Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Jonathan Boutin: Kaum Schlaf – aber hellwach
08.12.2009 | 09:45 Uhr von
Der neue Torhüter der Füchse feierte am Sonntag beim 5:0-Sieg gegen Dresden einen tollen Einstand: Gleich im ersten Heimspiel gelang Jonathan Boutin ein Shutout – er blieb also ohne Gegentreffer. Dabei litt der 24-Jährige unter akutem Schlafmangel.
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach lüftete später das Geheimnis der ungewöhnlichen Spielvorbereitung. Da der erst am Donnerstag aus Kanada angereiste Boutin noch immer am Jetlag litt, durfte er am Sonntagmorgen als einziger Spieler das Training schwänzen. „Ich habe ihm gesagt: Schlaf solange du willst. Aber um 17 Uhr, wenn das Spiel beginnt, musst du fit sein“, erzählte Rohrbach nach dem Derby schmunzelnd. Boutin dankte ihm die Nachsicht mit einer starken Leistung und wurde als „RUNDSCHAU-Spieler des Tages“ ausgezeichnet. Trotz des nur bedingt aufgearbeiteten Schlafmangels war er hellwach. „Er hat uns in den entscheidenden Situationen im Spiel gehalten“, lobte Rohrbach.

Boutin, der den an der Schulter verletzten Ryan MacDonald im Füchse-Tor ersetzen soll, bescherte sich also gleich in seinem ersten Heimspiel im Fuchsbau eine Sternstunde. Denn Spiele ohne Gegentor gelten im Eishockey nach wie vor als ganz besonderes Qualitätssiegel. Noch dazu, wenn der Shutout in einem Derby wie gegen Dresden gelingt. Entsprechend stimmungsvoll verlief Boutins Debüt im Fuchsbau. „Die Stimmung war unglaublich. In Quebec habe ich schon mal vor 15 000 Zuschauern gespielt, aber die waren nicht mal halb so laut wie die Fans hier in Weißwasser“, staunte er.



Neuse Gesicht hinter der Maske: "Die Stimmung war unglaublich", sagte Jonathan Boutin nach dem 5:0 gegen Dresden. Foto: Aswendt


(Von Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 08.Dezember 2009
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