Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
„Sachsenschreck“ auf Fuchsjagd
14.01.2010 | 16:30 Uhr von
Mit den Landshut Cannibals gibt das einzige Team im Fuchsbau seine Visitenkarte ab, gegen das die Mannen um Trainer Rohrbach im bisherigen Saisonverlauf nichts Zählbares an Punkten vorzuweisen haben (1:2 (H) und 2:5 (A) unterlag man dem bayrischen Kontrahenten). Gar noch verheerender liest sich die Heimbilanz der Füchse in den letzten Jahren. Magere 4 Erfolge in 17 Heimduellen können die Lausitzer auf der Habenseite verbuchen. Rein von der Statistik her dürften die Landshuter also zumindest schon einmal 2 Punkte einplanen, zumal die letzten 4 Reisen in sächsisches Hoheitsgebiet alle von Erfolg gekrönt waren (2 Siege in Crimmitschau, jeweils ein Sieg in Dresden und Weißwasser).
Als das letzte Duell im Fuchsbau ausgefochten wurde rangierte die Truppe von Trainer Tobias Abstreiter mit dürftigen 5 Punkten aus den ersten 8 Spielen auf dem vorletzten Platz und der sprichwörtliche Baum brannte nicht erst im Dezember sondern bereits in der ersten Oktoberwoche.
Die Kontingentspieler Anderson, Eastman und Morris sollten zeitnah das Team verlassen und durch stärkere Ausländer ersetzt werden. Ebenso stand eine 20%ige Kürzung der Spielergehälter für Oktober im Raum, sollten in den nächsten sieben Spielen nicht mindestens 13 Punkte eingefahren werden.
Die Mannschaft hatte das Signal wohl verstanden. Nachdem die Cannibals mit einfachsten Mitteln aus dem Fuchsbau 3 Punkte entführen durften, erfüllte man die geforderte Punktzahl sogar über. Mit den sechs Siegen aus sieben Spielen kehrte das Team in die Erfolgsspur zurück.
Eastman wurde Ende Oktober durch Ryan Mc Donough (19 Punkte in 18 Spielen) ersetzt. Ty Morris konnte die Verantwortlichen indessen überzeugen, sein Probevertrag wurde ebenso wie der von Ryan Toomey (7/10) bis zum Saisonende verlängert. Möglich wurden diese Personalien durch den überraschenden Abschied von Brady Leisenring nach Hannover. Der sicherlich zu den Top-Verdienen im Kader gehörende Amerikaner konnte mit 5 Toren und 10 Assists in 28 Spielen nicht vollends zufriedenstellen.
„Jahrhunderttalent“ Tom Kühnhackl könnte an diesem Wochenende nach überstandener Schulterverletzung wieder in den Landshuter Kader zurückkehren, wogegen der Einsatz von Kudelka, Welz und Menauer fraglich ist.
Die heimstarken Füchse (Platz 3 in der Heimtabelle) könnten mit einem Sieg den Tabellennachbarn überflügeln und den Preplayoff-Platz weiter zementieren.
Wieder mit von der Partie sind nach Krankheitspause Kapitän Sebastian Klenner sowie Top-Torjäger Carsten Gosdeck, auf die Langzeitverletzten Steingroß und MacDonald muss weiter verzichtet werden.
Spielbeginn im Fuchsbau ist 19:30 Uhr. Die Begegnung steht unter der Leitung von Jan Korb (Bremer EC).
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