Eishockey - Offenbar mögen die Heilbronner Falken die große Herausforderung. Mit einer Führung im Rücken ein Spiel sicher nach Hause zu bringen, erscheint den Mannen von Rico Rossi wohl zu banal. Also lassen sie den Gegner gerne mal vorlegen, nur um dann in beeindruckender Manier die Partie zu drehen. So am Freitagabend gegen den Zweitliga-Rivalen SC Riessersee, als sie das Heimspiel nach frühem 0:1-Rückstand noch mit 6:1 gewannen. Und ebenso am Sonntag, als sie den Lausitzer Füchsen ein 2:0 nach 20 Minuten gönnten, am Ende aber mit 4:3 (0:2,4:0,0:1) triumphierten. "Die Mannschaft hat gerade sehr viel Selbstvertrauen. Sicherlich war das heute nicht unser bestes Spiel, es ist aber nie leicht, in Weißwasser zu gewinnen", sagte Falken-Trainer Rico Rossi.
Zu unkonzentriert
Der Anfang hätte schlechter kaum sein können. "Wir hatten ein ganz schwaches erstes Drittel. Wir waren zu langsam und unkonzentriert", sagte Rossi. Die Gastgeber nutzten das zu einer 2:0-Führung. Erst durch Marcel Linke, dessen Schuss abgefälscht wurde (11.), dann durch Danny Albrecht (19.) in Überzahl. Doch wieder waren es die Kontingentspieler auf Heilbronner Seite, die für die Wende sorgten. Cory Urquhart markierte durch einen wunderbaren Alleingang das 1:2 (22.), US-Nationalspieler PJ Fenton sorgte mit zwei Toren (25./28.) für die 3:2-Führung der Gäste. Marc St. Jean komplettierte das beinahe perfekte zweite Drittel mit dem 4:2. "Wir haben immer gehofft, dass wir ausländische Spieler finden, die den Unterschied ausmachen. Das haben wir jetzt offenbar geschafft", freute sich Rossi. André Schietzold hätte beinahe noch für das 5:2 gesorgt, sein harter Schlagschuss prallte jedoch nur an die Latte (35.).
Im letzten Abschnitt ließen sich die Heilbronner auch vom schnellen Anschlusstreffer der Gastgeber nicht irritieren. Sebastian Klenner hatte zum 3:4 (41.) getroffen, wobei nicht abschließend geklärt ist, ob der Puck tatsächlich im Tor war. Nach längeren Diskussionen entschied sich Schiedsrichter Matthias Kühnel jedoch dafür, auf Tor zu entscheiden.
Gute Defensive
In der Folge vergaben die Gäste eine 5:3-Überzahl, die sie sehr gerne für die Vorentscheidung genutzt hätten. Allerdings waren die Gastgeber wenige Minuten vor Schluss ebenfalls mit zwei Mann mehr auf dem Eis. In dieser Phase stand die Falken-Verteidigung jedoch sehr sicher, auch Torwart Felix Brückmann überzeugte.
In der 55. Minute leistete sich Falken-Stürmer Frédérik Cabana noch den Luxus einer zehnminütigen Strafe. Er war mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden, was er diesem auch lautstark mitteilte. Am letztlich verdienten Erfolg der Gäste änderte das aber nichts mehr. Sie konnten gut gelaunt die weite Rückreise nach Heilbronn antreten. Die Erfolgsserie hat weiter Bestand.
Lausitzer Füchse - Falken 3:4 (2:0,0:4,1:0)
Tor: Brückmann, (Vogl).
Abwehr: Schütz, Baum, Müller, St. Jean, Fendt, Gödtel.
