Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Höhenflug der Lausitzer Füchse geht weiter
16.01.2010 | 09:19 Uhr von
Gegen die unbequemen Landshuter fällt die Entscheidung vier Minuten vor dem Ende.
Es war schon vor dem Spiel klar, dass das ein enges Spiel werden könnte. Beide Mannschaften befanden sich in guter Form. Die Füchse hatten zuletzt vier Siege in Folge gefeiert und konnten auf die nach einer Viruserkrankung wieder genesenen Gosdeck (Toptorjäger) und Klenner (Kapitän) zurückgreifen. Der Gegner, ein direkter Tabellennachbar stand dem aber kaum nach. Die Landshuter hatten zuletzt in Dresden und Crimmitschau gewonnen und zu Hause gegen die Topteams aus München und Schwenningen erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen verloren. Außerdem hatten die Cannibals auch die beiden ersten Vergleiche gegen die Füchse für sich entscheiden können.

Tepper erzielt Führungstreffer

Beide Mannschaften begannen das Spiel dann darauf bedacht, dem Gegner möglichst keine Räume anzubieten. Jede Mannschaft konnte sich im ersten Drittel nur ein, zwei echte Torchancen erspielen, wobei die Füchse etwas offensiver agierten und gleich in der Anfangsphase gefährlich vor dem Gästetor auftauchten. Dann aber musste Füchse-Torwart Boutin seine Klasse zeigen, als Mc Donough nach einem schönen Spielzug allein vor ihm auftauchte und dann der gerade 18 Jahre alt gewordenen Rieder scharf aus der Mittelposition aufs Tor schoss. Beide Male blieb Boutin aber der Sieger. Fast im Gegenzug gingen aber die Füchse in Führung: Die Landshuter hatten den Puck beim Spiel 4:4 im Angriffsdrittel vertändelt, Straube spielte den an der blauen Linie lauernden Gosdeck an, der täuschte eine Schuss an, legte aber auf Tepper ab und der ließ Cinibulk im Gästetor keine Chance. Mit dieser knappen Führung ging es in die Drittelpause.


Füchse-Stürmer Marvin Tepper spielt Torwart Martin Cinibulk aus und wird gefällt. Dafür gab es zwei Strafminuten. Foto: Peter Aswendt


Im Mitteldrittel änderte sich nur wenig. Abstreiter erzielte mit einer schönen Einzelleistung, als er über die linke Seite ins Füchse-Drittel eindrang, vors Tor zog und die Scheibe unter Boutin hindurch ins Tor schob, den Ausgleich. Sven Valenti musste dann vom Eis, weil er sich nicht beherrschen konnte. Erst kassierte er eine durchaus umstrittene Zwei-Minutenstrafe, schoss daraufhin wutentbrannt den Puck weg, auch noch Richtung Schiedsrichter. Daraufhin bekam er eine Zehn-Minutenstrafe, diskutierte mit dem Schiri weiter und erhielt die nächste Zehn-Minutenstrafe.

Auf dem Eis hatte Tepper mehrfach den Führungstreffer für die Füchse auf dem Schläger. Beim dritten Mal zog ihm Gästetorwart Cinibulk im letzten Moment die Beine weg und kassierte dafür eine Zeitstrafe (statt eines Penalty).

Im Schlussdrittel begannen die Füchse dann stärker. Lehnigk spielte die Gästeabwehr schwindlig, spielt von hinter dem Tor auf Götz, der aber noch behindert werden konnte. Dann mussten zwei Landshuter gleichzeitig vom Eis. Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Carsten Gosdeck traf von der blauen Linie. Danach hatten die Gäste eine starke Phase, allerdings ohne zu vielen Chancen zu kommen. Wittmann scheiterte an Boutin und Schwarz schoss knapp vorbei. Knapp vier Minuten vor Schluss machte Thomas Götz mit einer schönen Einzelleistung zum 3:1 den Sack zu. Albrecht hatte danach in einer penaltyähnlichen Kontersituation die Chance zum 4:1, schoss aber vorbei. Die Gäste nahmen ihren Torwart raus, der Treffer zum 2:3 kam aber, neun Sekunden vor Schluss, zu spät.

(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 16.Januar 2010
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1 | SvenSchimanski | 16.01.2010 @ 15:20
schachtel schachtel sätzle baue ?
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