Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Eispiraten machen Sahnpark zum Tollhaus
23.11.2009 | 10:11 Uhr von
Crimmitschauer bezwingen im Sachsenderby Lausitzer Füchse mit 6:2 - Michael Schmerda dreifacher Torschütze
Die Eispiraten Crimmitschau haben gestern Abend für ein Eishockey-Fest im Kunsteisstadion im Sahnpark gesorgt. Die Rot-Weißen feierten vor knapp 3300 Zuschauern einen verdienten 6:2 (2:0, 0:2, 4:0)-Sieg gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Zum Matchwinner avancierte Michael Schmerda. Der 24-jährige Angreifer markierte drei Treffer und bejubelte damit einen Hattrick. Seine persönliche Flaute von 17 torlosen Partien in Folge beendete Schmerda dabei durch eine ungewöhnliche Spielvorbereitung. "Ich hatte meine Eishockeyschläger in der letzten Nacht zuhause im Bett liegen. Damit konnte ich die Seuche beim Abschluss vertreiben", sagt der 88-Kilogramm-Stürmer.

Dabei war Michael Schmerda gestern stets in Überzahl erfolgreich. Im ersten Drittel sorgte der gebürtige Züricher für das 2:0, als er die Scheibe im Fallen und mit dem Rücken zum Tor über die Linie drückte. Bei seinen anderen beiden Treffern stand der Angreifer, der bisher Ladehemmung hatte, völlig frei und konnte überlegt einschießen. Damit verwandelten Schmerda und Co. den Sahnpark mit dem vierten Heimsieg in Folge in ein Tollhaus. "Macht sie alle, schießt sie aus der Halle...", skandierten die Massen schon lange vor der Schlusssirene. Während Michael Schmerda bei der anschließenden Siegesfeier auf dem Eis noch einen Solotanz hinlegte, fand Trainer Wayne Hynes für seinen Matchwinner ein Sonderlob: "Er wurde endlich für seinen kämpferischen Einsatz belohnt."

Die Zuschauer im Sahnpark erlebten ein packendes und abwechslungsreiches Derby. Im ersten Durchgang erspielte sich Crimmitschau schnell eine 2:0-Führung. Im Mittelabschnitt kämpfte sich Weißwasser in die Partie zurück und erzielte den Ausgleich. Im Schlussabschnitt hatten die Füchse konditionelle Probleme und leisteten sich dumme Zeitstrafen. Gästetrainer Dirk Rohrbach konnte sich einen Kommentar in Richtung des kleinlichen Referees Seckler nicht verkneifen. "Der Unparteiische hatte wahrscheinlich Muskelkater im rechten Oberarm", kommentierte Rohrbach mit Blick auf die vielen Strafen.

Crimmitschau - Weißwasser 6:2 (2:0, 0:2, 4:0).
Tore: 1:0 Contois (9.), 2:0 Schmerda (16.), 2:1 Gosdeck (26.), 2:2 Masek (34.), 3:2 Contois (50.), 4:2 Gunkel (51.), 5:2, 6:2 Schmerda (53., 56.). Strafminuten: Crimmitschau 18, Weißwasser 32 plus 20 (Disziplinar Heyer und Steingroß). Zuschauer: 3297. SR: Seckler (Augsburg).

Landshut - Crimmitschau 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Tore: 1:0 Hundhammer (10.), 2:0 Wagner (28.), 2:1 Dufresne (55.). Strafminuten: Landshut 6, Crimmitschau 6. Schiedsrichter: Trainer (Bad Aibling). Zuschauer: 1906.

Von Holger Frenzel

Quelle: www.freiepresse.de
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