Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die Füchse von morgen siegen in Niesky
03.01.2010 | 23:40 Uhr von
In Niesky und Weißwasser wird viel in den Nachwuchs investiert. Die Erfolge zeigen sich auf dem Eis.
Eigentlich können sich Trainer Olaf Möhle und Mannschaftsbetreuer Daniel Thomas am Sonntagmittag bequem zurücklehnen. Ihre Schützlinge von der Spielgemeinschaft Niesky/Weißwasser führen Mitte des zweiten Spieldrittels ungefährdet mit 9:0 gegen die Blue Lions aus Leipzig. Dennoch treiben sie die zehn- und elfjährigen Eishockeycracks immer wieder in Richtung des Leipziger Tores an. Viel Lob, aber auch so mancher kritische Ton ist bei diesem Punktspiel von ihnen immer wieder zu hören.

Mit Sechs sicher auf den Kufen

Der elfjährige Lucas Wehlam kennt diese Atmosphäre seit längerem. „Ich spiele schon seit acht Jahren Eishockey. Alles macht Spaß, das Dribbeln, das Schießen und überhaupt das ganze Eislaufen“, sagt er mit glänzenden Augen. Mit drei Jahren schnallte er zum ersten Mal die Schlittschuhe an. Wer im Leistungssport im Eishockey später einmal mithalten will, der kann damit gar nicht früh genug anfangen. Das bestätigt auch Betreuer Daniel Thomas: „Spätestens mit sechs Jahren sollten die Kinder mit dem Eishockey anfangen, und da sollten sie auch schon sicher auf den Kufen stehen“, sagt er.

Sowohl im Fuchsbau in Weißwasser als auch im Nieskyer Eisstadion spielt die Arbeit mit dem Nachwuchs eine große Rolle. Vier mal beziehungsweise dreimal pro Woche laufen sowohl die Kleinschüler als auch die Knaben regelmäßig zum Training auf.

Die ganz Kleinen erlernen in den Laufgruppen sowie bei den Bambinis die ersten Schritte auf den blanken Kufen. Frank Girbig trainiert sie im Nieskyer Eisstadion: „Jens (Theo) Schwabe und ich haben derzeit über 30 Kinder unter unseren Fittichen. Interessenten sind jederzeit gern bei unserem Training gesehen.“ Das Oval im Eisstadion gehört jeweils am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ab 16.30 Uhr dem Eishockeynachwuchs.

Die Eltern sind wichtig

„Wenn die Jungs, aber auch die Mädchen, einige Zeit bei uns trainiert haben, dann geben wir den Eltern Empfehlungen, wie es mit ihrem Schützling sportlich weitergehen kann“, umreißt Frank Girbig dann den weiteren Weg, der vielleicht einmal zu einer Profi-Karriere führt. Von den Eltern spricht der Betreuer mit Hochachtung. Sie organisieren Fahrgemeinschaften für die Spiele sowie das Training im Fuchsbau. Sie stehen hinter den Eishockeyeleven und trösten sie, wenn es mal nicht so gut läuft oder gar eine Blessur den Spaß am Sport trübt. Für einen solchen Fall steht Marion Dünzel als Ärztin während der Punktspiele hinter der Bande. „Ernstere Verletzungen kommen in diesem Alter ganz selten vor“, sagt sie, „wenn ich zur Behandlung gerufen werde, dann ist meistens die tröstende Mutterhand gefragt, die über die Stirn streicht oder ein Taschentuch reicht.“
(Von Rolf Ullmann)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 04.Januar 2010
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