Am diesjährigen 8. Glasmacherpokal in Weißwasser nahmen sechs Mannschaften teil.
Eingeladen waren HC Bílí Tygri Liberec, die Eisbären Berlin, der ETC Crimmitschau, die Eislöwen Dresden und der ERV Chemnitz07. Wie würden der Titelverteidiger, die Eisbären der Jahrgänge 2001 bis 2003, diesmal abschneiden? Das war diesmal die große Frage, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte keiner aus Sachsen gegen die Eisbären die Schläger gekreuzt. Die Jungfüchse mussten im ersten Spiel gegen die Eislöwen aus Dresden antreten. Nach nervösem Beginn und trotz 1:0 Führung, ging das Spiel am Ende 3:1 für Dresden aus. Danach war der HC Bílí Tygri Liberec der Kontrahent. Die weißen Tiger gingen früh mit 2:0 in Führung und man hatte die Befürchtung, dass es in diesem Spiel zu einem Debakel für die Füchse kommt. Aber die Mannschaft stemmte sich gegen die Niederlage und nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft zum Anschlusstreffer. Nun entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem die Füchse, in der letzten Spielminute sogar den Ausgleichstreffer erzielen konnten. Es standen noch 10 Sekunden auf der Uhr. Das letzte Mal wurde der Puck eingeworfen. Die Scheibe ging an Liberec und der Puckführer schoss hoch zum 3:2-Sieg der weißen Tiger ein. Nun war der ETC aus Crimmitschau der Gegner der Füchse. Nach der Niederlage in der Ostdeutschen Meisterschaft wollten die Füchse nun den Spieß umdrehen. Das sollte auch diesmal gelingen. Wenn auch knapp, aber das 2:1 war errungen.
Eishockey-Bambini auf Weißwasseraner Eis. Foto: privat
Später wurde 5:3 gewonnen. Das ganz Besondere an diesem Ergebnis war der Gegner. Denn Weißwasser hatte die Eisbären Berlin geschlagen. Beim Anrennen aufdas Gestgebertor vergaßen die Berliner die Abwehr, fingen sich die Konter der Füchse ein und lagen plötzlich 0:4 zurück. Nach der Pause konnte zwar der Abstand verringert werden, aber am Ende stand der Sieg.
Das letzte Spiel gegen die Chemnitzer Mannschaft musste nun noch gewonnen werden, um einen Podestplatz zu erreichen. Der ERV Chemnitz hatte bis hier noch kein Spiel gewonnen und im Fuchsbau machte sich Gevatter Hochmut breit. Trotz warnend erhobenen Zeigefingers des Trainers kam es wie befürchtet.
Trotz einer 2:0-Führung wurde nicht konsequent weitergespielt und der ERV kam immer wieder zum Anschlusstreffer. Der Seitenwechsel wurde noch einmal zu einem Donnerwetter genutzt und am Ende stand ein 5:3-Sieg der Gastgeber fest.
Endstand: HC Bílí Tygri Liberec; ESC Dresden; ES Weißwasser; Eisbären Berlin; ETC Crimmitschau; ERV Chemnitz 07
Eingeladen waren HC Bílí Tygri Liberec, die Eisbären Berlin, der ETC Crimmitschau, die Eislöwen Dresden und der ERV Chemnitz07. Wie würden der Titelverteidiger, die Eisbären der Jahrgänge 2001 bis 2003, diesmal abschneiden? Das war diesmal die große Frage, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte keiner aus Sachsen gegen die Eisbären die Schläger gekreuzt. Die Jungfüchse mussten im ersten Spiel gegen die Eislöwen aus Dresden antreten. Nach nervösem Beginn und trotz 1:0 Führung, ging das Spiel am Ende 3:1 für Dresden aus. Danach war der HC Bílí Tygri Liberec der Kontrahent. Die weißen Tiger gingen früh mit 2:0 in Führung und man hatte die Befürchtung, dass es in diesem Spiel zu einem Debakel für die Füchse kommt. Aber die Mannschaft stemmte sich gegen die Niederlage und nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft zum Anschlusstreffer. Nun entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem die Füchse, in der letzten Spielminute sogar den Ausgleichstreffer erzielen konnten. Es standen noch 10 Sekunden auf der Uhr. Das letzte Mal wurde der Puck eingeworfen. Die Scheibe ging an Liberec und der Puckführer schoss hoch zum 3:2-Sieg der weißen Tiger ein. Nun war der ETC aus Crimmitschau der Gegner der Füchse. Nach der Niederlage in der Ostdeutschen Meisterschaft wollten die Füchse nun den Spieß umdrehen. Das sollte auch diesmal gelingen. Wenn auch knapp, aber das 2:1 war errungen.
Später wurde 5:3 gewonnen. Das ganz Besondere an diesem Ergebnis war der Gegner. Denn Weißwasser hatte die Eisbären Berlin geschlagen. Beim Anrennen aufdas Gestgebertor vergaßen die Berliner die Abwehr, fingen sich die Konter der Füchse ein und lagen plötzlich 0:4 zurück. Nach der Pause konnte zwar der Abstand verringert werden, aber am Ende stand der Sieg.
Das letzte Spiel gegen die Chemnitzer Mannschaft musste nun noch gewonnen werden, um einen Podestplatz zu erreichen. Der ERV Chemnitz hatte bis hier noch kein Spiel gewonnen und im Fuchsbau machte sich Gevatter Hochmut breit. Trotz warnend erhobenen Zeigefingers des Trainers kam es wie befürchtet.
Trotz einer 2:0-Führung wurde nicht konsequent weitergespielt und der ERV kam immer wieder zum Anschlusstreffer. Der Seitenwechsel wurde noch einmal zu einem Donnerwetter genutzt und am Ende stand ein 5:3-Sieg der Gastgeber fest.
Endstand: HC Bílí Tygri Liberec; ESC Dresden; ES Weißwasser; Eisbären Berlin; ETC Crimmitschau; ERV Chemnitz 07
(mö)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 05.Januar 2010