...verlieren aber das Spiel / Die Lausitzer Füchse geben das Spiel gegen Heilbronn mit einem katastrophalen Mitteldrittel aus der Hand.
Die Füchse begannen die Partie stark, hatten gleich zwei gute Chancen, mussten aber gegen die immer aggressiven Falken auf der Hut sein. Martin Niemz, der erstmals in dieser Saison für den verletzten Ryan MacDonald im Fuchsbau das Tor hütete, verhinderte mit zwei starken Paraden einen Rückstand. Die Füchse aber hielten dagegen. Erst scheiterte noch Tepper am Gästetorwart, dann auch Lehnigk. In Folge der zweiten Aktion kam aber Linke an den Puck, der ihn flach ins Tor schoss. Dem Gästetorwart war die Sicht verdeckt. Heilbronn antwortete mit einigen gefährlichen Angriffen und hatte kurz vor der Drittelpause eine riesige Ausgleichschance. Die Gäste hatten mit einer schönen Kombination alles – inclusive Niemz – ausgespielt. Der Stürmer schoss aber am langen Pfosten noch gegen den Schläger von Niemz, den der gedankenschnell hingehalten hatte. Auf der anderen Seite kamen die Füchse zum nicht unverdienten 2:0, als Gosdeck von der blauen Linie geschossen und Albrecht den Abpraller versenkt hatte.
Im Mitteldrittel verloren die Füchse völlig unverständlich den Faden und im Nachhinein auch das Spiel. Die Heilbronner glichen nach einem Break und einen abgefälschten Schuss, als Klenner auf der Bank saß), schnell wieder aus. Dem 2:3 ging ein kapitaler Fehler von Bartlick voraus, der den Puck aus dem Drittel schlenzen wollte, aber Fenton anspielte, der allein auf Niemz zulief und sich die Chance nicht entgehen ließ. Die Heilbronner trafen danach noch einmal den Pfosten (35.) und erhöhten in der 38. Minute auf 4:2, als ein Füchse-Verteidiger den Puck nach einem Distanzschuss unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Trainer Dirk Rohrbach sprach nach dem Spiel von „zu vielen individuellen Fehlern, die uns um einen möglichen Sieg gebracht haben. Einzig Sochan und Lehnigk hatten im Mitteldrittel Chancen für die Füchse.
Der Heilbronner Paul-John Fenton bejubelt ein Tor. Im Mitteldrittel kassierten die Lausitzer Füchse vier Tore und verloren das Spiel.Foto: Peter Aswendt
Hoffnung kam noch einmal auf, als Sebastian Klenner kurz nach Beginn des Schlussdrittels in Überzahl der Anschlusstreffer zum 3:4 gelang. Ein deutliches Aufbäumen der Füchse war jetzt zu spüren. Es gelang aber nicht mehr, die ganz großen Chancen auf den Ausgleichstreffer herauszuspielen. Die Gäste standen gut in der Defensive und blieben mit Kontern gefährlich, schossen allerdings bei einer 2:1-Situation kurz vor Schluss vorbei und mussten so bis zur letzten Sekunde zittern. Mit ihrer wesentlich konstanteren Spielweise sicherten sich die Heilbronner Falken am Ende den Sieg.
Die Füchse begannen die Partie stark, hatten gleich zwei gute Chancen, mussten aber gegen die immer aggressiven Falken auf der Hut sein. Martin Niemz, der erstmals in dieser Saison für den verletzten Ryan MacDonald im Fuchsbau das Tor hütete, verhinderte mit zwei starken Paraden einen Rückstand. Die Füchse aber hielten dagegen. Erst scheiterte noch Tepper am Gästetorwart, dann auch Lehnigk. In Folge der zweiten Aktion kam aber Linke an den Puck, der ihn flach ins Tor schoss. Dem Gästetorwart war die Sicht verdeckt. Heilbronn antwortete mit einigen gefährlichen Angriffen und hatte kurz vor der Drittelpause eine riesige Ausgleichschance. Die Gäste hatten mit einer schönen Kombination alles – inclusive Niemz – ausgespielt. Der Stürmer schoss aber am langen Pfosten noch gegen den Schläger von Niemz, den der gedankenschnell hingehalten hatte. Auf der anderen Seite kamen die Füchse zum nicht unverdienten 2:0, als Gosdeck von der blauen Linie geschossen und Albrecht den Abpraller versenkt hatte.
Im Mitteldrittel verloren die Füchse völlig unverständlich den Faden und im Nachhinein auch das Spiel. Die Heilbronner glichen nach einem Break und einen abgefälschten Schuss, als Klenner auf der Bank saß), schnell wieder aus. Dem 2:3 ging ein kapitaler Fehler von Bartlick voraus, der den Puck aus dem Drittel schlenzen wollte, aber Fenton anspielte, der allein auf Niemz zulief und sich die Chance nicht entgehen ließ. Die Heilbronner trafen danach noch einmal den Pfosten (35.) und erhöhten in der 38. Minute auf 4:2, als ein Füchse-Verteidiger den Puck nach einem Distanzschuss unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Trainer Dirk Rohrbach sprach nach dem Spiel von „zu vielen individuellen Fehlern, die uns um einen möglichen Sieg gebracht haben. Einzig Sochan und Lehnigk hatten im Mitteldrittel Chancen für die Füchse.
Hoffnung kam noch einmal auf, als Sebastian Klenner kurz nach Beginn des Schlussdrittels in Überzahl der Anschlusstreffer zum 3:4 gelang. Ein deutliches Aufbäumen der Füchse war jetzt zu spüren. Es gelang aber nicht mehr, die ganz großen Chancen auf den Ausgleichstreffer herauszuspielen. Die Gäste standen gut in der Defensive und blieben mit Kontern gefährlich, schossen allerdings bei einer 2:1-Situation kurz vor Schluss vorbei und mussten so bis zur letzten Sekunde zittern. Mit ihrer wesentlich konstanteren Spielweise sicherten sich die Heilbronner Falken am Ende den Sieg.
Lausitzer Füchse: Niemz – Klenner, Bartlick, Valenti, Heyer, Linke, Sochan, Steingroß – Gosdeck, Albrecht, Tepper Straube, Lehnigk, Masek, Kruminsch, Sullivan, Götz
Tore:1:0 Marcel Linke (10:25, Assist: Kruminsch, Lehnigk), 2:0 Danny Albrecht (18:59, Gosdeck, Tepper), 2:1 Cory Urquhart (21:14, Fendt, Hackert), 2:2 Paul-John Fenton (24:27, (Schietzold, Johner), 2:3 Paul-John Fenton (27:47, Cabana), 2:4 Marc St. Jean (37:35, Calce), 3:4 Sebastian Klenner (40:25, Tepper, Valenti),, Schiedsrichter:Matthias Kühnel (Wedemark), Strafminuten:Füchse 18, Heilbronn 20 +10
Zuschauer: 1432
(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 30.11.2009