Der Schlussspurt der Lausitzer Füchse in Ravensburg kommt zu spät. Schiedsrichter erkennt Anschlusstreffer nicht an.
Ein Blick auf die Tabelle und die vergangenen Spieltage verriet schon vor der Partie, dass die Aufgabe Ravensburg für die Füchse eine besonders schwere werden würde. Die Tower Stars hatten sich nach einigen Sorgen zu Saisonbeginn (nach viel Personalkarussell musste sich das team erst finden) gefangen und zuletzt den Tabellenführer München auswärts mit 6:2 vom Eis gefegt. Die Füchse begannen unbeeindruckt, spielten in den ersten Minuten gut mit, mussten aber immer wieder auf der Hut sein, weil die Gastgeber in der Lage waren, extrem schnell nach Puckgewinn auf Offensive umzuschalten. Die beste Chance hatte zunächst Sullivan, der einen Distanzschuss abfälschte. Der Puck verfehlte knapp das Tor. Dann wurden die Gastgeber stärker ung hatten durch Ellis-Toddington, Thompson und Kruck ihre Chancen, aber MacDonald machte – wie sein Gegenüber Rohde – einen sicheren Eindruck. Den Treffer zum 0:1 konnte er trotzdem nicht verhindern. Ellis Toddington traf von der blauen Linie. MacDonald war die Sicht verdeckt. Danach drehten die Füchse etwas auf, kamen auch zu einer Überzahl, aber Gosdeck scheiterte von der blauen Linie an Rohde.
Das Mitteldrittel begann mit zwei Chancen für die Lausitzer Füchse. Sochan und Masek scheiterten aber mit ihren Schüssen am schier unüberwindlichen Rohde. Auf der anderen Seite parierte MacDonald stark gegen Endicott, hatte dann aber erneut keine Chance. Oravec hatte den Puck hinter dem Tor und brachte sie im genau richtigen Moment nach vorn auf Goldie, der den Schläger nur noch hinhalten musste. Der amerikanische Neuzugang absolvierte gegen die Füchse erst sein drittes Spiel, hat aber sofort überzeugt und einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Wenig später musste Sochan auf die Bank und die Tower Stars nutzen das schnell zur vermeintlichen Vorentscheidung. Matt Kinch war völlig frei vor MacDonald aufgetaucht, schoss erst vorbei, traf aber im Nachschuss genau ins linke obere Eck.
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nahm daraufhin eine Auszeit, die aber zumindest die eigenen Angriffsbemühungen betreffend wenig brachte. Die Gastgeber schalteten einen Gang zurück. Sullivan hatte mit einem Schuss an den Außenpfosten die beste Chance zum ersten Füchse-Treffer (32.) In den letzten vier Minuten spielten die Füchse in Unterzahl, auch 5:3, überstanden diese Zeit aber ohne Gegentor. Vor dem Schlussdrittel fehlte allein der Glaube, den starken Rohde noch dreimal überwinden zu können.
In der Drittelpause regte sich Füchse-Manager Ralf Hantschke über die vielen Strafen gegen die Füchse (im Mitteldrittel 7:2 gegen Weißwasser) derart auf, dass er eine Spieldauerstrafe verpasst bekam. Die Ravensburger vergaben dann durch Thomson eine Riesenchance, bevor Sochan einen Puck förmlich ins Tor kämpfte. Nach dem Anschlusstreffer war es plötzlich ein Spiel mit offenen Visier. Die Füchse machten Druck und kamen in der 58. Minute zum 2:3 – dachten alle. Gosdeck hatte die Scheibe von der blauen Linie ins Tor, aber an das Eisengestänge geknallt. Der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, meinte, es sei die Torlatte gewesen. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Rohrbach nahm noch Goalie MacDonald vom Eis und wurde mit dem empty-net-Goal zum 4:1 bestraft.
