Es war einmal der Angstgegner. Wenn es gegen den SC Riessersee ging, sahen die Heilbronner Falken regelmäßig schlecht aus. Doch dann gab es nach fünf Heimpleiten in Folge einen 4:3-Sieg. Im ersten Duell der laufenden Saison gewannen die Falken in Garmisch mit 5:4 nach Verlängerung - sie waren schon 0:4 zurückgelegen. An diesem Freitagabend ist der SC Riessersee in der Heilbronner Eishalle zu Gast. Und alles spricht dafür, dass die Oberbayern geschlagen nach Hause fahren werden. Die Formkurven der beiden alten Rivalen Falken und SCR sind genau gegenläufig: Rico Rossis Mannen haben nach der Deutschland-Cup-Pause vier Siege hintereinander bejubelt, der SC Riessersee ist zuletzt sechs Mal in Folge geschlagen worden. Die Leistungen am vergangenen Wochenende bei der 2:7-Pleite in München und beim Heim-1:4 gegen die Steelers waren ungenügend. Trainer Maurizio Mansi stellte bei seinen Spielern Angst fest. Seine Devise für das Spiel in Heilbronn ist kaum mehr als eine Durchhalteparole: "Wir müssen den Kopf hochnehmen und weiter kämpfen."
Von SCR-Geschäftsführer Ralph Bader bekam Mansi eine Jobgarantie: "Der Trainer ist nicht gefährdet. An Entlassung habe ich noch keinen Gedanken verschwendet." Aber klar ist: Ein Auswärtscoup käme gerade recht. Rico Rossi ist allerdings zuversichtlich, dass seine Falken nicht stolpern werden. "Die letzten Siege haben es uns leichter gemacht", sagt der Trainer. "Wir sind freier im Kopf." Dass bei seinen Spielern schnelle Selbstzufriedenheit eingekehrt ist, glaubt er nicht.
Hackert wieder fit
Der zuletzt kranke Axel Hackert wird in seine angestammte Sturmreihe zurückkehren. Die von Infekten geschwächten Frédérik Cabana und Marc St. Jean trainieren seit Mittwoch wieder. Ihrem Einsatz steht wohl nichts entgegen. Im Tor wird gegen den SC Riessersee Sebastian Vogl stehen. Am Sonntag darf dann Felix Brückmann ran. Die Lausitzer Füchse, der zweite Heilbronner Gegner am Wochenende, mussten einen harten Schlag hinnehmen. Torwart Ryan MacDonald zug sich am vergangenen Sonntag eine schwere Schulterverletzung zu. "Das ist für uns eine ganz schlimme Nachricht. Wir müssen sehen, wie wir mit dem Ausfall unseres wichtigsten Spielers umgehen", sagt Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Ersatz-Goalie Rostislav Kosarek wird wohl gegen die Falken spielen. Er hat bei weitem nicht MacDonalds Klasse. "Der war ein Riesenfaktor bei denen", sagt Rico Rossi. "Aber wir werden jetzt nicht irgendwas anders machen. Wenn wir unseren Plan umsetzen, dann sind wir erfolgreich." Die Serie soll weitergehen.
(Von Andreas Öhlschläger)
quelle: www.stimme.de
1 | Arni | 29.11.2009 @ 08:01
Vorteil Heilbronn;)
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Von SCR-Geschäftsführer Ralph Bader bekam Mansi eine Jobgarantie: "Der Trainer ist nicht gefährdet. An Entlassung habe ich noch keinen Gedanken verschwendet." Aber klar ist: Ein Auswärtscoup käme gerade recht. Rico Rossi ist allerdings zuversichtlich, dass seine Falken nicht stolpern werden. "Die letzten Siege haben es uns leichter gemacht", sagt der Trainer. "Wir sind freier im Kopf." Dass bei seinen Spielern schnelle Selbstzufriedenheit eingekehrt ist, glaubt er nicht.
Hackert wieder fit
Der zuletzt kranke Axel Hackert wird in seine angestammte Sturmreihe zurückkehren. Die von Infekten geschwächten Frédérik Cabana und Marc St. Jean trainieren seit Mittwoch wieder. Ihrem Einsatz steht wohl nichts entgegen. Im Tor wird gegen den SC Riessersee Sebastian Vogl stehen. Am Sonntag darf dann Felix Brückmann ran. Die Lausitzer Füchse, der zweite Heilbronner Gegner am Wochenende, mussten einen harten Schlag hinnehmen. Torwart Ryan MacDonald zug sich am vergangenen Sonntag eine schwere Schulterverletzung zu. "Das ist für uns eine ganz schlimme Nachricht. Wir müssen sehen, wie wir mit dem Ausfall unseres wichtigsten Spielers umgehen", sagt Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Ersatz-Goalie Rostislav Kosarek wird wohl gegen die Falken spielen. Er hat bei weitem nicht MacDonalds Klasse. "Der war ein Riesenfaktor bei denen", sagt Rico Rossi. "Aber wir werden jetzt nicht irgendwas anders machen. Wenn wir unseren Plan umsetzen, dann sind wir erfolgreich." Die Serie soll weitergehen.
(Von Andreas Öhlschläger)
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