Zwei Spiele, null Punkte: Ohne den schwer verletzten Stammtorhüter Ryan MacDonald gingen die Lausitzer Füchse erstmals in dieser Saison an einem Wochenende komplett leer aus. Zufall oder alarmierendes Signal des großen Substanzverlustes? Die Antwort lieferten Manager Ralf Hantschke und Trainer Dirk Rohrbach am späten Sonntagabend.
Als sich nach der 3:4-Heimniederlage gegen Heilbronn die Fans und auch die Spieler längst auf den Heimweg gemacht hatten, hockte das sportliche Führungsduo der Füchse noch im Trainerzimmer beisammen. Die Mission ist klar: Unbedingt noch in dieser Woche soll die neue Nummer eins präsentiert werden. Denn die Zeit drängt. Immerhin warten am Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Schwenningen und dem Derby gegen den sächsischen Rivalen Dresden zwei schwere Spiele auf die Füchse.
Schwerer Start
Dass die vorhandene Substanz auf der Torwart-Position ausreicht, um erfolgreich zu sein, muss nach den Eindrücken des zurückliegenden Wochenendes bezweifelt werden. Neuzugang Martin Niemz hatten einen schweren Start. Am Freitag beim 2:5 in Landshut kassierte er vier Tore in Folge und ging schon im zweiten Drittel vom Eis. Am Sonntag bei der Heimniederlage gegen Heilbronn musste er im zweiten Drittel vier Gegentore hinnehmen. „Martin hat vor allem im ersten Drittel gezeigt, dass er uns helfen kann“, baute Trainer Rohrbach den unglücklichen Keeper wieder auf und konzentrierte seinen Ärger stattdessen auf die Vorderleute, die in den entscheidenden Situationen erneut zu sorglos agierten und ihren Torwart allein ließen.
Gleich das erste Wochenende ohne den an der Schulter verletzten MacDonald war ein Lehrstück für die Psychologie zwischen den Pfosten. Denn so mancher im Füchse-Trikot war offenbar noch in dem Glauben, einen überragenden Keeper wie den kleinen Kanadier hinter sich zu haben, der die Fehler oftmals ausgebügelt hat. Und der sich mit seinen Paraden auch den Respekt der gegnerischen Spieler erarbeitet hat. Eine solche Rolle von Niemz zu fordern, der zuletzt in der 4. Liga spielte, wäre ungerecht. Er hat zumindest am Sonntag im Rahmen seiner Möglichkeiten gespielt. Aber selbst das wird auf Dauer nicht ausreichen.
Blick ins Ausland
Nach der Absage von Youri Ziffzer (Hannover Scorpions) geht der Blick nun ins Ausland. „Wir haben mehrere Kandidaten im Auge und müssen jetzt die bestmögliche Lösung finden“, sagt Manager Hantschke. Doch die Zeit drängt.
Als sich nach der 3:4-Heimniederlage gegen Heilbronn die Fans und auch die Spieler längst auf den Heimweg gemacht hatten, hockte das sportliche Führungsduo der Füchse noch im Trainerzimmer beisammen. Die Mission ist klar: Unbedingt noch in dieser Woche soll die neue Nummer eins präsentiert werden. Denn die Zeit drängt. Immerhin warten am Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Schwenningen und dem Derby gegen den sächsischen Rivalen Dresden zwei schwere Spiele auf die Füchse.
Schwerer Start
Dass die vorhandene Substanz auf der Torwart-Position ausreicht, um erfolgreich zu sein, muss nach den Eindrücken des zurückliegenden Wochenendes bezweifelt werden. Neuzugang Martin Niemz hatten einen schweren Start. Am Freitag beim 2:5 in Landshut kassierte er vier Tore in Folge und ging schon im zweiten Drittel vom Eis. Am Sonntag bei der Heimniederlage gegen Heilbronn musste er im zweiten Drittel vier Gegentore hinnehmen. „Martin hat vor allem im ersten Drittel gezeigt, dass er uns helfen kann“, baute Trainer Rohrbach den unglücklichen Keeper wieder auf und konzentrierte seinen Ärger stattdessen auf die Vorderleute, die in den entscheidenden Situationen erneut zu sorglos agierten und ihren Torwart allein ließen.
Gleich das erste Wochenende ohne den an der Schulter verletzten MacDonald war ein Lehrstück für die Psychologie zwischen den Pfosten. Denn so mancher im Füchse-Trikot war offenbar noch in dem Glauben, einen überragenden Keeper wie den kleinen Kanadier hinter sich zu haben, der die Fehler oftmals ausgebügelt hat. Und der sich mit seinen Paraden auch den Respekt der gegnerischen Spieler erarbeitet hat. Eine solche Rolle von Niemz zu fordern, der zuletzt in der 4. Liga spielte, wäre ungerecht. Er hat zumindest am Sonntag im Rahmen seiner Möglichkeiten gespielt. Aber selbst das wird auf Dauer nicht ausreichen.
Blick ins Ausland
Nach der Absage von Youri Ziffzer (Hannover Scorpions) geht der Blick nun ins Ausland. „Wir haben mehrere Kandidaten im Auge und müssen jetzt die bestmögliche Lösung finden“, sagt Manager Hantschke. Doch die Zeit drängt.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 01.Dezember 2009