Wieder nichts. Die Fischtown Pinguins haben ihr fünftes Spiel in Folge in der Zweiten Eishockey-Bundesliga verloren. Bei den Lausitzer Füchsen unterlagen sie gestern Abend mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:1).
Dabei lief die Mannschaft immer einem Rückstand hinterher und zeigte Moral. Gut zehn Minuten vor dem Ende glich Marius Garten zum 3:3 aus, doch dann half Schiedsrichter Jens Steinecke den Gastgebern. Er verhängte eine umstrittene Strafe gegen Peter Baumgartner und die Überzahl nutzten die Füchse zum Siegtor.
„Es war schon lustig, wie der Schiedsrichter die Strafen verteilt hat“, meinte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg süffisant, schob aber sofort nach: „Alles kann man auch nicht darauf schieben.“ Daran, dass die Pinguins bei zwei Gegentoren kräftig mithalfen, hatte Steinecke sicherlich keine Schuld.
Im Tor setzte Leidborg gestern auf Jan Guryca, der bei seinen letzten Auftritten im Pinguins-Tor zu überzeugen wusste. Für den an Magen-Darm-Grippe erkrankten Pierre-Luc O’Brien spielte Bruce Becker; auch Sergej Janzen und Dimitri Litesov waren wieder dabei, sie bildeten mit Juhamatti Yli-Junnila eine Angriffsreihe.
Die Pinguins kamen nicht gut ins Spiel, zu Beginn schwammen sie minutenlang. Guryca verhinderte in der 4. Minute das 0:1 gegen Carsten Gosdeck, doch nur Sekunden später schlug der Top-Torjäger der Füchse zu. Bei Überzahl gab er einen eher harmlosen Schuss ab, den Guryca passieren ließ. Auch nach dem Führungstor drückten die Gastgeber weiter, so dass Leidborg eine frühe Auszeit nahm. Das schaffte Ordnung, nun kamen die Pinguins ins Spiel. Marian Dejdar und Marius Garten hatten die Gelegenheit zum Ausgleich.
Auch die Gastgeber kamen zu weiteren Chancen und jubelten in der 8. Minute bereits. Doch der Treffer von Danny Albrecht zählte wegen Torraumabseits nicht. In der 16. Minute hätte Chris Stanley, der mit gebrochenem Zeh spielte, beinahe für den Ausgleich gesorgt, doch sein Schuss ging nur an die Latte.
Für den ersten Adrenalinstoß im Mittelabschnitt sorgte Robin Sochan, der für die Gastgeber zu einem Penalty antrat. Doch Guryca hielt. Dafür war der Pinguins-Torhüter am 0:2 wieder mitschuldig. Er wehrte einen Schuss mit der Schulter ab, die Scheibe tropfte vor ihm aufs Eis. Dann allerdings war sich der Keeper mit Chris Leinweber nicht einig, wer den Puck wegschlagen soll, und Artus Kruminsch bedankte sich (30.). „So ist das. Wenn es mal nicht läuft, kommt so etwas auch noch dazu“, sagte Leidborg.
Stanley hatte zwei Minuten später Pech mit seinem zweiten Schuss ans Torgestänge, doch das Anschlusstor fiel dann wenig später. Ein „Shorthander“ von Marian Dejdar war dann das Signal für die Pinguins, sich nicht aufzugeben. Stanley spielte seinen Sturmpartner frei, der das 1:2 erzielte (36.).
Auch den nächsten Rückschlag durch das 3:1, das Danny Albrecht in der 39. Minute erzielte, steckten die Pinguins weg. Sergej Janzen stellte kurz vor Drittelende erneut den Anschluss her – allerdings unter gütiger Mithilfe des Füchse-Torhüters Jonathan Boutin, der seinen Schuss durch die Schoner rutschen ließ.
