Rudolf Lisk aus Görlitz fiebert auch jetzt noch bei den Füchsen mit
Mit 72 Jahren können sich manche sicherlich etwas besseres vorstellen, als bei Wind und Wetter ein Mal im Monat 110 Kilometer für ein Eishockeyspiel zu fahren – nicht so Rudolf Lisk...
Es gab einmal Zeiten, in denen kam man in Weißwasser und Umgebung einfach nicht ums Eishockey herum. Einer der dies miterlebte und auch jetzt noch dem Eissport die Treue hält, ist der gebürtige Krauschwitzer Rudolf Lisk.
„1950 besuchte ich mein erstes Eishockeyspiel im Natureisstadion am Jahnteich. Zum Glück wohnte mein Onkel gleich an der Jahnstraße, später bin ich immer mit dem Fahrrad zu den Spielen gefahren. Ich war sofort von der schnellsten Mannschaftssportart der Welt fasziniert und fahre auch deshalb jetzt noch ein Mal im Monat zu den Füchse-Spielen“, erinnert er sich an die Anfangszeit seiner Eishockey-Leidenschaft.
Unvergessen sind für ihn die legendären Spiele der Weißwasseraner Eishockey-Historie, so das erste Spiel gegen eine kanadische Auswahl Anfang der 60er Jahre, die Qualifikationsspiele der gesamtdeutschen Auswahl für die Olympischen Winterspiele 1964 oder das sensationelle 3:3 gegen die Sowjetunion.
„Die Atmosphäre beim Eishockey ist unvergleichlich. Auf einem Sitzplatz kann man gar nicht so emotional mitgehen, deshalb werde ich auch immer meinen Stehplatz behalten. Wildfremde Leute umarmen sich beim Torjubel und über die Jahre findet man viele Freunde“, beschreibt der seit 40 Jahren in Görlitz lebende Senior einige der Gründe, die ihn und viele andere immer wieder in die Eishalle treiben.
Das Jahr 2013 hat sich Rudolf Lisk schon fest vorgemerkt. „Dann soll doch die neue Eishalle kommen – das will ich unbedingt noch miterleben. So lange wie es meine Gesundheit zulässt, will ich weiterhin nach Weißwasser fahren.“ Vorher muss aber noch ein kleiner Fluch gebrochen werden. Vier Mal besuchte Rudolf Lisk diese Saison den Fuchsbau – vier Mal verloren die Füchse. „Aber die Play-Offs schaffen sie trotzdem“, ist er sich sicher.
Im Block H fiebert Rudolf Lisk (rechts) regelmäßig mit seinen Füchsen mit. Foto: Hache
Genau, Sitzen is für´n Arsch! Der Opa fetzt. Könnte Seniorenpräsident der blauen Söhne werden.
2 | Opi | 22.12.2009 @ 19:39
Respekt für den "alten Herren". Und wie recht hat er, beim Eishockey findet man viele gute Freunde, kann ich nur bestätigen.
Ich wünsche ihm viel ,viel Gesundheit, das er die neue Halle erleben möge.
3 | Eti | 22.12.2009 @ 19:56
ja super Aussagen von ihm ... wünsche ihm viel Gesundheit ... p.s. ich stand neben dem gelben ganz rechts im bild (leider nicht zu sehen)
4 | alexis | 22.12.2009 @ 19:58
schöne Worte des Herrn Lisk... wünsche ihm noch beste Gesundheit, damit er noch viele Spiele im neuen Stadion sehen kann - aber für dieses Saison heißt es zu Hause bleiben - für ihn, wie auch für mich :)
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Mit 72 Jahren können sich manche sicherlich etwas besseres vorstellen, als bei Wind und Wetter ein Mal im Monat 110 Kilometer für ein Eishockeyspiel zu fahren – nicht so Rudolf Lisk...
Es gab einmal Zeiten, in denen kam man in Weißwasser und Umgebung einfach nicht ums Eishockey herum. Einer der dies miterlebte und auch jetzt noch dem Eissport die Treue hält, ist der gebürtige Krauschwitzer Rudolf Lisk.
„1950 besuchte ich mein erstes Eishockeyspiel im Natureisstadion am Jahnteich. Zum Glück wohnte mein Onkel gleich an der Jahnstraße, später bin ich immer mit dem Fahrrad zu den Spielen gefahren. Ich war sofort von der schnellsten Mannschaftssportart der Welt fasziniert und fahre auch deshalb jetzt noch ein Mal im Monat zu den Füchse-Spielen“, erinnert er sich an die Anfangszeit seiner Eishockey-Leidenschaft.
Unvergessen sind für ihn die legendären Spiele der Weißwasseraner Eishockey-Historie, so das erste Spiel gegen eine kanadische Auswahl Anfang der 60er Jahre, die Qualifikationsspiele der gesamtdeutschen Auswahl für die Olympischen Winterspiele 1964 oder das sensationelle 3:3 gegen die Sowjetunion.
„Die Atmosphäre beim Eishockey ist unvergleichlich. Auf einem Sitzplatz kann man gar nicht so emotional mitgehen, deshalb werde ich auch immer meinen Stehplatz behalten. Wildfremde Leute umarmen sich beim Torjubel und über die Jahre findet man viele Freunde“, beschreibt der seit 40 Jahren in Görlitz lebende Senior einige der Gründe, die ihn und viele andere immer wieder in die Eishalle treiben.
Das Jahr 2013 hat sich Rudolf Lisk schon fest vorgemerkt. „Dann soll doch die neue Eishalle kommen – das will ich unbedingt noch miterleben. So lange wie es meine Gesundheit zulässt, will ich weiterhin nach Weißwasser fahren.“ Vorher muss aber noch ein kleiner Fluch gebrochen werden. Vier Mal besuchte Rudolf Lisk diese Saison den Fuchsbau – vier Mal verloren die Füchse. „Aber die Play-Offs schaffen sie trotzdem“, ist er sich sicher.
Quelle: www.wochenkurier.info