Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die Füchse entgehen doch noch dem Abwärtsstrudel
04.11.2009 | 10:04 Uhr von
Trainer Dirk Rohrbach will sich nicht mit den Leistungsschwankungen der Lausitzer abfinden.

Herr Rohrbach, lassen Sie der 3:0-Erfolg in Bremerhaven und der achte Platz der Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga in der Spielpause wieder ruhiger schlafen?

Mit den dringend nötigen drei Punkten haben wir nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge doch noch die Kurve bekommen. Insofern war es schon eine Standortbestimmung, dass wir doch nicht tief im befürchteten Abwärtsstrudel stecken, der Weißwasser in früheren Jahren öfter ereilt hatte.

Wie erklären Sie sich die Leistungsschwankungen nach dem ordentlichen Saisonstart?

Wir werden zu schnell nervös und geben das zuvor schwer Erarbeitete wieder preis. So hat sich die Mannschaft gegen die favorisierten Münchner in der Verlängerung noch um den Lohn aller Mühen gebracht. Vier bis acht Punkte hätten es bisher schon mehr sein können. Dass die Lockerheit, die uns noch im Frühjahr auszeichnete, fehlt, hat freilich auch mit den langen und damit kräftezehrenden Einsatzzeiten vieler Spieler zu tun.

Was muss nach der Spielpause unbedingt bei Ihrer Mannschaft besser werden?

Wir müssen Geduld bewahren und vor allem effektiver spielen. Das heißt, mit weniger Kraftaufwand mehr Punkte zu erreichen. Das wird für den Klassenerhalt mitentscheidend sein. Wir sind durch unser kleines Aufgebot buchstäblich gezwungen, unsere Spielweise viel intensiver zu verzahnen, um so personelle Nachteile und Schwäche-Perioden einigermaßen kompensieren zu können.

Sie spielten teilweise mit einem Mini-Kader von nur 16 Profis. Kann mit einem derart kleinen Aufgebot die zweite Liga realistisch gehalten werden?

Der Kader ist in der Tat klein. Aber das wussten wir aufgrund der wirtschaftlichen Struktur-Probleme vorher. Es ist aber auch eine Chance. Jeder Spieler weiß bei uns, dass er gebraucht wird. Ich hoffe, dass dies die Mannschaft in der noch langen Saison noch mehr zusammenschweißt. In Weißwasser ging es fast immer eng zu. Jeder weiß daher, dass wir nur mit Fleiß und harter Arbeit eine Chance haben.

Heißt das, Verstärkungen sind selbst in personellen Notsituationen ausgeschlossen?

Wir wollen die Serie mit dem zur Verfügung stehenden Aufgebot erfolgreich zu Ende bringen. Alles andere ist nur möglich, wenn dies die wirtschaftliche Situation erlaubt. Finanz-Abenteuer lehnen wir ab. Wir haben uns geschworen, alles sportlich zu tun, um Eishockey auf hohem Niveau für Weißwasser und die Lausitz zu erhalten.

Gespräch: Berthold Neumann

Quelle: Sächsische Zeitung vom 04.11.2009
1178 mal gelesen
 
1 | mat | 04.11.2009 @ 19:26
unser kader ist nicht zu klein! 20+2torhüter reichen alle mal. 1,2 verletzte im kader hat jeder verein, jedes spiel. mit 4reihen würden wir auch bei einem 30mann kader nicht spielen (auch die letzten trainer haben den schwächeren keine wirklichen chancen gegeben). daher sehe ich die kadertiefe als allerletztes problem.
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