FREIBURG. Das dürfte wirklich allmählich ungute Auswirkungen auf die Psyche einiger Spieler haben. Die Wölfe haben gestern Abend gegen Weißwasser schon wieder einen Sieg in letzter Minute hergeschenkt und diesmal nach Verlängerung sogar verloren. Das Spiel endete 5:6 und die Wölfe Freiburg behalten damit nur einen Punkt im Breisgau. Dabei wären zwei mehr für den Tabellenletzten der zweiten Eishockey-Liga so wichtig gewesen. Im Mitteldrittel liegt Patrick Vozar gleich zweimal auf dem Eis rum. Wenn man das jetzt so liest, könnte man wahrscheinlich denken, der gute Mann hat nichts Besseres zu tun, als während eines Punktespiels eine kleine Meditation im Liegen abzuhalten. Tatsächlich aber hatte Vozar, im alten Jahr regelmäßig für seine mangelnde Fitness kritisiert, zwei Treffer erzielt. Damit stand es in der 29. Minute 2:1 und nicht mehr 0:1, wie noch am Ende des ersten Drittels. Das erste Tor hatte der Ex-Kapitän quasi im Alleingang gemacht, wobei er Füchse-Keeper Jonathan Boutin gefühlvoll durch die Beine schoss. Das zweite schob er dann in Überzahl ein und Gäste-Trainer Dirk Rohrbach nahm erstmal eine Auszeit.
Angefangen hatte die Partie ganz anders. Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften sind in der Regel knappe Angelegenheiten und als solche entwickelte sich auch prompt wieder dieses Spiel. Das gestaltete dann erstmal zäh. Nur Wölfe-Neuzugang Jeff Corey wusste zu Anfang wenige Male durch gute Aktionen auf sich aufmerksam machen. Die Freiburger dominierten tendenziell das Spiel, doch just in dem Moment, in dem sie knapp anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl vor allem dank einer guten Reaktion von Petr Bares überstanden hatten, konnte Marcel Linke Wölfe-Torhüter Ronny Glaser überwinden.
Für gewöhnlich hört und sieht es Freiburgs Trainer Peter Salmik nicht gern, wenn Stürmer Marek Ivan sehr dringend den Puck von einem seiner Mitspieler möchte und deswegen sehr energisch mit dem Schläger aufs Eis klopft. In der 33. Minute dürfte Salmik gestern Abend aber nichts gegen das Geräusch gehabt haben. Schnell angespielt erzielte der gut positionierte Ivan nämlich das 3:1 und der Heimsieg – ohne den als siebten, überzähligen Ausländer pausierenden Kanadier Tyler Townsend – schien näher zu rücken.
Es ist nicht alles gut, nur weil die Wölfe um Weihnachten herum beim Bowlen für den Mannschaftsfrieden die Wende einleiten wollten. So brachte das Überzahltor der Gäste wieder Unsicherheit ins Spiel des Tabellenletzten. Wie die Wölfe daraufhin dennoch die Führung auf 5:2 ausbauten, konnte sich dann zwar erstmal sehen lassen, aber zwei Gegentore – eins davon sogar in Überzahl – machten die Partie am Ende noch spannend. Unnötig spannend aus Sicht der Breisgauer. Offenbar zu spannend. Weißwasser glich in der letzten Minute aus – das Last-Minute-Trauma der Gastgeber zeigte sich schon wieder.
Das sah dann so aus, dass sie in der Verlängerung erst im Powerplay nichts zustande brachten und dann zuschauen mussten, wie es Weißwasser besser machte: Der gebürtige Freiburger Sven Valenti erzielte in Überzahl den Siegtreffer für die Gäste. Am Sonntag spielen die Wölfe in Heilbronn. Mit dabei dürfte dann auch Martin Fous sein, der vom DEL-Klub in Hamburg wie berichtet mit einer Förderlizenz für Freiburg ausgestattet wurde und am heutigen Samstag in Freiburg eintreffen soll.
Angefangen hatte die Partie ganz anders. Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften sind in der Regel knappe Angelegenheiten und als solche entwickelte sich auch prompt wieder dieses Spiel. Das gestaltete dann erstmal zäh. Nur Wölfe-Neuzugang Jeff Corey wusste zu Anfang wenige Male durch gute Aktionen auf sich aufmerksam machen. Die Freiburger dominierten tendenziell das Spiel, doch just in dem Moment, in dem sie knapp anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl vor allem dank einer guten Reaktion von Petr Bares überstanden hatten, konnte Marcel Linke Wölfe-Torhüter Ronny Glaser überwinden.
Für gewöhnlich hört und sieht es Freiburgs Trainer Peter Salmik nicht gern, wenn Stürmer Marek Ivan sehr dringend den Puck von einem seiner Mitspieler möchte und deswegen sehr energisch mit dem Schläger aufs Eis klopft. In der 33. Minute dürfte Salmik gestern Abend aber nichts gegen das Geräusch gehabt haben. Schnell angespielt erzielte der gut positionierte Ivan nämlich das 3:1 und der Heimsieg – ohne den als siebten, überzähligen Ausländer pausierenden Kanadier Tyler Townsend – schien näher zu rücken.
Es ist nicht alles gut, nur weil die Wölfe um Weihnachten herum beim Bowlen für den Mannschaftsfrieden die Wende einleiten wollten. So brachte das Überzahltor der Gäste wieder Unsicherheit ins Spiel des Tabellenletzten. Wie die Wölfe daraufhin dennoch die Führung auf 5:2 ausbauten, konnte sich dann zwar erstmal sehen lassen, aber zwei Gegentore – eins davon sogar in Überzahl – machten die Partie am Ende noch spannend. Unnötig spannend aus Sicht der Breisgauer. Offenbar zu spannend. Weißwasser glich in der letzten Minute aus – das Last-Minute-Trauma der Gastgeber zeigte sich schon wieder.
Das sah dann so aus, dass sie in der Verlängerung erst im Powerplay nichts zustande brachten und dann zuschauen mussten, wie es Weißwasser besser machte: Der gebürtige Freiburger Sven Valenti erzielte in Überzahl den Siegtreffer für die Gäste. Am Sonntag spielen die Wölfe in Heilbronn. Mit dabei dürfte dann auch Martin Fous sein, der vom DEL-Klub in Hamburg wie berichtet mit einer Förderlizenz für Freiburg ausgestattet wurde und am heutigen Samstag in Freiburg eintreffen soll.
Tore: 0:1 (16.) Linke (Straube/Tepper), 1:1 (23.) Vozar, 2:1 (29.) Vozar (Stas/Bousquet), 3:1 (33.) Ivan (Billich/Schüle), 3:2 (36.) Valenti (Götz/Sullivan), 4:2 (47.) Mizzi, 5:2 (50.) Ivan (Corey/Billich), 5:3 (53.) Heyer (Götz), 5:4 (55.) Straube (Wiecki/Sullivan), 5:5 (60.) Masek (Albrecht/Tepper), 5:6 (64.) Valenti (Bartlick/Masek).
Schiedsrichter: Vogl.
Zuschauer: 1241.
Strafen: Freiburg 12, Weißwasser 8.
Martina Philipp
Quelle: Badische Zeitung