„Mir wäre es fast lieber, wir würden schlecht spielen, dann könnte ich wenigstens schimpfen.“ Gunnar Leidborg, Trainer der Fischtown Pinguins, weiß nicht so recht, wie er die jüngsten Auftritte seiner Mannen beurteilen soll. Chancen haben sie zuhauf – am Montag gegen Freiburg gaben sie 47 Schüsse ab –, nur das Tor treffen sie plötzlich nicht mehr. Und daran ist schwer etwas zu ändern. „Was soll ich machen? Wir trainieren ja nicht, daneben zu schießen. Und am Anfang der Saison haben wir ja viele Tore erzielt. Wir können nur immer weitermachen und hoffen, dass es irgendwann wieder klappt.“
Je eher, desto besser. Denn schon heute steht das nächste Spiel auf dem Plan. Die Pinguins müssen bei den Lausitzer Füchsen antreten, die mit einem Punkt mehr auf dem Konto in der Tabelle einen Platz vor den Pinguins stehen. Da wäre ein Sieg doppelt wichtig.
Bei aller Geduld, die Leidborg mit seiner Mannschaft aufbringt, bleibt jedoch eines offensichtlich: Die Last ist auf zu wenige Schultern verteilt. „Es sind immer die Gleichen, die das Schiff tragen, wie Chris Stanley, Jonas Lanier oder Marian Dejdar. Da müssen auch andere mal mehr zeigen“, fordert der Schwede und hat dabei vor allem die ausländischen Stürmer im Auge. „Stanley ist der einzige von ihnen, der konstant trifft. Die anderen drei haben zusammen neun Tore geschossen – das ist viel zu wenig.“
Stanley hat 16 Tore auf dem Konto, die anderen drei, das sind Juhamatti Yli-Junnila (0 Tore), Alexandre Parent (5) und Pierre-Luc O’Brien (4). Vor allem die beiden Kanadier sammeln bei allem Können auf dem Schlittschuh und mit dem Schläger nicht genug Punkte. „Da muss man auch mal ehrlich sagen: Wir haben jetzt einen breiten Kader, aber in der Spitze fehlt uns einiges“, meint Leidborg.
Die Breite ist auch heute wieder da. Die Hannoveraner David Wolf und Sachar Blank sind zwar nicht mehr dabei, dafür werden wohl Dimitri Litesov und Sergej Janzen in die Mannschaft zurückkehren. Litesov war am Montag noch krank, Janzen fand sich überraschend auf der Tribüne wieder. „Er wirkte ein wenig abgekämpft, aber er braucht für sein Spiel viel Energie“, begründete sein Trainer die Pause. Vielleicht kann der größte Kämpfer im Pinguins-Kader ja heute neue Impulse geben.
Horneber spielt in Peiting
Derweil hat Stefan Horneber einen neuen Verein gefunden. Der bei den Pinguins ausgemusterte Torhüter ist beim Oberligisten EC Peiting untergekommen, mit dem er gleich zwei Siege feierte. Seinen ersten Einsatz hatte der 23-Jährige ausgerechnet im Spitzenspiel beim Herner EV. Dabei trug er mit einer guten Leistung zum Peitinger 4:3-Erfolg bei. (lb)
Je eher, desto besser. Denn schon heute steht das nächste Spiel auf dem Plan. Die Pinguins müssen bei den Lausitzer Füchsen antreten, die mit einem Punkt mehr auf dem Konto in der Tabelle einen Platz vor den Pinguins stehen. Da wäre ein Sieg doppelt wichtig.
Bei aller Geduld, die Leidborg mit seiner Mannschaft aufbringt, bleibt jedoch eines offensichtlich: Die Last ist auf zu wenige Schultern verteilt. „Es sind immer die Gleichen, die das Schiff tragen, wie Chris Stanley, Jonas Lanier oder Marian Dejdar. Da müssen auch andere mal mehr zeigen“, fordert der Schwede und hat dabei vor allem die ausländischen Stürmer im Auge. „Stanley ist der einzige von ihnen, der konstant trifft. Die anderen drei haben zusammen neun Tore geschossen – das ist viel zu wenig.“
Stanley hat 16 Tore auf dem Konto, die anderen drei, das sind Juhamatti Yli-Junnila (0 Tore), Alexandre Parent (5) und Pierre-Luc O’Brien (4). Vor allem die beiden Kanadier sammeln bei allem Können auf dem Schlittschuh und mit dem Schläger nicht genug Punkte. „Da muss man auch mal ehrlich sagen: Wir haben jetzt einen breiten Kader, aber in der Spitze fehlt uns einiges“, meint Leidborg.
Die Breite ist auch heute wieder da. Die Hannoveraner David Wolf und Sachar Blank sind zwar nicht mehr dabei, dafür werden wohl Dimitri Litesov und Sergej Janzen in die Mannschaft zurückkehren. Litesov war am Montag noch krank, Janzen fand sich überraschend auf der Tribüne wieder. „Er wirkte ein wenig abgekämpft, aber er braucht für sein Spiel viel Energie“, begründete sein Trainer die Pause. Vielleicht kann der größte Kämpfer im Pinguins-Kader ja heute neue Impulse geben.
Horneber spielt in Peiting
Derweil hat Stefan Horneber einen neuen Verein gefunden. Der bei den Pinguins ausgemusterte Torhüter ist beim Oberligisten EC Peiting untergekommen, mit dem er gleich zwei Siege feierte. Seinen ersten Einsatz hatte der 23-Jährige ausgerechnet im Spitzenspiel beim Herner EV. Dabei trug er mit einer guten Leistung zum Peitinger 4:3-Erfolg bei. (lb)
Quelle: Nordsee-Zeitung vom 30.12.2009