Am Anfang stand die große Geduldsprobe für beide Teams. Schuld daran war ein Stau auf der Autobahn in der Nähe von Dresden.
Während die Gäste vom ESV Kaufbeuren einen Teil der Spielvorbereitung notgedrungen im Mannschaftsbus absolvierten, warteten die Lausitzer Füchse in der Kabine länger als geplant auf ihren Kontrahenten. Als die Partie mit einer Stunde Verspätung endlich begann, lautete die Frage: Wer kommt mit dieser Geduldsprobe besser klar? Im ersten Drittel blieb die Frage zunächst offen. Die Gastgeber hatten vor 1310 Zuschauern zwar mehr vom Spiel, machten aber erneut auch katastrophale Fehler. Immerhin sorgten Ervin Masek (12.) und Marcel Linke (20.) unmittelbar vor der Pausensirene für den zweimaligen Ausgleich gegen den Aufsteiger aus dem Allgäu, der dank seines furiosen Saisonstarts sogar schon an der Tabellenspitze der 2. Liga aufgetaucht war.
Im zweiten Drittel gerieten dann jedoch die Gastgeber in den Stau, genauer gesagt einen Leistungsstau. Während in der Offensive beste Chancen ungenutzt blieben, wurde in der Defensive der Kontrahent regelrecht zum Tore schießen eingeladen. Kaufbeuren sagte dreimal herzlichen Dank und zog auf 5:2 davon.
Die Bemühungen der Gastgeber waren damit endgültig in der Sackgasse angelangt. Das Fazit des Abends stand längst fest: Kaufbeuren um Zweitliga-Topscorer Jordan Webb gewann dank seiner Effektivität nicht nur die Gedulds probe, sondern am Ende auch das Spiel mit 6:3.
Nach vier Niederlagen in Folge und vielen Einzelgesprächen in den zurückliegenden Tagen hatte Weißwassers Trainer Dirk Rohrbach eigentlich „eine Reaktion“ von seiner Mannschaft gefordert. Das Bemühen war den Füchsen zwar nicht abzusprechen, aber die Partie gegen Kaufbeuren zeigte sehr deutlich, wie stark das Selbstvertrauen durch die jüngsten Rückschläge gelitten hat. Statt den so dringend nötigen Befreiungsschlag zu laden, rutscht Weißwasser immer tiefer in die Krise. Das Nahziel für die lange Reise am morgigen Sonntag nach Bremerhaven (Beginn um 18 Uhr) kann deshalb nur lauten, einigermaßen unfallfrei in die zweiwöchige Länderspiel-Pause zu kommen. (Frank Noack)
Während die Gäste vom ESV Kaufbeuren einen Teil der Spielvorbereitung notgedrungen im Mannschaftsbus absolvierten, warteten die Lausitzer Füchse in der Kabine länger als geplant auf ihren Kontrahenten. Als die Partie mit einer Stunde Verspätung endlich begann, lautete die Frage: Wer kommt mit dieser Geduldsprobe besser klar? Im ersten Drittel blieb die Frage zunächst offen. Die Gastgeber hatten vor 1310 Zuschauern zwar mehr vom Spiel, machten aber erneut auch katastrophale Fehler. Immerhin sorgten Ervin Masek (12.) und Marcel Linke (20.) unmittelbar vor der Pausensirene für den zweimaligen Ausgleich gegen den Aufsteiger aus dem Allgäu, der dank seines furiosen Saisonstarts sogar schon an der Tabellenspitze der 2. Liga aufgetaucht war.
Im zweiten Drittel gerieten dann jedoch die Gastgeber in den Stau, genauer gesagt einen Leistungsstau. Während in der Offensive beste Chancen ungenutzt blieben, wurde in der Defensive der Kontrahent regelrecht zum Tore schießen eingeladen. Kaufbeuren sagte dreimal herzlichen Dank und zog auf 5:2 davon.
Die Bemühungen der Gastgeber waren damit endgültig in der Sackgasse angelangt. Das Fazit des Abends stand längst fest: Kaufbeuren um Zweitliga-Topscorer Jordan Webb gewann dank seiner Effektivität nicht nur die Gedulds probe, sondern am Ende auch das Spiel mit 6:3.
Nach vier Niederlagen in Folge und vielen Einzelgesprächen in den zurückliegenden Tagen hatte Weißwassers Trainer Dirk Rohrbach eigentlich „eine Reaktion“ von seiner Mannschaft gefordert. Das Bemühen war den Füchsen zwar nicht abzusprechen, aber die Partie gegen Kaufbeuren zeigte sehr deutlich, wie stark das Selbstvertrauen durch die jüngsten Rückschläge gelitten hat. Statt den so dringend nötigen Befreiungsschlag zu laden, rutscht Weißwasser immer tiefer in die Krise. Das Nahziel für die lange Reise am morgigen Sonntag nach Bremerhaven (Beginn um 18 Uhr) kann deshalb nur lauten, einigermaßen unfallfrei in die zweiwöchige Länderspiel-Pause zu kommen.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 31.Oktober 2009