Nach Ende des ersten Drittels bauten sich Manager Ralf Hantschke und Trainer Dirk Rohrbach wie eine Mensch gewordene Drohkulisse am Ausgang der Eisfläche auf. Sie erwarteten dort Schiedsrichter Sven Fischer aus Hamburg.
Besprechen wollten sie mit ihm vor allem jene Szene aus der 20. Minute, als Füchse-Verteidiger Sven Valenti vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, weil er sich nach einer Abseitsentscheidung erst beim Linienrichter und dann beim Schiedsrichter lautstark bemerkbar gemacht hatte. Für Fischer war das ausreichend, um eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Valenti auszusprechen – eine sehr harte Entscheidung.
Doch genau diese Szene prägte den weiteren Spielverlauf zugunsten der Füchse. Es schien fast so, als habe der Schiri mit seiner harten Strafe gegen Valenti den Sturmlauf der Gastgeber provoziert. Denn nach zähflüssigem Beginn wandelten sie ihren Frust in Spielfreude um und stellten im zweiten Drittel die Weichen für den am Ende verdienten 5:2-Heimsieg gegen den SC Riessersee. Markus Lehnigk traf erst zum 2:1 (27.), dann erhöhten Ervin Masek per Penalty und Marvin Tepper jeweils in der 39. Minute auf 4:1. Offenbar fanden Hantschke und Rohrbach nach dem Disput mit dem Schiri in der Mannschaftskabine genau die richtigen Worte, um ihr Team auf die komplizierte Personalsituation einzustellen. Nach dem Aus für Valenti musste Robert Bartlick früher als geplant aufs Eis. Eigentlich sollte der Verteidiger nach überstandem Fußbruch nur sporadisch eingesetzt werden.
Ein wenig profitierten die Füchse auch von der nachlassenden Kraft im kleinen Kader der Gäste, die mit Kevin Kapstad ebenfalls einen Leistungsträger verloren. Er zog sich schon in der 10. Minute eine Verletzung zu.
„Das dritte und vierte Tor haben den Gegner mürbe gemacht. Mit der Chancenverwertung bin ich sehr zufrieden. Allerdings müssen wir uns erneut auch bei unserem Torhüter Ryan MacDonald bedanken. Er hat wieder überragend gehalten“, sagte Coach Rohrbach.
Frank Noack
Nicht zu halten: Bastian Steingroß (l.) lässt in dieser Szene dem Riesserseer Florian Vollmer keine Chance. Foto: Aswendt
Besprechen wollten sie mit ihm vor allem jene Szene aus der 20. Minute, als Füchse-Verteidiger Sven Valenti vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, weil er sich nach einer Abseitsentscheidung erst beim Linienrichter und dann beim Schiedsrichter lautstark bemerkbar gemacht hatte. Für Fischer war das ausreichend, um eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Valenti auszusprechen – eine sehr harte Entscheidung.
Doch genau diese Szene prägte den weiteren Spielverlauf zugunsten der Füchse. Es schien fast so, als habe der Schiri mit seiner harten Strafe gegen Valenti den Sturmlauf der Gastgeber provoziert. Denn nach zähflüssigem Beginn wandelten sie ihren Frust in Spielfreude um und stellten im zweiten Drittel die Weichen für den am Ende verdienten 5:2-Heimsieg gegen den SC Riessersee. Markus Lehnigk traf erst zum 2:1 (27.), dann erhöhten Ervin Masek per Penalty und Marvin Tepper jeweils in der 39. Minute auf 4:1. Offenbar fanden Hantschke und Rohrbach nach dem Disput mit dem Schiri in der Mannschaftskabine genau die richtigen Worte, um ihr Team auf die komplizierte Personalsituation einzustellen. Nach dem Aus für Valenti musste Robert Bartlick früher als geplant aufs Eis. Eigentlich sollte der Verteidiger nach überstandem Fußbruch nur sporadisch eingesetzt werden.
Ein wenig profitierten die Füchse auch von der nachlassenden Kraft im kleinen Kader der Gäste, die mit Kevin Kapstad ebenfalls einen Leistungsträger verloren. Er zog sich schon in der 10. Minute eine Verletzung zu.
„Das dritte und vierte Tor haben den Gegner mürbe gemacht. Mit der Chancenverwertung bin ich sehr zufrieden. Allerdings müssen wir uns erneut auch bei unserem Torhüter Ryan MacDonald bedanken. Er hat wieder überragend gehalten“, sagte Coach Rohrbach.
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 14.November 2009