Die Lausitzer Füchse haben am Wochenende eine bemerkenswerte Effizienz bewiesen: Mit nur drei erzielten Treffern holte Weißwasser insgesamt sechs Punkte und kletterte auf den achten Platz der 2. Eishockey-Bundesliga.
„Wir sind rundum glücklich über das erste Sechs-Punkte-Wochenende. Eigentlich müssten wir jetzt eine große Party machen“, findet Füchse-Manager Ralf Hantschke. Zumal mit dem amtierenden Meister Bietigheim und dem Tabellendritten Schwenningen zwei Topteams bezwungen wurden. Inklusive des furiosen 5:0 im Derby gegen Dresden hat Weißwasser damit drei Siege in Folge erkämpft – auch ein Novum in der Saison. Nach einem zwischenzeitlichen Tief hat sich das Team von Trainer Dirk Rohrbach also eindrucksvoll zurückgemeldet. Die RUNDSCHAU nennt wichtige Gründe für den Aufschwung. Torhüter: Nach dem Drama um den an der Schulter verletzten Ryan MacDonald haben die Füchse in Jonathan Boutin einen starken Ersatz verpflichtet. Mit dem Kanadier hat die Abwehr wieder mehr Sicherheit und vor allem Selbstvertrauen erhalten.
Topreihe: Der erste Sturm mit Carsten Gosdeck, Danny Al brecht und Marvin Tepper bleibt das Prunkstück der Füchse. Die Reihe hat inklusive der Verteidiger Sebastian Klenner und Sven Valenti 41 der 80 Tore erzielt. Auch am Wochenende sorgte sie jeweils für die Entscheidung.
Ausgeglichenheit: Aber auch die anderen Spieler haben sich deutlich gesteigert. Ervin Masek ersetzte Gosdeck bei dessen Sperre hervorragend. Und auch die dritte Reihe, die normalerweise nicht im Blickpunkt steht, hat sich inzwischen als wichtiger Bestandteil des Teams etabliert.
Was sagt Trainer Rohrbach? „Der Schlüssel zum Erfolg ist die Geschlossenheit. Jeder Spieler stellt derzeit die eigene Scorerbilanz zugunsten unserer auf Defensive ausgerichteten Taktik zurück. Wenn das so bleibt, werden wir weiter Erfolg haben.“
Wir haben gegen den "Tabellendritten Schwenningen" gewonnen????
Habe ich da was verpasst, Herr Noack?
2 | Opi | 15.12.2009 @ 15:52
Genau, war eher Ravensburg. Aber für ne große Party is es noch ein bissel zu früh.Lieber schön auf dem Boden bleiben und weiter konzentriert arbeiten. Vor allem, wenn die Defensive noch konstanter spielt, ist noch einiges drin.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
„Wir sind rundum glücklich über das erste Sechs-Punkte-Wochenende. Eigentlich müssten wir jetzt eine große Party machen“, findet Füchse-Manager Ralf Hantschke. Zumal mit dem amtierenden Meister Bietigheim und dem Tabellendritten Schwenningen zwei Topteams bezwungen wurden. Inklusive des furiosen 5:0 im Derby gegen Dresden hat Weißwasser damit drei Siege in Folge erkämpft – auch ein Novum in der Saison. Nach einem zwischenzeitlichen Tief hat sich das Team von Trainer Dirk Rohrbach also eindrucksvoll zurückgemeldet. Die RUNDSCHAU nennt wichtige Gründe für den Aufschwung.
Torhüter: Nach dem Drama um den an der Schulter verletzten Ryan MacDonald haben die Füchse in Jonathan Boutin einen starken Ersatz verpflichtet. Mit dem Kanadier hat die Abwehr wieder mehr Sicherheit und vor allem Selbstvertrauen erhalten.
Topreihe: Der erste Sturm mit Carsten Gosdeck, Danny Al brecht und Marvin Tepper bleibt das Prunkstück der Füchse. Die Reihe hat inklusive der Verteidiger Sebastian Klenner und Sven Valenti 41 der 80 Tore erzielt. Auch am Wochenende sorgte sie jeweils für die Entscheidung.
Ausgeglichenheit: Aber auch die anderen Spieler haben sich deutlich gesteigert. Ervin Masek ersetzte Gosdeck bei dessen Sperre hervorragend. Und auch die dritte Reihe, die normalerweise nicht im Blickpunkt steht, hat sich inzwischen als wichtiger Bestandteil des Teams etabliert.
Was sagt Trainer Rohrbach? „Der Schlüssel zum Erfolg ist die Geschlossenheit. Jeder Spieler stellt derzeit die eigene Scorerbilanz zugunsten unserer auf Defensive ausgerichteten Taktik zurück. Wenn das so bleibt, werden wir weiter Erfolg haben.“
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 15.Dezember 2009