Der genesene Ervin Masek besorgt gegen Freiburg die 2:0-Führung. Robin Sochan macht in der Endphase alles klar.
Was haben sie im Fuchsbau auf die Rückkehr ihres erfahrensten Angreifers gehofft. Eine Woche lag Ervin Masek grippegeplagt darnieder, gegen die Wölfe kehrte er zurück – und wie. Mit einem Doppelschlag in der 13. und 16. Minute brachte er seine Mannschaft gegen den Tabellenletzten in Führung. Zunächst überwand er den überraschten Ronny Glaser im Freiburger Tor mit einem Schlagschuss, anschließend vollendete er einen herrlichen Füchse-Spielzug. Nicht nur in diesen Momenten war Glaser im ersten Drittel ein viel beschäftigter Mann. Die Hausherren spulten souverän ihr Angriffshockey ab, außer Ervin Masek brachte aber keiner den Puck im Tor unter. Erst recht staunten die bis dahin verwöhnten Füchse-Fans, als es nach etwas mehr als vier Minuten Spielzeit im zweiten Drittel 2:2 stand.
Am Spiel hatte sich nichts geändert, die Favoriten beherrschten das Geschehen, Freiburg agierte oft unsicher und auch ruppig. Doch die resultierenden Überzahlsituationen nutzten die Wölfe zu ihrem Vorteil, mit etwas Glück und viel Willen konterten sie sich zum Ausgleich.
Wölfe halten Einsatz hoch
Carsten Gosdeck war es, der die Verhältnisse schnell wieder gerade rückte. Torschütze Tim Schüle hatte wegen Stockschlagens seinen Freiburgern gerade eine Fünf-Minuten-Strafe und sich selbst das Aus eingehandelt, da war Weißwassers Top-Scorer erfolgreich.
Die Füchse, bei denen nun auch Steingroß auf die Strafbank musste, blieben dran. Noch vor Ablauf der Fünf-Minuten-Strafe gegen Freiburg dufte der Verteidiger zurück aufs Eis und legte für Robin Sochan auf, der von der blauen Linie zum 4:2 traf (28.). Der Fuchsbau tobte und die Fans trieben ihre Jungs nach vorn. Die zeigten weiter schnelles Eishockey und wurden dabei oft unsanft ausgebremst. Man merkte den Wölfen an, dass sie mit allen Mitteln um ihren ersten Auswärtssieg kämpfen wollten. So erhielt auch Sergej Stas die Spieldauerstrafe, auf Seiten der Lausitzer mussten Rösler und Albrecht verletzt vom Eis, kehrten zum Schlussdrittel aber zurück.
War Ervin Masek der Mann des ersten Drittels, drückte nun Robin Sochan dem Spiel seinen Stempel auf und besorgte seinem Team mit dem 5:2 (49.) und 6:2 (53.) einen komfortablen Vorsprung. Die Freiburger wagten hin und wieder einen gescheiten Angriff und wurden mit dem 6:3 belohnt, fügten sich aber sonst in ihr Schicksal und ließen die Hausherren gewähren. Die ließen es im vierten Spiel binnen acht Tagen jetzt auch etwas ruhiger angehen, schließlich wartet am Sonntag das schwere Spiel in Crimmitschau. Der klare Erfolg war ihnen nicht mehr zu nehmen. (Von Marcel Pochanke)
Was haben sie im Fuchsbau auf die Rückkehr ihres erfahrensten Angreifers gehofft. Eine Woche lag Ervin Masek grippegeplagt darnieder, gegen die Wölfe kehrte er zurück – und wie. Mit einem Doppelschlag in der 13. und 16. Minute brachte er seine Mannschaft gegen den Tabellenletzten in Führung. Zunächst überwand er den überraschten Ronny Glaser im Freiburger Tor mit einem Schlagschuss, anschließend vollendete er einen herrlichen Füchse-Spielzug. Nicht nur in diesen Momenten war Glaser im ersten Drittel ein viel beschäftigter Mann. Die Hausherren spulten souverän ihr Angriffshockey ab, außer Ervin Masek brachte aber keiner den Puck im Tor unter. Erst recht staunten die bis dahin verwöhnten Füchse-Fans, als es nach etwas mehr als vier Minuten Spielzeit im zweiten Drittel 2:2 stand.
Am Spiel hatte sich nichts geändert, die Favoriten beherrschten das Geschehen, Freiburg agierte oft unsicher und auch ruppig. Doch die resultierenden Überzahlsituationen nutzten die Wölfe zu ihrem Vorteil, mit etwas Glück und viel Willen konterten sie sich zum Ausgleich.
Wölfe halten Einsatz hoch
Carsten Gosdeck war es, der die Verhältnisse schnell wieder gerade rückte. Torschütze Tim Schüle hatte wegen Stockschlagens seinen Freiburgern gerade eine Fünf-Minuten-Strafe und sich selbst das Aus eingehandelt, da war Weißwassers Top-Scorer erfolgreich.
Die Füchse, bei denen nun auch Steingroß auf die Strafbank musste, blieben dran. Noch vor Ablauf der Fünf-Minuten-Strafe gegen Freiburg dufte der Verteidiger zurück aufs Eis und legte für Robin Sochan auf, der von der blauen Linie zum 4:2 traf (28.). Der Fuchsbau tobte und die Fans trieben ihre Jungs nach vorn. Die zeigten weiter schnelles Eishockey und wurden dabei oft unsanft ausgebremst. Man merkte den Wölfen an, dass sie mit allen Mitteln um ihren ersten Auswärtssieg kämpfen wollten. So erhielt auch Sergej Stas die Spieldauerstrafe, auf Seiten der Lausitzer mussten Rösler und Albrecht verletzt vom Eis, kehrten zum Schlussdrittel aber zurück.
War Ervin Masek der Mann des ersten Drittels, drückte nun Robin Sochan dem Spiel seinen Stempel auf und besorgte seinem Team mit dem 5:2 (49.) und 6:2 (53.) einen komfortablen Vorsprung. Die Freiburger wagten hin und wieder einen gescheiten Angriff und wurden mit dem 6:3 belohnt, fügten sich aber sonst in ihr Schicksal und ließen die Hausherren gewähren. Die ließen es im vierten Spiel binnen acht Tagen jetzt auch etwas ruhiger angehen, schließlich wartet am Sonntag das schwere Spiel in Crimmitschau. Der klare Erfolg war ihnen nicht mehr zu nehmen.
(Von Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 21.11.2009