Eishockey - Offenbar mögen die Heilbronner Falken die große Herausforderung. Mit einer Führung im Rücken ein Spiel sicher nach Hause zu bringen, erscheint den Mannen von Rico Rossi wohl zu banal. Also lassen sie den Gegner gerne mal vorlegen, nur um dann in beeindruckender Manier die Partie zu drehen. So am Freitagabend gegen den Zweitliga-Rivalen SC Riessersee, als sie das Heimspiel nach frühem 0:1-Rückstand noch mit 6:1 gewannen. Und ebenso am Sonntag, als sie den Lausitzer Füchsen ein 2:0 nach 20 Minuten gönnten, am Ende aber mit 4:3 (0:2,4:0,0:1) triumphierten. "Die Mannschaft hat gerade sehr viel Selbstvertrauen. Sicherlich war das heute nicht unser bestes Spiel, es ist aber nie leicht, in Weißwasser zu gewinnen", sagte Falken-Trainer Rico Rossi.
Zu unkonzentriert
Der Anfang hätte schlechter kaum sein können. "Wir hatten ein ganz schwaches erstes Drittel. Wir waren zu langsam und unkonzentriert", sagte Rossi. Die Gastgeber nutzten das zu einer 2:0-Führung. Erst durch Marcel Linke, dessen Schuss abgefälscht wurde (11.), dann durch Danny Albrecht (19.) in Überzahl. Doch wieder waren es die Kontingentspieler auf Heilbronner Seite, die für die Wende sorgten. Cory Urquhart markierte durch einen wunderbaren Alleingang das 1:2 (22.), US-Nationalspieler PJ Fenton sorgte mit zwei Toren (25./28.) für die 3:2-Führung der Gäste. Marc St. Jean komplettierte das beinahe perfekte zweite Drittel mit dem 4:2. "Wir haben immer gehofft, dass wir ausländische Spieler finden, die den Unterschied ausmachen. Das haben wir jetzt offenbar geschafft", freute sich Rossi. André Schietzold hätte beinahe noch für das 5:2 gesorgt, sein harter Schlagschuss prallte jedoch nur an die Latte (35.).
Im letzten Abschnitt ließen sich die Heilbronner auch vom schnellen Anschlusstreffer der Gastgeber nicht irritieren. Sebastian Klenner hatte zum 3:4 (41.) getroffen, wobei nicht abschließend geklärt ist, ob der Puck tatsächlich im Tor war. Nach längeren Diskussionen entschied sich Schiedsrichter Matthias Kühnel jedoch dafür, auf Tor zu entscheiden.
Gute Defensive
In der Folge vergaben die Gäste eine 5:3-Überzahl, die sie sehr gerne für die Vorentscheidung genutzt hätten. Allerdings waren die Gastgeber wenige Minuten vor Schluss ebenfalls mit zwei Mann mehr auf dem Eis. In dieser Phase stand die Falken-Verteidigung jedoch sehr sicher, auch Torwart Felix Brückmann überzeugte.
In der 55. Minute leistete sich Falken-Stürmer Frédérik Cabana noch den Luxus einer zehnminütigen Strafe. Er war mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden, was er diesem auch lautstark mitteilte. Am letztlich verdienten Erfolg der Gäste änderte das aber nichts mehr. Sie konnten gut gelaunt die weite Rückreise nach Heilbronn antreten. Die Erfolgsserie hat weiter Bestand.
Lausitzer Füchse - Falken 3:4 (2:0,0:4,1:0)
Tor: Brückmann, (Vogl).
Abwehr: Schütz, Baum, Müller, St. Jean, Fendt, Gödtel.
Angriff: Hackert, Johner, Fenton, Calce, Plachta, Urquhart, Schietzold, Rimbeck,El-Sayed, Cabana.
Tore: 1:0 (11.) Linke, 2:0 (19.) Albrecht, 2:1 (22.) Urquhart, 2:2 (25.) Fenton, 2:3 (28.) Fenton, 2:4 (38.) St. Jean, 3:4 (41.) Klenner.
Schiedsrichter: Kühnel.
Zuschauer: 1432.
Strafminuten: 18/30.
quelle: www.stimme.de