Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse feiern das erste Sechs-Punkte-Wochenende
14.12.2009 | 09:37 Uhr von
Nach dem 1:0-Heimsieg über Ravensburg überrascht Weißwasser mit einem Erfolg beim amtierenden Meister.
Mit dem Spiel beim Vorjahresmeister in Bietigheim beendeten die Füchse gestern eine insgesamt befriedigende erste Saisonhälfte. 26 der 52 Hauptrundenspiels sind absolviert und die Füchse stehen immerhin auf einem Tabellenplatz, der am Ende die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeuten und gleichzeitig den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde.

In Bietigheim waren die Lausitzer zwar Außenseiter, fuhren aber nach zwei Heimsiegen ohne Gegentor mit breiter Brust nach Badem-Württemberg. Mit viel Disziplin und dem starken Boutin im Tor (schon 132 Minuten ohne Gegentor) könnte ja auch beim aktuellen Tabellendritten etwas gehen. Mit der erwarteten Taktik – defensiv stehen und auf Konter lauern – begannen die Füchse auch das Spiel und gingen in der Überzahl sofort in Führung.

Nach Schüssen von Klenner und Sullivan nahm Masek Maß. Chris Straube fälschte den Puck unhaltbar ab. Das kam dem Spiel der Füchse natürlich entgegen. Die Steelers hatten zwar deutlich mehr Puckbesitz, erspielten sich aber nur selten gute Chancen. Und wenn, dann stand da wieder Jonathan Boutin, der auch das siebente Drittel in Folge ohne Gegentreffer überstand.



Chris Straube (links) hat in Bietigheim mit seinem frühen Treffer dafür gesorgt, dass die Defensivtaktik der Füchse greifen konnte.Foto: Peter Aswendt


Natürlich bestand für die Füchse kein Anlass, die Taktik im Mitteldrittel zu ändern. Dann aber passierte er doch, der Gegentreffer, nach ziemlich genau 160 Minuten, die Boutin nicht mehr hinter sich greifen musste. Der Schiedsrichter hatte eine Strafe gegen die Füchse angezeigt, Steelers Goalie Martinovic war vom Eis geeilt und Verteidiger Pascal Schoofs hatte mit einem Sonntagsschuss getroffen. Auch danach machten die Füchse wenig für das Spiel, riskierten kaum etwas, während sich die Steelers kaum herauslocken ließen. Weißwasser überstand noch eine Unterzahl und brachte ansonsten mit wenig Mühe das Unentschieden in die letzte Drittelpause.

Die Bietigheimer kamen angesichts des unansehnlichen Spiels mit einiger Wut im Bauch aus den Kabinen und machten zu Beginn des Schlussabschnittes gehörigen Druck. Aber die Abwehr der Füchse stand felsenfest und Boutin machte einen erneut sicheren Eindruck. Als dann die Steelers durch ein Beinstellen von René Schoofs in Unterzahl gerieten, witterten die Füchse ihre Chance – und nutzten sie eiskalt. Danny Albrecht traf auf Vorlage von Gosdeck und Tepper. Das machte die Situation für die Gastgeber noch schwerer, und sie wirkten nach und nach immer ratloser. Die Füchse ließen die Zeit wann immer es ging weiter herunterlaufen und kämpften bei den Angriffen der Gastgeber aufopferungsvoll um die Verteidigung des knappen Vorsprungs. Natürlich nahmen die Gastgeber kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis, natürlich versuchten beide Trainer, ihre Teams mit Auszeiten noch einmal einzustimmen. Aber die Füchse ließen sich kein Tor mehr einschenken.

Von Frank Thümmler

Quelle: Sächsische Zeitung vom 14.Dezember 2009
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1 | fanta | 14.12.2009 @ 10:53
und zum schluß waren es 161 min ohne gegentor..hat das vorher schon mal jemand von uns geschafft?
2 | Rocco Roletti | 14.12.2009 @ 15:52
Ja und zwar Sebastian Elwing in der Saison 04/05. Letztes Drittel im Spiel gegen Freiburg zu Null. Heimsieg gegen Essen 5:0 plus (Shutout) plus Auswärtsspiel in BHV (0:1n.P. dennoch ein Shutout für Elle) Wieviel Minuten es mehr waren weiß ich leider nicht mehr genau.
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