Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse holen Niemz zurück
27.11.2009 | 07:55 Uhr von
Der schockierenden Nachricht folgte die sofortige Verpflichtung eines alten Bekannten: Die Lausitzer Füchse haben am Donnerstag den ehemaligen Weißwasseraner Martin Niemz zurückgeholt. Er ersetzt den verletzten Ryan MacDonald. Die Torwart-Rotation ist damit aber nicht abgeschlossen.
Seit Donnerstagnachmittag haben die Füchse traurige Gewissheit. Ihr Stammtorhüter Ryan MacDonald ist schwerer an der Schulter verletzt als ursprünglich angenommen. Der Kanadier wurde bereits operiert. Die RUNDSCHAU erklärt, welche Folgen der Ausfall der „Lebensversicherung“ (Trainer Dirk Rohrbach) für den weiteren Saisonverlauf hat. Die RUNDSCHAU erklärt, welche Folgen der Ausfall der „Lebensversicherung“ (Trainer Dirk Rohrbach) für den weiteren Saisonverlauf hat.

Die Folgen für MacDonald:
Der 24-jährige Kanadier hat sich am vergangenen Sonntag nach der Rückkehr vom Spiel in Crimmitschau bei seinem Sturz auf dem Weg in die Kabine eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Alle drei Bänder in der Schulter sind gerissen. „Die Operation ist gut verlaufen. Dennoch ist Ryan natürlich sehr niedergeschlagen“, sagt Manager Ralf Hantschke. Die Ärzte haben MacDonald eine achtwöchige Pause verordnet.

Die Folgen für das Tor:
Nimmt man den Trainingsausfall hinzu, ist ein Comeback in der laufenden Saison unwahrscheinlich. „Das ist die schlimmste Nachricht, die wir bekommen konnten“, betont Hantschke. Weil die Füchse nur einen kleinen Kader haben, ist ein sicherer Rückhalt im Tor wichtiger denn je. MacDonald war genau dieser Rückhalt. Deshalb ist sein Ausfall ein schwerer Schlag für die Füchse. Ersatzmann Rostislav Kosarek (24) ist zwar nur ein Jahr jünger als MacDonald – aber ohne Spielpraxis. In dieser Saison kam er nur beim 2:6 in Riessersee für knapp zehn Minuten zum Einsatz. Der Deutsch-Tscheche besitzt also kaum Erfahrung in der 2. Liga. In der vergangenen Saison war er beim Drittligisten Leipzig unter Vertrag. Deshalb haben die Füchse am Donnerstag Martin Niemz (26) vom Regionallisten Jonsdorf verpflichtet. Der gebürtige Weißwasseraner spielte zuletzt zwar nur viertklassig, stand aber schon in der Zweitliga-Saison 2006/07 im Tor seines Heimatclubs. Er erhielt einen Vertrag bis Saisonende.



Im Fokus: Rückkehrer Martin Niemz wird voraussichtlich schon heute gegen Landshut wieder im Füchse-Tor stehen. Foto: Aswendt


Die Folgen für die Planung:
Zuletzt mehrten sich die Rufe nach einem neuen Feldspieler, um den kleinen Kader zu entlasten. Diese Planspiele sind vorerst überholt. Stattdessen steht jetzt die Torwart-Frage im Fokus. Klar ist, dass die Verpflichtung von Niemz nicht die einzige Reaktion auf den MacDonald-Ausfall bleibt. „Wir werden in der nächsten Woche einen weiteren Torhüter verpflichten“, kündigt Hantschke an. Gemeinsam mit Niemz soll er die große Lücke schließen. Ex-Fuchs Nolan McDonald steht dem Vernehmen nach nicht auf der Wunschliste.

Die Folgen für das Team:
„Eine sichere Defensive ist ab sofort noch wichtiger. Da sind alle Spieler gefragt“, fordert Hantschke vor den Partien am Freitag bei den Landshut Cannibals (19.30 Uhr) und Sonntag gegen die Heilbronner Falken (17 Uhr). Immerhin haben sich Sven Valenti, Chris Straube und auch Thomas Götz nach ihren Verletzungen wieder zurückgemeldet. Wer im Tor steht, ließ Trainer Rohrbach noch offen. Die Tendenz dürfte jedoch in Richtung Niemz gehen, der am Donnerstagabend erstmals mit dem Team trainierte.
(Von Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27.November 2009
1444 mal gelesen
 
