chris Straube in Dresden eröffnete sich so für die Weißwasseraner eine neue Option in der Offensive. Zuletzt hatte nämlich nur der erste Block gepunktet. Wenn der kleine Traum von den sechs schönen Punkten aber wahr werden soll, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen.
(Von Jan Lehmann)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 23.Oktober 2009