Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Bescherung im Fuchsbau
27.12.2009 | 15:10 Uhr von
Die Lausitzer Füchse haben am 2. Weihnachtsfeiertag für eine echte Bescherung auf dem Eis gesorgt: Gegen den amtierenden Meister Bietigheim Steelers holten sie einen Zwei-Tore-Rückstand auf und feierten in ihren Weihnachtstrikots am Ende einen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung.
Dabei wollte zunächst keine Weihnachtsstimmung im Fuchsbau aufkommen. Denn die Gastgeber in ihren weinroten Trikots, die ein wenig an erfolgreiche Dynamo Zeiten erinnerten, gerieten schon im ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand. In der Folgezeit erwärmten sie jedoch das Herz ihrer Fans. „Ab dem zweiten Drittel haben wir brutal gutes Eishockey gespielt und den Gegner unter Druck gesetzt“, sagte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir gegen eine Topmannschaft wie Bietigheim noch gewonnen und zwei Punkte geholt haben.“

Dabei hatte Rohrbach die 2536 Zuschauer in der gut gefüllten Eishalle mit mehreren personellen Änderungen überrascht. Die Wichtigste: Der Coach baute den bislang so erfolgreichen ersten Block um. Dieser Block um Kapitän Sebastian Klenner hatte bislang 43 der insgesamt 83 Füchse-Tore erzielt. Gegen Bietigheim stürmten Mike Sullivan und Arturs Kruminsch an der Seite von Toptorschütze Carsten Gosdeck. Danny Albrecht und Marvin Tepper, die etatmäßigen Nebenleuze von Gosdeck, spielte diesmal gemeinsam mit Ervin Masek in der zweiten Reihe.



In die Zange genommen: Die Füchse Ervin Masek (l.) und Danny Albrecht (r.) attackieren mit vereinter Kraft den Bietigheimer Thomas Göbel. Foto: Aswendt


An diesen Umstellung lag es sicher jedoch nicht allein, dass sich die Gastgeber zunächst sehr schwer taten. Bietigheim zeigte eindrucksvoll, warum die Mannschaft in der vergangenen Saison den Titel in der 2. Bundesliga geholt hatte. Die Steelers spielten kompakt, clever und vor allem sehr effizient. Ex-Fuchs Greg Schmidt (5. Minute) und Alexander Serikow (16.) sorgten im ersten Drittel für die Führung der Gäste, die bis dahin auch völlig verdient war. Denn Bietigheim kontrollierte das Geschehen und ließ die Füchse meistens hinter dem Puck hinterherlaufen.

Das änderte sich allerdings mit Beginn des zweiten Drittels. Weißwasser spielte jetzt mit deutlich mehr Courage und betrieb einen hohen läuferischen Aufwand. Die Steigerung wurde mit dem Anschlusstreffer durch Marvin Tepper (31.) belohnt. In der 42. Minute sorgte Mike Sullivan dann für den 2:2-Ausgleich. In der Verlängerung erzielte Marcel Linke (62.) den umjubelten Siegtreffer für die Füchse. Das Fazit von Stürmer Danny Albrecht fiel nach der turbulenten Partie kurz und bündig aus: „Frohe Weihnachten!“

Übrigens: Die Weihnachtstrikots werden ab Montag der kommenden Woche beim Internetauktionshaus Ebay versteigert. Mit ihrem Sieg haben die Füchse eine optimale Werbung dafür gemacht.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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