1 | thingslikehockey | 27.11.2009 @ 11:33
Für Rosti ein Schlag mitten ins Gesicht.. Schade!
2 | Stadtfuchs | 27.11.2009 @ 12:09
@1 - Ein Backup wird so oder so benötigt. Und Befindlichkeiten haben auf dem Eis nichts verloren. Hier geht esum die Profi-Mannschaft und das Saisonziel nicht abzusteigen.
3 | Heineken09 | 27.11.2009 @ 13:22
Wär ich Rosti, würde ich mir täglich die Frage stellen warum ich hier bin! Aber das kennen wir ja von den letzten Jahren auch, dass der 2. Torhüter nie Praxis bekommt. Irgendwann mußte es ja passieren.
4 | Rocco Roletti | 27.11.2009 @ 13:39
Sorry aber das ist die gängige Praxis im Geschäft. Dresden u. andere haben es vorgemacht. Selbst Nationalspieler (Ziffzer Hannover) müssen mit so einer Entscheidung umgehen. Rosti kann dadurch ja auch profitieren in dem er via FöLi sich in Jonsdorf beweist. Ich denke in der kommenden Saison ist er sicherlich ein gestandener Back-Up. Junge Leute benötigen Eiszeit jedoch bringt es nichts ihn einfach ins Kalte Wasser zu werfen. Wenn er noch nicht soweit ist bzw. so eingeschätzt wird muss er kämpfn
5 | Jörg | 27.11.2009 @ 14:00
@1: Bei den vielen "Experten" auf den Rängen tut mir unser Keeper - egal wer steht - jetzt schon leid. Wenn der zweimal schlecht aussieht, brüllen doch die Ersten schon "Raus"!. So ist's in WSW...
6 | tanngrismir | 27.11.2009 @ 14:07
Ich denke Rosti hat von Anfang an gewußt, daß es für ihn ein Jahr des lernens wird. Davon eine Nr. 1 in der 2 Liga zu sein ist er sicherlich noch einige Jahre entfernt-auch das wird er selbst wissen. Vielleicht kriegt er ja am WE auch in einem Spiel seine Chance? Warten wir´s einfach ab......
7 | SCHWEDE | 27.11.2009 @ 17:20
@5 , nur in WSW?
8 | thingslikehockey | 27.11.2009 @ 17:20
Wenn man noch einen hinzuholen will, wäre Rosti der Back-up gewesen und man hätte ihn die zwei Spiele jetzt das Vertrauen schenken können. Ich hab beide nicht sooo oft spielen sehen, aber ich weiß nich, ob Niemz wirklich besser sein soll. Und gerade auf lange Sicht gesehen, würde es mehr Sinn machen, Rosti wenigstens dieses WE ins Tor zu stellen. Denn so, wie sich die Situation jetzt darstellt, hätte man sich das Geld sparen können und für'n Händedruck bspw. Handrick auf die Bank setzen können..
9 | Frank | 27.11.2009 @ 18:17
Man könnte freilich auch Münster (im Tausch mit Kosarek) und noch einen Stürmer holen, der hilft, vorn das nötige Tor mehr zu schießen. Es gäbe wahrscheinlich schlechtere Lösungen.
10 | fanta | 27.11.2009 @ 19:28
@ 9 sinnlos wir brauchen einen starken torhüter und kein fliegenfänger
11 | Frank | 27.11.2009 @ 19:34
@10 Und warum ist Münster ein Fliegenfänger?
12 | fanta | 27.11.2009 @ 20:38
na weil er aus seinem talent was ja durchaus vorhanden ist nie was so richtig drausgemacht hat..wenn münster so stark wäre würde er nicht regionalliga spielen und meiner meinug nach hat er in den testpielen gegen wsw null überzeugt
13 | Frank | 27.11.2009 @ 20:52
In welchen Testspielen? Münster hat gegen die Füchse nur 40min gehalten. Und mehr als 6 Jahre DEL, dazu 3 Jahre 2.Liga mit einem Schnitt von unter 3 Toren sind zu wenig?
14 | Rocco Roletti | 27.11.2009 @ 23:06
Münster hat sich vor ein paar Jahren am Knie verletzt und kam danach nie wieder richtig in Tritt. Letztes Jahr hatte er ein gutes Jahr in Holland und wurde eigentlich als Oberliga Starting Goalie verpflichtet. Warum er sich jetzt in Leipzig Regio antut wird wohl nur er wissen bzw. auf seinem Gehaltscheck sehen.
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