Danny Albrecht ist eines der Gesichter des jüngsten Aufschwungs bei den Füchsen: Der Rückkehrer hat sich zum Leistungsträger in Weißwasser entwickelt. Ein wichtiger Grund für den guten Lauf des 24-jährigen Stürmers liegt außerhalb der Eisfläche.
Die Fans der Lausitzer Füchse haben Albrecht zum „Spieler des Monats November“ gewählt. Die Fachzeitschrift Eishockey-News kürte ihn zum MVP des Teams, also zum wertvollsten Spieler, der ersten Saisonhälfte in der 2. Bundesliga. Mit zwölf Treffern ist er zudem hinter Carsten Gosdeck (16) zweitbester Torschütze der Füchse. Das Comeback bei seinem Heimatverein kann sich also sehen lassen. „Im Moment läuft es richtig gut“, sagt Albrecht. Das Eigengewächs hatte den Fuchsbau 2002 verlassen und seitdem für Haßfurt, Schweinfurt, Bremerhaven, Essen und Schwenningen gespielt. „Die Rückkehr zum Heimatverein ist immer eine schöne Sache“, findet Albrecht.
Lob gibt es für den Stürmer auch von Trainer Dirk Rohrbach. „Danny erfüllt bisher absolut die Erwartungen, die wir in seine Verpflichtung gesetzt haben. Er hat sich zu einem Führungsspieler entwickelt“, sagt der Coach über seine Rückennummer neun.
Dabei konzentriert sich Albrecht inzwischen nicht mehr nur ausschließlich auf das Eishockey – und diese Ablenkung tut ihm offenkundig richtig gut. Der Stürmer absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Montag und Dienstag geht er zur Berufsschule in Weißwasser. Zudem arbeitet er im Sportgeschäft, das sich in der Eishalle befindet. „Diese Arbeit macht mir richtig viel Spaß“, betont Albrecht und ergänzt: „Außerdem profitiere ich davon auch auf dem Eis. Ich habe das Gefühl, dass ich im Kopf wieder flexibler geworden bin.“
Zeit zum Jubeln: Danny Albrecht (r.) hat in dieser Saison bereits zwölf Treffer für die Füchse erzielt. Foto: Aswendt
Kreislauf der Sportler
Es ist wie der Ausbruch aus einem Kreislauf. Denn Normalerweise bekommen Leistungssportler viele Dinge des täglichen Lebens abgenommen, damit sie sich ganz auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Albrecht genießt den Rhythmuswechsel. „Ich muss bei der Lehre den Kopf ein schalten, selber denken.“ In der Freizeit hat er jetzt wieder Muße, Bücher zu lesen.
Leistungsträger auf dem Eis, Lehrling im Job als Einzelhandelskaufmann – diese ungleiche Mischung treibt den Stürmer derzeit erfolgreich an. Dabei verlief Albrechts Rückkehr nach Weißwasser zunächst alles andere als wunschgemäß. Während der Saisonvorbereitung warf ihn eine Becken-Entzündung zurück. So mancher Profifußballer mit ähnlichen Symptomen musste deswegen seine Karriere beenden. „Natürlich habe ich mir große Sorgen um meine Karriere gemacht“, blickt Albrecht zurück.
Geduld belohnt
Doch die Geduld und die vielen Behandlungen haben sich letztlich gelohnt. Der Stürmer fühlt sich wieder topfit. „Dafür bin ich unseren Ärzten und Physiotherapeuten sehr, sehr dankbar.“ Auch die Füchse-Verantwortlichen um Manager Ralf Hantschke und Trainer Dirk Rohrbach stärkten ihm in der schweren Zeit der Ungewissheit den Rücken. Den Dank will Danny Albrecht auch weiterhin vor allem in Form von Toren zurückzahlen.
