Totgesagte leben länger: Mit einem enormen Kraftakt in den letzten Spielminuten haben die ersatzgeschwächten Lausitzer Füchse am Freitagabend zwei schon verloren geglaubte Punkte in der 2. Eishockey-Bundesliga bei den Wölfen Freiburg erkämpft.
Nach einem 2:5-Rückstand siegte Weißwasser nach Verlängerung noch mit 6:5 (1:0, 1:3, 3:2; 1:0). Das entscheidende Tor erzielte Sven Valenti. Es war für die Füchse bereits der dritte Sieg in Folge in den „Wochen der Wahrheit“ um den Einzug in die Pre-Playoffs und den vorzeitigen Klassenerhalt. „Wir hatten zwischendurch total den Faden verloren, sind aber mit toller Einstellung zurückgekommen. So etwas erlebt man selten“, sagte ein glücklicher Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Das Spiel in der Franz-Siegel-Halle war auch ein Treffen alter Bekannter: Freiburgs Torwart Ronny Glaser stammt aus dem Lausitzer Nachwuchs, Petr Bares, Preston Mizzi und Patrick Vozar haben bereits für die Füchse gespielt. Zeit für Sentimalitäten gab es dennoch nicht, denn die Füchse wollten beim Schlusslicht einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen. Erschwert wurde das Vorhaben indes durch das Fehlen der Leistungsträger Carsten Gosdeck und Sebastian Klenner. Beide mussten wegen einer Virus-Grippe absagen (die RUNDSCHAU berichtete).
Torschütze in Freiburg für die Füchse zum 5:5: Ervin Masek. Foto: Aswendt
Foto: Aswendt
Während die Hausherren im ersten Spielabschnitt die Partie bestimmten, gestalteten hier die Füchse durch einen Treffer von Marcel Linke zumindest das Ergebnis positiv. Im zweiten Drittel münzten die Breisgauer aber ihre Überlegenheit auch in Tore um: Vozar (23.), Bousquet (29.) und Ivan (33.) drehten den Rückstand in eine 3:1-Führung. Sven Valenti hielt die Hoffnung mit seinem Anschlusstreffer am Leben, doch Ex-Fuchs Mizzi (47.) und erneut Ivan (50.) brachten Freiburg mit 5:2 vermeintlich auf die Siegerstraße. Dann begann die fulminante Aufholjagd der Füchse. In den Schlussekunden nahm Trainer Dirk Rohrbach Keeper Jonathan Boutin vom Eis und wurde für seinen Mut belohnt. Ervin Masek erzielte den umjubelten 5:5-Ausgleich. In der Verlängerung gelang dann sogar der Siegtreffer: Erneut war Sven Valenti zur Stelle und erzielte das 6:5, das den Füchsen die lange Rückfahrt über schnee- und eisglatte Straßen zumindest etwas versüßt haben dürfte.
Am Sonntag empfangen die Weißwasseraner im Sachsen-Derby den ETC Crimmitschau (Fuchsbau, Spielbeginn: 17 Uhr), die am Freitag den Landshut Cannibals auf eigenem Eis mit 2:3 unterlagen. Nach zuletzt drei Siegen sollten die Gastgeber mit großem Selbstvertrauen in das Spiel gehen.
Nach einem 2:5-Rückstand siegte Weißwasser nach Verlängerung noch mit 6:5 (1:0, 1:3, 3:2; 1:0). Das entscheidende Tor erzielte Sven Valenti. Es war für die Füchse bereits der dritte Sieg in Folge in den „Wochen der Wahrheit“ um den Einzug in die Pre-Playoffs und den vorzeitigen Klassenerhalt. „Wir hatten zwischendurch total den Faden verloren, sind aber mit toller Einstellung zurückgekommen. So etwas erlebt man selten“, sagte ein glücklicher Füchse-Manager Ralf Hantschke.
Das Spiel in der Franz-Siegel-Halle war auch ein Treffen alter Bekannter: Freiburgs Torwart Ronny Glaser stammt aus dem Lausitzer Nachwuchs, Petr Bares, Preston Mizzi und Patrick Vozar haben bereits für die Füchse gespielt. Zeit für Sentimalitäten gab es dennoch nicht, denn die Füchse wollten beim Schlusslicht einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen. Erschwert wurde das Vorhaben indes durch das Fehlen der Leistungsträger Carsten Gosdeck und Sebastian Klenner. Beide mussten wegen einer Virus-Grippe absagen (die RUNDSCHAU berichtete).
Foto: Aswendt
Während die Hausherren im ersten Spielabschnitt die Partie bestimmten, gestalteten hier die Füchse durch einen Treffer von Marcel Linke zumindest das Ergebnis positiv. Im zweiten Drittel münzten die Breisgauer aber ihre Überlegenheit auch in Tore um: Vozar (23.), Bousquet (29.) und Ivan (33.) drehten den Rückstand in eine 3:1-Führung. Sven Valenti hielt die Hoffnung mit seinem Anschlusstreffer am Leben, doch Ex-Fuchs Mizzi (47.) und erneut Ivan (50.) brachten Freiburg mit 5:2 vermeintlich auf die Siegerstraße. Dann begann die fulminante Aufholjagd der Füchse. In den Schlussekunden nahm Trainer Dirk Rohrbach Keeper Jonathan Boutin vom Eis und wurde für seinen Mut belohnt. Ervin Masek erzielte den umjubelten 5:5-Ausgleich. In der Verlängerung gelang dann sogar der Siegtreffer: Erneut war Sven Valenti zur Stelle und erzielte das 6:5, das den Füchsen die lange Rückfahrt über schnee- und eisglatte Straßen zumindest etwas versüßt haben dürfte.
Am Sonntag empfangen die Weißwasseraner im Sachsen-Derby den ETC Crimmitschau (Fuchsbau, Spielbeginn: 17 Uhr), die am Freitag den Landshut Cannibals auf eigenem Eis mit 2:3 unterlagen. Nach zuletzt drei Siegen sollten die Gastgeber mit großem Selbstvertrauen in das Spiel gehen.
Th. Juschus
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09.Januar 2010