Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Gosdeck: Vom Buhmann zum Siegtor-...
02.01.2010 | 09:24 Uhr von
...Schützen / Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt liegt manchmal nur ein schmaler Grat.
Im Fall von Carsten Gosdeck waren es am Mittwochabend exakt 87 Sekunden. Der 30-jährige Stürmer war nach einer unnötigen Zehn-Minuten-Strafe gerade auf das Eis zurückgekehrt, als er die Lausitzer Füchse mit einem mächtigen Hammer von der blauen Linie zum 4:3-Sieg gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven schoss. Gosdeck bekam mit seinem Tor doch noch die Kurve in einem Spiel, in dessen Geschichte er ansonsten wohl als Buhmann eingegangen wäre. Denn dass der Toptorschütze der Füchse sich ausgerechnet in der entscheidenden Phase eine Unbeherrschtheit leistete, sorgte nicht nur auf den Rängen für Kopfschütteln. Auch Trainer Dirk Rohrbach hatte eine klare Meinung dazu. „Als Leistungsträger muss er Vorbild für die anderen sein. So etwas darf nicht passieren“, sagte der Weißwasseraner Coach.

Passiert war folgendes: Nach einer Rangelei mit dem Bremerhavener Chris Stanley verlor Gosdeck für einen Moment die Nerven und beförderte mit seinem Schläger den Handschuh des Kontrahenten in hohem Bogen vom Eis hinaus über die Bande. „Das sah für die Zuschauer sicher schön aus“, musste Trainer Rohrbach zwar schmunzeln, fügte aber auch an: „Unsere Mannschaftskasse freut sich.“ Soll heißen, Gosdeck muss für seine Unbeherrschtheit zahlen. Und dennoch war es einmal mehr der bullige Stürmer, der die Füchse zum Sieg schoss. Gosdeck erzielte gegen Bremerhaven seine Saisontreffer Nummer 17 und 18. Er bescherte dem Team damit über den Jahreswechsel den neunten Tabellenplatz, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde, wenn die Saison jetzt zu Ende wäre. Ist sie aber natürlich nicht. Deshalb steht für die Füchse am Sonntagabend beim ESV Kaufbeuren (18 Uhr) bereits das nächste wegweisende Spiel auf dem Programm. Wenn der Tabellenneunte beim Siebten antritt, werden erneut drei wichtige Punkte vergeben. Und auch Carsten Gosdeck ist dann wieder als Torschütze gefragt.
(F. Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02.Januar 2010
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