...gleichwertig / Dem Stammtorwart der Füchse droht das Aus für die gesamte Saison. In Landshut finden die Füchse zu spät ins Spiel.
Die Vorzeichen vor der Partie waren alles andere als gute. Die Füchse haben schon seit Jahren in Landshut nicht mehr gewonnen – der letzte Erfolg liegt gut fünf Jahre zurück – und vor allem mussten die Füchse den Schock des langfristigen Ausfalls des Stammtorhüters Ryan MacDonald verkraften, für den die Saison mit großer Wahrscheinlichkeit vorbei ist. MacDonald war nach der Rückkehr aus Crimmitschau auf dem Weg in die Kabine gestürzt. Die Operation an seiner verletzten Schulter am Mittwoch verlief zwar gut, es wurde aber festgestellt, dass alle drei Bänder gerissen waren. Die Ärzte haben dem 24-Jährige nun eine achtwöchige Pause verordnet. Erst danach darf MacDonald seine Schulter wieder leicht belasten. Die Lausitzer Füchse haben bereits reagiert und Martin Niemz zurück in den Fuchsbau geholt. Der 26-jährige, aus dem Weißwasseraner Nachwuchs stammende Torwart stand zuletzt beim Regionalligisten Jonsdorf unter Vertrag und hoffte dort darauf, doch noch einen Vertrag bei einem höherklassigen Verein zu bekommen.
Niemz stand gestern Abend in Landshut auch gleich im Tor. Die Füchse , wieder mit Straube und Valenti in ihren Reihen, versuchten zunächst, das eigene Tor zu verteidigen und Niemz die Arbeit zu erleichtern. Das ging gründlich schief. Nach knapp sechs Minuten gingen die Gastgeber durch Günter Oswald, der sich jetzt wieder ausschließlich auf sein Spiel konzentriert (war zwischenzeitlich sportlicher Leiter) in Führung. Wenig später hatte Niemz Pech, als ein Menauer-Schuss an den Pfosten prallte, von dort an den Rücken des Torwarts und ins Tor ging. Die Füchse standen auch danach unter Druck. Entlastung durch eigene gefährliche Angriffe gab es kaum. Das dritte Tor – in Überzahl kurz vor der Drittelpause war die logische Folge.
Trainer Dirk Rohrbach muss in der Pause klare Worte gefunden haben, denn die Füchse begannen das Mitteldrittel wesentlich stärker. Dann aber viel das vierte Tor durch die bärenstarke Landshuter „Teenie-Reihe“, zu deren Beobachtung zwei NHL-Scouts von den Pittsburgh Penguins und den Colorado Avalanche extra angereist waren. Damit schien die Entscheidung gefallen. Aber die Füchse, die nach diesem Tor für Niemz Rostislav Kosarek ins Tor einwechselten, kamen durch ein Tor von Danny Albrecht im direkten Gegenzug und Mike Sullivan in Überzahl recht schnell wieder in Schlagdistanz. Danach waren die Füchse dem dritten Treffer gegen die plötzlich ins Schwimmen geratenen Landshutern vor allem durch Sullivan nahe. Das Tor aber fiel nicht – und damit wurde es auch nicht mehr richtig eng.
Die Füchse versuchten zwar in den ersten Minuten des Schlussdrittels noch einmal alles, drückten die Gastgeber in die Defensive, die aber konnten sich nach und nach befreien, kamen zu weiteren Chancen und dann nach einem Tepper-Fehler zu ihrem fünften Treffer. Damit war der Dampf raus aus diesem Spiel. Die Füchse konnten bei den Kannibalen erneut keine Punkte einfahren. Im Nachhinein entscheidend war das erste Drittel, in dem die Füchse offensichtlich noch am Schock des MacDonald-Ausfalls zu knabbern hatten. Ein Lichtblick war die Leistung des eingewechselten 23-jährigen Goalkeepers Kosarek, der seine Sache gut machte. (Von Frank Thümmler)
Die Vorzeichen vor der Partie waren alles andere als gute. Die Füchse haben schon seit Jahren in Landshut nicht mehr gewonnen – der letzte Erfolg liegt gut fünf Jahre zurück – und vor allem mussten die Füchse den Schock des langfristigen Ausfalls des Stammtorhüters Ryan MacDonald verkraften, für den die Saison mit großer Wahrscheinlichkeit vorbei ist. MacDonald war nach der Rückkehr aus Crimmitschau auf dem Weg in die Kabine gestürzt. Die Operation an seiner verletzten Schulter am Mittwoch verlief zwar gut, es wurde aber festgestellt, dass alle drei Bänder gerissen waren. Die Ärzte haben dem 24-Jährige nun eine achtwöchige Pause verordnet. Erst danach darf MacDonald seine Schulter wieder leicht belasten. Die Lausitzer Füchse haben bereits reagiert und Martin Niemz zurück in den Fuchsbau geholt. Der 26-jährige, aus dem Weißwasseraner Nachwuchs stammende Torwart stand zuletzt beim Regionalligisten Jonsdorf unter Vertrag und hoffte dort darauf, doch noch einen Vertrag bei einem höherklassigen Verein zu bekommen.
Niemz stand gestern Abend in Landshut auch gleich im Tor. Die Füchse , wieder mit Straube und Valenti in ihren Reihen, versuchten zunächst, das eigene Tor zu verteidigen und Niemz die Arbeit zu erleichtern. Das ging gründlich schief. Nach knapp sechs Minuten gingen die Gastgeber durch Günter Oswald, der sich jetzt wieder ausschließlich auf sein Spiel konzentriert (war zwischenzeitlich sportlicher Leiter) in Führung. Wenig später hatte Niemz Pech, als ein Menauer-Schuss an den Pfosten prallte, von dort an den Rücken des Torwarts und ins Tor ging. Die Füchse standen auch danach unter Druck. Entlastung durch eigene gefährliche Angriffe gab es kaum. Das dritte Tor – in Überzahl kurz vor der Drittelpause war die logische Folge.
Trainer Dirk Rohrbach muss in der Pause klare Worte gefunden haben, denn die Füchse begannen das Mitteldrittel wesentlich stärker. Dann aber viel das vierte Tor durch die bärenstarke Landshuter „Teenie-Reihe“, zu deren Beobachtung zwei NHL-Scouts von den Pittsburgh Penguins und den Colorado Avalanche extra angereist waren. Damit schien die Entscheidung gefallen. Aber die Füchse, die nach diesem Tor für Niemz Rostislav Kosarek ins Tor einwechselten, kamen durch ein Tor von Danny Albrecht im direkten Gegenzug und Mike Sullivan in Überzahl recht schnell wieder in Schlagdistanz. Danach waren die Füchse dem dritten Treffer gegen die plötzlich ins Schwimmen geratenen Landshutern vor allem durch Sullivan nahe. Das Tor aber fiel nicht – und damit wurde es auch nicht mehr richtig eng.
Die Füchse versuchten zwar in den ersten Minuten des Schlussdrittels noch einmal alles, drückten die Gastgeber in die Defensive, die aber konnten sich nach und nach befreien, kamen zu weiteren Chancen und dann nach einem Tepper-Fehler zu ihrem fünften Treffer. Damit war der Dampf raus aus diesem Spiel. Die Füchse konnten bei den Kannibalen erneut keine Punkte einfahren. Im Nachhinein entscheidend war das erste Drittel, in dem die Füchse offensichtlich noch am Schock des MacDonald-Ausfalls zu knabbern hatten. Ein Lichtblick war die Leistung des eingewechselten 23-jährigen Goalkeepers Kosarek, der seine Sache gut machte.
(Von Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 28.11.2009