FREIBURG. Derby – das ist ein relativer Begriff. Puristen gestehen ihn nur innerörtlichen Sportduellen vor, doch die Sichtweise im deutschen Zweitliga-Eishockey ist eine andere. Freiburg gegen Heilbronn, das gilt als Derby. Vielleicht, weil die beiden Teams jahrelang keine näher gelegenen Gegner hatten und die Angelegenheit zum badisch-schwäbischen Prestigekampf nutzten. Vielleicht aber auch, weil 220 Kilometer in Eishockey-Maßstäben eine zivile Entfernung sind. Tim Schüle beispielsweise, Jung-Verteidiger bei den Wölfen, trat mit seinem Team am Sonntag im westsächsischen Crimmitschau an. Am Dienstag absolvierte er mit der U-20-Nationalmannschaft ein Pokalspiel in Bremerhaven, gestern fuhr er mit den Breisgauern an die deutsch-polnische Grenze – denn heute gastieren die Wölfe in Weißwasser. So kommt Schüle auf 4340 Kilometer binnen einer Woche.
Im Vergleich dazu ist es also ein strammes Derby, wenn am Sonntag, 18.30 Uhr, die Heilbronner Falken in Freiburg einlaufen. Dann wird vielleicht auch wieder Marek Ivan mittun können; heute muss er wegen Oberschenkelproblemen pausieren, genauso wie Dennis Meyer (Knorpelschaden an der Kniescheibe), Daniel Ketter (Schulter) und Yanick Dubé, dessen Comeback nach einer Blinddarmoperation am letzten November-Sonntag erwartet wird. Gegen Heilbronn erwartet Wölfe-Trainer Peter Salmik einen "heißen Tanz": "Die Falken sind eine kanadisch geprägte Mannschaft, die gegen uns immer sehr aggressiv spielt."
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Für Gesprächsstoff im Wölfe-Lager sorgt weiterhin die Entscheidung der Ligenverwaltung ESBG, die Genehmigung der Helmwerbung für den Energy-Drink Doping zurückzuziehen. Hatte ESBG-Chef Oliver Seeliger nicht noch Ende Oktober gegenüber der Badischen Zeitung erklärt, dass die Wölfe keinen Ärger zu befürchten hätten und dass ein Doping-Schriftzug ja nicht bedeuten würde, dass illegale Aufputschmittel im Spiel seien? Doch, hatte er. Dies sei auch weiter seine Meinung, bestätigte er gestern. Aber: "Es sind auch andere Stimmen laut geworden", sagte der Ligenboss und spielte damit wohl auf die Anti-Doping-Agentur Nada an. Nun stehe er in regem Kontakt zur Wölfe-Führung. Seeliger: "Ein Kompromiss ist immer die beste Lösung."
Quelle: www.badische-zeitung.de
1 | derlen | 20.11.2009 @ 14:19
Auch in Freiburg hat man also mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Gleich 4 Stammkräfte fallen für heute aus.
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Im Vergleich dazu ist es also ein strammes Derby, wenn am Sonntag, 18.30 Uhr, die Heilbronner Falken in Freiburg einlaufen. Dann wird vielleicht auch wieder Marek Ivan mittun können; heute muss er wegen Oberschenkelproblemen pausieren, genauso wie Dennis Meyer (Knorpelschaden an der Kniescheibe), Daniel Ketter (Schulter) und Yanick Dubé, dessen Comeback nach einer Blinddarmoperation am letzten November-Sonntag erwartet wird. Gegen Heilbronn erwartet Wölfe-Trainer Peter Salmik einen "heißen Tanz": "Die Falken sind eine kanadisch geprägte Mannschaft, die gegen uns immer sehr aggressiv spielt."
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Für Gesprächsstoff im Wölfe-Lager sorgt weiterhin die Entscheidung der Ligenverwaltung ESBG, die Genehmigung der Helmwerbung für den Energy-Drink Doping zurückzuziehen. Hatte ESBG-Chef Oliver Seeliger nicht noch Ende Oktober gegenüber der Badischen Zeitung erklärt, dass die Wölfe keinen Ärger zu befürchten hätten und dass ein Doping-Schriftzug ja nicht bedeuten würde, dass illegale Aufputschmittel im Spiel seien? Doch, hatte er. Dies sei auch weiter seine Meinung, bestätigte er gestern. Aber: "Es sind auch andere Stimmen laut geworden", sagte der Ligenboss und spielte damit wohl auf die Anti-Doping-Agentur Nada an. Nun stehe er in regem Kontakt zur Wölfe-Führung. Seeliger: "Ein Kompromiss ist immer die beste Lösung."
Quelle: www.badische-zeitung.de