Fünf Punkte von maximal sechs sammelten die Lausitzer Füchse am vergangenen Wochenende. Diese Ausbeute nach den Siegen am Freitag in Freiburg nach Verlängerung und am Sonntag im Sachsenduell gegen Crimmitschau haben in Weißwasser für gute Stimmung gesorgt.
Ein entspannter Füchse-Cheftrainer Dirk Rohrbach konnte am Sonntag nach dem 5:3-Erfolg gegen Westsachsens Eispiraten sogar kurzfristig Tadel gegen Lob austauschen. Denn während der Partie hatte er nach eigenem Bekunden kurzfristig einen „dicken Hals“ auf Jens Heyer. Nachdem die Crimmitschauer durch Gastgeschenke zwei Treffer und damit den 3:3-Ausgleich erzielen konnten, musste Heyer auf die Strafbank. Unnötig und fahrlässig, wie Rohrbach meinte. Doch der Youngster wusste die für ihn knifflige Situation zu meistern. Denn just in dem Augenblick, als er die Kühlbox verlassen durfte, fuhr Weißwasser über Danny Albrecht einen Konter. Der Stürmer sah seinen Defensivkollegen heranbrausen, passte die Scheibe zu ihm. Heyer fackelte nicht lange und ließ einen mächtigen Schlagschusshammer auf das Crimmitschauer Tor folgen. Keeper Marko Suvelo hatte keine Chance.
Nach diesem 4:3 und damit einer gewissen Vorentscheidung war Rohrbachs zwischenzeitliche Verärgerung vorüber. Ja mehr noch, er bescheinigte anschließend seinem Schützling eine sehr ordentliche Leistung, die schließlich in die Auszeichnung als bester Spieler des Tages mündete. Doch so ganz ohne Konsequenz wollte Rohrbach den 20-Jährigen dann doch nicht aus der Verantwortung entlassen: „Am heutigen Dienstag ist traditionell Kabinenfest bei uns. Da kann Jens einen ausgeben.“
Jens Heyer wurde nach seinen zwei Toren zum besten Spieler der Füchse im Sachsen-Derby gegen Crimmitschau gewählt. Foto: Aswendt
Der Füchse-Anhang freute sich wegen der hohen Punktausbeute am Wochenende gleich doppelt. Einmal war es nämlich gelungen, die Crimmitschauer Eispiraten in der Tabelle weiter gehörig auf Distanz zu halten. Zum anderen musste Erzrivale Eislöwen Dresden abermals daheim Federn lassen, bei der Pleite gegen Ravensburg. So gesehen haben die Füchse derzeit den besten Lauf aller Zweitbundesligateams aus dem Freistaat. Das allerdings soll sie keinesfalls zur Leichtfertigkeit ermuntern. Bereits am kommenden Freitag steht die nächste Nagelprobe an, im Heimmatch gegen die Cannibals aus Landshut. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss dieser Kampf erneut ohne die angeschlagenen Carsten Gosdeck und Bastian Steingroß über die Bühne gehen. Inwieweit Kapitän Sebastian Klenner wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, müssen die nächsten Tage zeigen. Rohrbach ist Optimist und geht davon aus, dass sein Leitfuchs Freitag fit ist.
Heyer musste VOR dem 3:2 und 3:3 auf die Strafbank zusammen mit G.Albrecht und nicht erst NACH dem Ausgleich !
Und kam dann "pünktlich" zurück , um direkt das 4:3 zu machen !
2 | Taubentreter | 13.01.2010 @ 19:15
aha.... und wer ist G.Albrecht???
3 | Renegade | 13.01.2010 @ 19:21
Crimme hat eine Georg und ein Hannes Albrecht
4 | Taubentreter | 13.01.2010 @ 19:31
das wollt ich wissen...THX. Konnte damit nix anfangen und war zu faul zum gucken. (ich kenn doch nur den D.Albrecht...*g*)
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Ein entspannter Füchse-Cheftrainer Dirk Rohrbach konnte am Sonntag nach dem 5:3-Erfolg gegen Westsachsens Eispiraten sogar kurzfristig Tadel gegen Lob austauschen. Denn während der Partie hatte er nach eigenem Bekunden kurzfristig einen „dicken Hals“ auf Jens Heyer. Nachdem die Crimmitschauer durch Gastgeschenke zwei Treffer und damit den 3:3-Ausgleich erzielen konnten, musste Heyer auf die Strafbank. Unnötig und fahrlässig, wie Rohrbach meinte. Doch der Youngster wusste die für ihn knifflige Situation zu meistern. Denn just in dem Augenblick, als er die Kühlbox verlassen durfte, fuhr Weißwasser über Danny Albrecht einen Konter. Der Stürmer sah seinen Defensivkollegen heranbrausen, passte die Scheibe zu ihm. Heyer fackelte nicht lange und ließ einen mächtigen Schlagschusshammer auf das Crimmitschauer Tor folgen. Keeper Marko Suvelo hatte keine Chance.
Nach diesem 4:3 und damit einer gewissen Vorentscheidung war Rohrbachs zwischenzeitliche Verärgerung vorüber. Ja mehr noch, er bescheinigte anschließend seinem Schützling eine sehr ordentliche Leistung, die schließlich in die Auszeichnung als bester Spieler des Tages mündete. Doch so ganz ohne Konsequenz wollte Rohrbach den 20-Jährigen dann doch nicht aus der Verantwortung entlassen: „Am heutigen Dienstag ist traditionell Kabinenfest bei uns. Da kann Jens einen ausgeben.“
Der Füchse-Anhang freute sich wegen der hohen Punktausbeute am Wochenende gleich doppelt. Einmal war es nämlich gelungen, die Crimmitschauer Eispiraten in der Tabelle weiter gehörig auf Distanz zu halten. Zum anderen musste Erzrivale Eislöwen Dresden abermals daheim Federn lassen, bei der Pleite gegen Ravensburg. So gesehen haben die Füchse derzeit den besten Lauf aller Zweitbundesligateams aus dem Freistaat. Das allerdings soll sie keinesfalls zur Leichtfertigkeit ermuntern. Bereits am kommenden Freitag steht die nächste Nagelprobe an, im Heimmatch gegen die Cannibals aus Landshut. Aller Wahrscheinlichkeit nach muss dieser Kampf erneut ohne die angeschlagenen Carsten Gosdeck und Bastian Steingroß über die Bühne gehen. Inwieweit Kapitän Sebastian Klenner wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, müssen die nächsten Tage zeigen. Rohrbach ist Optimist und geht davon aus, dass sein Leitfuchs Freitag fit ist.
Von Joachim Langner
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 12.Januar 2010