Sieg nach Punkten für Planer aus Stuttgart
Der Anblick der Porsche-Arena in Stuttgart und die Hintergrundgespräche mit Vertretern von Stadt und Betreiber in der Baden-Württembergischen Metropole haben die Weißwasser offenbar überzeugt. Nach dem Besuch einer Weißwasseraner Delegation bei mehreren Referenzobjekten in Ilmenau, Erfurt und Stuttgart in der vergangenen Woche haben sie sich am gestrigen Mittwoch unter vier möglichen Bewerbern einstimmig für das Planungsbüro asp Architekten aus Stuttgart entschieden.
Es soll als Generalplaner für den Neubau einer Eissporthalle beauftragt werden.
Das Büro hatte bereits nach der Bewertung auf der Basis vergleichbarer Kriterien durch den Fachbereich Bauwesen der Stadt als bester unter den vier geeignetsten Bewerbern abgeschnitten, mit der höchsten Punktzahl von 16,6.
Das war in der Stadtratsitzung für die Fraktion Klartext ein Grund gewesen, sich für diese Architekten auszusprechen, aber nicht der einzige, wie Stadtrat Andreas Friebel betonte. Auch die Vor-Ort-Erfahrungen in Stuttgart hätten dazu beigetragen. „Sie haben eine Reihe solcher Objekte gebaut, Hallen, die hocheffizient und kostengünstig vom ersten Tag an funktionieren“, fasste er das Gespräch mit dem Betreiber der Porsche-Arena zusammen. „Außerdem liegt hier alles in einer Hand, während bei den anderen Bewerbern verschiedene Teams zusammenarbeiten. Wir können uns bei der Größenordung dieses Projektes einfach keine Experimente leisten.“
„Wir haben nur Gutes über asp gehört“, schilderte auch CDU-Fraktionschef Karl-Heinz Kittan seinen Eindruck. „Also sollten wir auch den Erstbepunkteten nehmen.“
Auch die Linke und „Wir für hier“ sprachen sich für die Stuttgarter aus, wobei „Wir für hier“-Stadtrat Hartmut Schirrock betonte, dass man nun bei der Begleitung des 16-Millionen-Euro-Projektes großes Augenmerk auf Kosten- und Energieeffizienz legen werde.
Der Auftrag an das Büro asp kommt vorbehaltlich einer Einigung über dessen Honorarvorstellungen und den Architektenvertrag zustande. Wie sich die Verhandlungen anlassen, darüber will Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) in der nächsten Stadtratssitzung am 28. November berichten.
Immerhin drängt die Zeit nicht mehr gar so sehr, wenn man asp an den eigenen Ansprüchen misst. Im Bewerbungsgespräch hätten die Stuttgarter Planer als Zeitrahmen angegeben, dass sie acht bis neun Monate Planungsvorlauf bräuchten und mit 14 Monaten Bauzeit rechneten, so Rauh. Das seien 23 Monate für einen Zeitrahmen von insgesamt 36 Monaten, den die Fördermittelbehörde einräume.
Der Anblick der Porsche-Arena in Stuttgart und die Hintergrundgespräche mit Vertretern von Stadt und Betreiber in der Baden-Württembergischen Metropole haben die Weißwasser offenbar überzeugt. Nach dem Besuch einer Weißwasseraner Delegation bei mehreren Referenzobjekten in Ilmenau, Erfurt und Stuttgart in der vergangenen Woche haben sie sich am gestrigen Mittwoch unter vier möglichen Bewerbern einstimmig für das Planungsbüro asp Architekten aus Stuttgart entschieden.
Es soll als Generalplaner für den Neubau einer Eissporthalle beauftragt werden.
Das Büro hatte bereits nach der Bewertung auf der Basis vergleichbarer Kriterien durch den Fachbereich Bauwesen der Stadt als bester unter den vier geeignetsten Bewerbern abgeschnitten, mit der höchsten Punktzahl von 16,6.
Das war in der Stadtratsitzung für die Fraktion Klartext ein Grund gewesen, sich für diese Architekten auszusprechen, aber nicht der einzige, wie Stadtrat Andreas Friebel betonte. Auch die Vor-Ort-Erfahrungen in Stuttgart hätten dazu beigetragen. „Sie haben eine Reihe solcher Objekte gebaut, Hallen, die hocheffizient und kostengünstig vom ersten Tag an funktionieren“, fasste er das Gespräch mit dem Betreiber der Porsche-Arena zusammen. „Außerdem liegt hier alles in einer Hand, während bei den anderen Bewerbern verschiedene Teams zusammenarbeiten. Wir können uns bei der Größenordung dieses Projektes einfach keine Experimente leisten.“
„Wir haben nur Gutes über asp gehört“, schilderte auch CDU-Fraktionschef Karl-Heinz Kittan seinen Eindruck. „Also sollten wir auch den Erstbepunkteten nehmen.“
Auch die Linke und „Wir für hier“ sprachen sich für die Stuttgarter aus, wobei „Wir für hier“-Stadtrat Hartmut Schirrock betonte, dass man nun bei der Begleitung des 16-Millionen-Euro-Projektes großes Augenmerk auf Kosten- und Energieeffizienz legen werde.
Der Auftrag an das Büro asp kommt vorbehaltlich einer Einigung über dessen Honorarvorstellungen und den Architektenvertrag zustande. Wie sich die Verhandlungen anlassen, darüber will Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) in der nächsten Stadtratssitzung am 28. November berichten.
Immerhin drängt die Zeit nicht mehr gar so sehr, wenn man asp an den eigenen Ansprüchen misst. Im Bewerbungsgespräch hätten die Stuttgarter Planer als Zeitrahmen angegeben, dass sie acht bis neun Monate Planungsvorlauf bräuchten und mit 14 Monaten Bauzeit rechneten, so Rauh. Das seien 23 Monate für einen Zeitrahmen von insgesamt 36 Monaten, den die Fördermittelbehörde einräume.
Thoralf Schirmer
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29.Oktober 2009