Er hat früher auch schon im Shop im Stadion gejobbt, und Inlineskatekurse gegeben. So einer war bei meinen ersten Skates im Sommer 2000 dabei
5 | Walli | 17.12.2009 @ 19:02
Weiß aus guter Quelle dass er definitiv 2 Jahre im Fuchsbau bleibt...sollte es danach weiterhin so optimal laufen dann auch länger weil Danny früher oder später eh zu seinem Heimatclub gewechselt wäre...den Füchsen hat er ja auch alles zu verdanken:))
nee also finde es gut dass mal ein Artikel geschrieben worden ist und die MVP Auszeichnung sagt ja alles...das heißt das seine Leistungen selbst anderen in der Liga schon aufgefallen sein dürfte, schließlich sind es bei Albrecht nicht nur die Scor
6 | Walli | 17.12.2009 @ 19:02
er Punkte die so wichtig sind fürs Team
7 | Walli | 17.12.2009 @ 19:28
http://www.youtube.com/watch?v=EzlKxEMMiqE
8 | Ruhmi | 17.12.2009 @ 19:30
ein kleiner Fehler ist aber im Artikel: Als MVP wurde Ryan ausgezeichnet. Danny ist "nur" der Top-Neuzugang laut EHN ;-)
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Die Fans der Lausitzer Füchse haben Albrecht zum „Spieler des Monats November“ gewählt. Die Fachzeitschrift Eishockey-News kürte ihn zum MVP des Teams, also zum wertvollsten Spieler, der ersten Saisonhälfte in der 2. Bundesliga. Mit zwölf Treffern ist er zudem hinter Carsten Gosdeck (16) zweitbester Torschütze der Füchse. Das Comeback bei seinem Heimatverein kann sich also sehen lassen. „Im Moment läuft es richtig gut“, sagt Albrecht. Das Eigengewächs hatte den Fuchsbau 2002 verlassen und seitdem für Haßfurt, Schweinfurt, Bremerhaven, Essen und Schwenningen gespielt. „Die Rückkehr zum Heimatverein ist immer eine schöne Sache“, findet Albrecht.
Lob gibt es für den Stürmer auch von Trainer Dirk Rohrbach. „Danny erfüllt bisher absolut die Erwartungen, die wir in seine Verpflichtung gesetzt haben. Er hat sich zu einem Führungsspieler entwickelt“, sagt der Coach über seine Rückennummer neun.
Dabei konzentriert sich Albrecht inzwischen nicht mehr nur ausschließlich auf das Eishockey – und diese Ablenkung tut ihm offenkundig richtig gut. Der Stürmer absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Montag und Dienstag geht er zur Berufsschule in Weißwasser. Zudem arbeitet er im Sportgeschäft, das sich in der Eishalle befindet. „Diese Arbeit macht mir richtig viel Spaß“, betont Albrecht und ergänzt: „Außerdem profitiere ich davon auch auf dem Eis. Ich habe das Gefühl, dass ich im Kopf wieder flexibler geworden bin.“
Kreislauf der Sportler
Es ist wie der Ausbruch aus einem Kreislauf. Denn Normalerweise bekommen Leistungssportler viele Dinge des täglichen Lebens abgenommen, damit sie sich ganz auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Albrecht genießt den Rhythmuswechsel. „Ich muss bei der Lehre den Kopf ein schalten, selber denken.“ In der Freizeit hat er jetzt wieder Muße, Bücher zu lesen.
Leistungsträger auf dem Eis, Lehrling im Job als Einzelhandelskaufmann – diese ungleiche Mischung treibt den Stürmer derzeit erfolgreich an. Dabei verlief Albrechts Rückkehr nach Weißwasser zunächst alles andere als wunschgemäß. Während der Saisonvorbereitung warf ihn eine Becken-Entzündung zurück. So mancher Profifußballer mit ähnlichen Symptomen musste deswegen seine Karriere beenden. „Natürlich habe ich mir große Sorgen um meine Karriere gemacht“, blickt Albrecht zurück.
Geduld belohnt
Doch die Geduld und die vielen Behandlungen haben sich letztlich gelohnt. Der Stürmer fühlt sich wieder topfit. „Dafür bin ich unseren Ärzten und Physiotherapeuten sehr, sehr dankbar.“ Auch die Füchse-Verantwortlichen um Manager Ralf Hantschke und Trainer Dirk Rohrbach stärkten ihm in der schweren Zeit der Ungewissheit den Rücken. Den Dank will Danny Albrecht auch weiterhin vor allem in Form von Toren zurückzahlen.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 15.Dezember 2009