Nachdem Garten dann das 3:3 gemacht hatte, waren die Pinguins drauf und dran, das Spiel zu kippen. Doch drei Strafzeiten in kurzer Folge bremsten den Elan und gaben Gosdeck die Gelegenheit zum 4:3. „Bei fünf gegen fünf waren wir am Ende besser, aber die Strafen haben uns das Genick gebrochen“, lautete Leidborgs Fazit. (lb)
Dabei lief die Mannschaft immer einem Rückstand hinterher und zeigte Moral. Gut zehn Minuten vor dem Ende glich Marius Garten zum 3:3 aus, doch dann half Schiedsrichter Jens Steinecke den Gastgebern. Er verhängte eine umstrittene Strafe gegen Peter Baumgartner und die Überzahl nutzten die Füchse zum Siegtor.
„Es war schon lustig, wie der Schiedsrichter die Strafen verteilt hat“, meinte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg süffisant, schob aber sofort nach: „Alles kann man auch nicht darauf schieben.“ Daran, dass die Pinguins bei zwei Gegentoren kräftig mithalfen, hatte Steinecke sicherlich keine Schuld.
Im Tor setzte Leidborg gestern auf Jan Guryca, der bei seinen letzten Auftritten im Pinguins-Tor zu überzeugen wusste. Für den an Magen-Darm-Grippe erkrankten Pierre-Luc O’Brien spielte Bruce Becker; auch Sergej Janzen und Dimitri Litesov waren wieder dabei, sie bildeten mit Juhamatti Yli-Junnila eine Angriffsreihe.
Die Pinguins kamen nicht gut ins Spiel, zu Beginn schwammen sie minutenlang. Guryca verhinderte in der 4. Minute das 0:1 gegen Carsten Gosdeck, doch nur Sekunden später schlug der Top-Torjäger der Füchse zu. Bei Überzahl gab er einen eher harmlosen Schuss ab, den Guryca passieren ließ. Auch nach dem Führungstor drückten die Gastgeber weiter, so dass Leidborg eine frühe Auszeit nahm. Das schaffte Ordnung, nun kamen die Pinguins ins Spiel. Marian Dejdar und Marius Garten hatten die Gelegenheit zum Ausgleich.
Auch die Gastgeber kamen zu weiteren Chancen und jubelten in der 8. Minute bereits. Doch der Treffer von Danny Albrecht zählte wegen Torraumabseits nicht. In der 16. Minute hätte Chris Stanley, der mit gebrochenem Zeh spielte, beinahe für den Ausgleich gesorgt, doch sein Schuss ging nur an die Latte.
Für den ersten Adrenalinstoß im Mittelabschnitt sorgte Robin Sochan, der für die Gastgeber zu einem Penalty antrat. Doch Guryca hielt. Dafür war der Pinguins-Torhüter am 0:2 wieder mitschuldig. Er wehrte einen Schuss mit der Schulter ab, die Scheibe tropfte vor ihm aufs Eis. Dann allerdings war sich der Keeper mit Chris Leinweber nicht einig, wer den Puck wegschlagen soll, und Artus Kruminsch bedankte sich (30.). „So ist das. Wenn es mal nicht läuft, kommt so etwas auch noch dazu“, sagte Leidborg.
Stanley hatte zwei Minuten später Pech mit seinem zweiten Schuss ans Torgestänge, doch das Anschlusstor fiel dann wenig später. Ein „Shorthander“ von Marian Dejdar war dann das Signal für die Pinguins, sich nicht aufzugeben. Stanley spielte seinen Sturmpartner frei, der das 1:2 erzielte (36.).
Auch den nächsten Rückschlag durch das 3:1, das Danny Albrecht in der 39. Minute erzielte, steckten die Pinguins weg. Sergej Janzen stellte kurz vor Drittelende erneut den Anschluss her – allerdings unter gütiger Mithilfe des Füchse-Torhüters Jonathan Boutin, der seinen Schuss durch die Schoner rutschen ließ.
Nachdem Garten dann das 3:3 gemacht hatte, waren die Pinguins drauf und dran, das Spiel zu kippen. Doch drei Strafzeiten in kurzer Folge bremsten den Elan und gaben Gosdeck die Gelegenheit zum 4:3. „Bei fünf gegen fünf waren wir am Ende besser, aber die Strafen haben uns das Genick gebrochen“, lautete Leidborgs Fazit. (lb)
Quelle: Nordsee-Zeitung vom 31.12.2009