Insgesamt ist die Niederlage verdient. Ravensburg erwies sich einfach als schneller, zweikampfstärker und mit einem Tempo versehen, das für die Füchse einfach zu hoch war. Nun muss am Sonntag gegen München ein Sieg her. (Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Ein Blick auf die Tabelle und die vergangenen Spieltage verriet schon vor der Partie, dass die Aufgabe Ravensburg für die Füchse eine besonders schwere werden würde. Die Tower Stars hatten sich nach einigen Sorgen zu Saisonbeginn (nach viel Personalkarussell musste sich das team erst finden) gefangen und zuletzt den Tabellenführer München auswärts mit 6:2 vom Eis gefegt. Die Füchse begannen unbeeindruckt, spielten in den ersten Minuten gut mit, mussten aber immer wieder auf der Hut sein, weil die Gastgeber in der Lage waren, extrem schnell nach Puckgewinn auf Offensive umzuschalten. Die beste Chance hatte zunächst Sullivan, der einen Distanzschuss abfälschte. Der Puck verfehlte knapp das Tor. Dann wurden die Gastgeber stärker ung hatten durch Ellis-Toddington, Thompson und Kruck ihre Chancen, aber MacDonald machte – wie sein Gegenüber Rohde – einen sicheren Eindruck. Den Treffer zum 0:1 konnte er trotzdem nicht verhindern. Ellis Toddington traf von der blauen Linie. MacDonald war die Sicht verdeckt. Danach drehten die Füchse etwas auf, kamen auch zu einer Überzahl, aber Gosdeck scheiterte von der blauen Linie an Rohde.
Das Mitteldrittel begann mit zwei Chancen für die Lausitzer Füchse. Sochan und Masek scheiterten aber mit ihren Schüssen am schier unüberwindlichen Rohde. Auf der anderen Seite parierte MacDonald stark gegen Endicott, hatte dann aber erneut keine Chance. Oravec hatte den Puck hinter dem Tor und brachte sie im genau richtigen Moment nach vorn auf Goldie, der den Schläger nur noch hinhalten musste. Der amerikanische Neuzugang absolvierte gegen die Füchse erst sein drittes Spiel, hat aber sofort überzeugt und einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Wenig später musste Sochan auf die Bank und die Tower Stars nutzen das schnell zur vermeintlichen Vorentscheidung. Matt Kinch war völlig frei vor MacDonald aufgetaucht, schoss erst vorbei, traf aber im Nachschuss genau ins linke obere Eck.
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nahm daraufhin eine Auszeit, die aber zumindest die eigenen Angriffsbemühungen betreffend wenig brachte. Die Gastgeber schalteten einen Gang zurück. Sullivan hatte mit einem Schuss an den Außenpfosten die beste Chance zum ersten Füchse-Treffer (32.) In den letzten vier Minuten spielten die Füchse in Unterzahl, auch 5:3, überstanden diese Zeit aber ohne Gegentor. Vor dem Schlussdrittel fehlte allein der Glaube, den starken Rohde noch dreimal überwinden zu können.
In der Drittelpause regte sich Füchse-Manager Ralf Hantschke über die vielen Strafen gegen die Füchse (im Mitteldrittel 7:2 gegen Weißwasser) derart auf, dass er eine Spieldauerstrafe verpasst bekam. Die Ravensburger vergaben dann durch Thomson eine Riesenchance, bevor Sochan einen Puck förmlich ins Tor kämpfte. Nach dem Anschlusstreffer war es plötzlich ein Spiel mit offenen Visier. Die Füchse machten Druck und kamen in der 58. Minute zum 2:3 – dachten alle. Gosdeck hatte die Scheibe von der blauen Linie ins Tor, aber an das Eisengestänge geknallt. Der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, meinte, es sei die Torlatte gewesen. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Rohrbach nahm noch Goalie MacDonald vom Eis und wurde mit dem empty-net-Goal zum 4:1 bestraft.
Insgesamt ist die Niederlage verdient. Ravensburg erwies sich einfach als schneller, zweikampfstärker und mit einem Tempo versehen, das für die Füchse einfach zu hoch war. Nun muss am Sonntag gegen München ein Sieg her.
(Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 24.10.2009