Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Eishallen-Neubau verschiebt sich...
08.01.2010 | 05:31 Uhr von
...weiter nach hinten/Oberbürgermeister Hartwig Rauh ist weiterhin krank – und seine Verwaltung ist in der Kritik. Nach Wegfall der Vattenfall-Förderung ist nun der Eishallenbau in Gefahr.
Die Hiobsbotschaften aus der Weißwasseraner Stadtverwaltung wollen nicht enden. Nach der Meldung, dass Stadtchef Hartwig Rauh 65000 Euro Projektgelder von Vattenfall einfach verschenkt hat, folgte gestern die nächste „Katastrophennachricht“.
Der Bau der Eishalle Weißwasser verzögert sich um weitere vier Wochen – zusätzlich zu den zwei Monaten, die das Nachprüfverfahren schon gekostet hat (SZ berichtete). Das ist zumindest das Szenario das Finanzbürgermeister Ronald Krause für realistisch hält. Doch es könnte noch schlimmer kommen. Denn: Möglicherweise muss die Stadt Weißwasser das Ausschreibungsverfahren für die Eishalle komplett neu starten. Eine Entscheidung dazu fällt am kommenden Montag. Dann will das Oberverwaltungsgericht Leipzig ein Fax an die Stadtverwaltung Weißwasser schicken – mit der Entscheidung zum Prüfverfahren.

Angeleiert hatten das Verfahren die Eishallenbau-Mitbewerber Knippers, Helbig, und Pohl im November. Ihr Vorwurf: Die Stadtverwaltung hat das Gewinnerbüro asp-Architekten aus Stuttgart mit mehr Infos als andere Büros versorgt. Die sollen asp zum Sieg verholfen haben. „Dieser Fakt ist längst aus der Welt geschafft“, sagte gestern Finanzbürgermeister Ronald Krause. Das konnte man auch bei der Anhörung in Leipzig klar widerlegen.

Die Nachprüfung habe nun allerdings ergeben, dass dem Fachbereich Bauwesen beim Vergabeverfahren ein Fehler unterlaufen sein muss. Die Punktetabelle, mit der die vier finalen Planungsbüros bewertet wurden, seien den Bewerbern vorher nicht erklärt worden – welches Kriterium der Bewerber wie viel Wertigkeit hat. Es sei eine „relative Kleinigkeit“ – nichts tragisch, sagte Bernard Stefan, Vorstandsvorsitzender des Eissportvereins zum Fehler. Stadtrat und Füchse-Pressesprecher Andreas Friebel ist jedoch fassungslos. „Wenn bei einem Projekt dieser Größenordnung derartige Fehler durch die Stadtverwaltung gemacht werden, so ist das nicht nachvollziehbar.“ Die Stadtverwaltung erwartet nun Konsequenzen. „Es ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass das Verfahren zumindest teilweise wiederholt werden muss“, sagte gestern Thomas Böse, Fachbereich Bauwesen. „Welcher zeitliche Verzug eintritt, kann erst nach Vorliegen der endgültigen Entscheidung abschließend beurteilt werden“, so Böse weiter. Dann kann ermessen werden, welche Folgen eine Verzögerung auf Fördermittel hat.

