Derbys sind das Salz in der ansonsten eintönigen Liga-Spieltagssuppe. Die Lausitzer Füchse haben am vergangenen Sonntag ihren Fans ein schmackhaftes Fünf-Gänge-Menü serviert.
Nur fünf verteidigende und neun stürmende Köche konnte Restaurantleiter Dirk Rohrbach beim Kochduell gegen Dresden aufbieten. Thomas Popiesch, sein Gegenpart auf Seiten der Eislöwen, war im vergangenen Jahr noch sein Chef. Mit dem in der Höhe sensationellen 5:0-Erfolg dürfte der ehemalige Lehrling endgültig seine Meisterprüfung abgelegt haben.
Viele Köche verderben bekanntlich den Brei – vielleicht lag es am wiederum dezimierten Füchse-Kochteam, dass die alte Weisheit nicht zum Tragen kam. Alle fünf Treffer waren Leckerbissen, die mit zunehmender Spielzeit den Eislöwen immer schwerer im Magen lagen. Mit einem blitzschnellen Lieferservice konnten die Füchse bereits nach sieben Minuten die ersten Eier in die Eislöwen-Pfanne hauen. „Opa“ Ervin Masek bewies beim 2:0, dass er mit 42 Jahren noch lange kein Fall fürs „Essen auf Rädern“ ist. Nachdem der Dresdner Kapitän Stefan Mann mit einer Spieldauerstrafe durch die kalte Küche raus musste, versalzte Danny Albrecht mit zwei Toren endgültig den Eislöwen den erhofften Drei-Punkte-Auswärtsbraten. Den 5:0-Nachtisch durfte dann wiederum Ervin Masek servieren. Weitere herausragende Köche im Füchse-Team waren der neue Chefkoch im Tor, Jonathan Boutin, der seine Küche sauber halten konnte und Stürmer Marvin Tepper, der bei vier Gängen hilfreich zur Seite stand. Zum nächsten Heimspiel gegen Ravensburg darf weitergekocht werden…
sehr gelunger artikel wie ich finde vom WK, daumen hoch!
4 | ariane | 07.12.2009 @ 20:11
Köstlicher Artikel, mal was anderes - das gibt 5 Kochlöffel :-D
5 | thingslikehockey | 07.12.2009 @ 21:19
Muss sagen, die WK-Artikel liest man mittlerweile tausend mal lieber, als die der LR. Nicht nur, dass es zu jedem Furz was zu geiern gibt bei Herrn Noack, nein auch die Qualität der Beiträge ist beim WK deutlich höher anzusiedeln - meiner Meinung nach..
6 | elFranzo | 07.12.2009 @ 21:24
sehr geil geschrieben Sascha ;-)
7 | Frank | 07.12.2009 @ 21:24
Da hat wohl gestern jemand gut gebruncht?! ;-)
8 | Lischi | 07.12.2009 @ 22:50
Also ich glaub der Verfasser des Artikels hat nie so viel gegessen sondern nach dem Spiel eher viel getrunken, denn im Normalzustand kann doch einen 3Gourmetsterneschreiber so ein Text nie einfallen ;-) trotzdem sehr schmackhaft zum lesen
9 | raschelberger | 07.12.2009 @ 23:28
Hohes Gericht, geradezu deliziös geschrieben,da würden Rach u Lantz vor Neid erblassen.Brust oder Keule ;-)
10 | Dracula | 08.12.2009 @ 07:58
Hi,Sascha wie geil ist das denn einfach nur schööööönnnn!!
11 | Mr.Blonde | 08.12.2009 @ 08:45
Besonders die "kalte Küche" ist einen Schmunzler wert!;-))
12 | neumi1972 | 08.12.2009 @ 10:00
Da haben die Kochprofis am Sonntag den Dresdner Imbissbudenbrutzlern mal gezeigt wie man kocht...........
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Nur fünf verteidigende und neun stürmende Köche konnte Restaurantleiter Dirk Rohrbach beim Kochduell gegen Dresden aufbieten. Thomas Popiesch, sein Gegenpart auf Seiten der Eislöwen, war im vergangenen Jahr noch sein Chef. Mit dem in der Höhe sensationellen 5:0-Erfolg dürfte der ehemalige Lehrling endgültig seine Meisterprüfung abgelegt haben.
Viele Köche verderben bekanntlich den Brei – vielleicht lag es am wiederum dezimierten Füchse-Kochteam, dass die alte Weisheit nicht zum Tragen kam. Alle fünf Treffer waren Leckerbissen, die mit zunehmender Spielzeit den Eislöwen immer schwerer im Magen lagen. Mit einem blitzschnellen Lieferservice konnten die Füchse bereits nach sieben Minuten die ersten Eier in die Eislöwen-Pfanne hauen. „Opa“ Ervin Masek bewies beim 2:0, dass er mit 42 Jahren noch lange kein Fall fürs „Essen auf Rädern“ ist. Nachdem der Dresdner Kapitän Stefan Mann mit einer Spieldauerstrafe durch die kalte Küche raus musste, versalzte Danny Albrecht mit zwei Toren endgültig den Eislöwen den erhofften Drei-Punkte-Auswärtsbraten. Den 5:0-Nachtisch durfte dann wiederum Ervin Masek servieren. Weitere herausragende Köche im Füchse-Team waren der neue Chefkoch im Tor, Jonathan Boutin, der seine Küche sauber halten konnte und Stürmer Marvin Tepper, der bei vier Gängen hilfreich zur Seite stand. Zum nächsten Heimspiel gegen Ravensburg darf weitergekocht werden…
Quelle: www.wochenkurier.info