Von Sandra Tietz

Quelle: Sächsische Zeitung vom 08.Januar 2010
1213 mal gelesen
 
1 | -Fuchs- | 08.01.2010 @ 09:59
Wenn man Schlechtes unterstellt, könnte man denken , außer den Fans und den Füchsen will keiner die neue Halle und schon gar nicht das Rathaus, so zumindest der Eindruck aus der Ferne. Dann wird,s wohl auch nichts werden. Die verstehen ihr Handwerk und wissen was wann zu verzögern oder falsch zu machen ist , um ihren Willen letztendlich durch zu setzen, sehr , sehr schade für das einzige sportliche Aushängeschild einer ganzen Region.
2 | Coswiger | 08.01.2010 @ 12:58
Dafür das es hierbei um die Zukunft des Eissports in WSW geht, scheinen viele Leute den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben!!!
3 | Brian | 08.01.2010 @ 17:05
Ist das Absicht?? Wenn WSW einen Bürgermeister hat der Architekt ist und mal ein Planungsbüro besaß oder noch besitzt das dann solche "billigen" Fehler gemacht werden bei der Ausschreibung?? Wir reden ja nicht über die Ausfülling eines Straßenlochs durch den Bauhor sondern über die größte Investition in Weißwasser.
4 | Arni | 08.01.2010 @ 18:06
Die Bürger werden das Bemühen von Herrn Rauh um die Eishalle bei der nächsten Wahl sicherlich berücksichtigen.
5 | SCHWEDE | 08.01.2010 @ 18:18
War der Hr. Rau nich ein Westimport? Haut den aus WSW raus, "Ruinieren könn` wa uns allene. Da ham`wa Erfahrung!"
6 | Rocco Roletti | 08.01.2010 @ 18:47
@4 Das nützt uns dann aber auch nichts nehr. Dieser Spalter .......
7 | Koscho | 08.01.2010 @ 19:42
ein kollege stellte mal die frage in den raum,warum sollte Erich Honnecker im nachhinein noch den Vaterländischen Orden in Gold bekommen?Antwort, er hat uns 40 Jahre lang die Wessies von hals gehalten!
8 | mat | 08.01.2010 @ 19:55
bevor ich den scheiss rechner angeschalten habe hatte ich noch gute laune. erst gosdeck, dann die verschenkten fördergelder und diese stadiongeschichte. danke, stadt-WSW!!!
9 | Fuxx34 | 08.01.2010 @ 20:09
@1 Ich stimme dir voll zu. Erst die Vattenfall-Fördergelder & jetzt das Theater um die Ausschreibung der Eishalle. H. Rauh zeigt hier wieder mal ganz klar, dass er für Eishockey in WSW nix übrig hat.
10 | Fuchs-Blau | 08.01.2010 @ 20:09
He Leute so eine Sache ist nicht mal schnell ein Haus bauen,hier geht es um Millionen und wenn die hälfte des Stadtrates aus einer Eishockeylobbi besteht dann würde ich als verlierer der Planung auch in Protest gehen.Denn hier wollen noch viel mehr was vom Kuchen abhaben!!!!Und das ist auch bestimmt noch nicht die letzte Schlagzeile!
11 | manfred | 08.01.2010 @ 20:10
da bekommen leute wegen einer falschen abrechnung von nem pfandbon oder weil sie eine weintraube genascht haben die fristlose kündigung und solche leute verschenken eben mal 65000 € und sind sich keiner schuld bewußt. UNFASSBAR!!! was muß man dafür eigentlich studiert haben? oder alles pure absicht?
12 | Fuchs-Blau | 08.01.2010 @ 20:18
@9 Du bist etwas schneller mit deiem Komentar gewesen aber der besagte hat hier mit am wenigsten zu tun.Da gibt es eine Fraktion und die will ein Stadion,macht doch mal eine Umfrage wieviel Weißwasseraner diese Stadion möchte oder besser formuliert braucht.
13 | SCHWEDE | 08.01.2010 @ 21:11
Tja, so iss das in dieser ach so tollen " Demokratie"; Je höher die verschlampten Summen, desto geringer die Einsicht und noch geringer die Verantwortung. Hier passiert im "kleinen" das, was ganz oben Staatsdoktrie ist!
14 | -Fuchs- | 08.01.2010 @ 21:15
@ 12 Auch wenn ich jetzt in ein Hornissennest steche, wenn die Weißwasseraner das Stadion nicht wollen, warum ist dann so ein Geschrei , wenn vorgeschlagen wird , die neue Heimstätte der " Füchse" in Boxberg oder Bautzen zu errichten , um wenigstens der Region ihr einziges sportliches Aushängeschild zu erhalten? Der altgeliebte " Fuchsbau" hat leider nur noch eine Gnadenfrist und das Ende dieser Halle ist schon in Sicht, leider,leider!
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