17 auf einem Streich hieß es nach dem 3:2-Heimsieg gegen die Landshut Cannibals. Mit einem Handschuh als Bowlingkugelersatz schaffte es Füchse-Trainer Dirk Rohrbach, sein Team komplett umzuwerfen.
Der 37-jährige Trainernovize ist eigentlich nicht dafür bekannt, großartige Siegesfeiern auf dem Eis zu inszenieren. Bisher nur ein Mal, nach dem 5:1-Auftaktsieg gegen den Meister aus Bietigheim, nahm Dirk Rohrbach in dieser Saison die Ovationen der Fans auf der Eisfläche entgegen. „Wir haben ja auch noch nichts erreicht. Nach dem erreichten Klassenerhalt können wir dann alle richtig feiern“, tritt der Trainer nach der Serie mit fünf Siegen am Stück auf die Euphoriebremse.
In diesen zwei Sätzen liegt auch die Philosophie der Lausitzer Füchse begründet. Während andere Trainer oder Spieler bei Erfolgen gern das „Ich“ herausstellen, steht bei Dirk Rohrbach immer ein „Wir“ im Mittelpunkt.
Auch als er – lautstark von den Fans gefordert – allein aufs Eis trat, war dies zu spüren. Bei jedem Spieler der ihm nachfolgenden Mannschaft bedankte sich der Trainer per Handschlag, „denn wir sind ein Team und können nur gemeinsam weiterhin so erfolgreich spielen“.
Die Füchse spielen derzeit so erfolgreich, dass manche Fans es schon fast als langweilig empfinden, wie Pressesprecher Andreas Friebel auf der Pressekonferenz anmerkte. Diese „Langeweile“ hätten auch die Dresdner Eislöwen gern. Unter den Augen des Ministerpräsidentens Stanislaw Tillich verloren sie daheim gegen München mit 2:10. Für „Stani“ dürfte im Fuchsbau eigentlich immer ein Platz frei sein, falls er mal erfolgreiches Hockey sehen will...
was ist denn am gewinnen langweilig? ich habe die frage auf der pressekonferenz schon nicht verstanden. was ist das denn für ein schwachsinn. wir sollten froh über den lauf sein
2 | Saw | 18.01.2010 @ 20:06
1@ Ironie ?
3 | -Fuchs- | 20.01.2010 @ 22:20
Wir sollten nicht überheblich werden und die Kirche im Dorf lassen und vor allem keine schlafenden Hunde wecken. Freude und auch Stolz ja, aber" achte deine Gegner".
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Der 37-jährige Trainernovize ist eigentlich nicht dafür bekannt, großartige Siegesfeiern auf dem Eis zu inszenieren. Bisher nur ein Mal, nach dem 5:1-Auftaktsieg gegen den Meister aus Bietigheim, nahm Dirk Rohrbach in dieser Saison die Ovationen der Fans auf der Eisfläche entgegen. „Wir haben ja auch noch nichts erreicht. Nach dem erreichten Klassenerhalt können wir dann alle richtig feiern“, tritt der Trainer nach der Serie mit fünf Siegen am Stück auf die Euphoriebremse.
In diesen zwei Sätzen liegt auch die Philosophie der Lausitzer Füchse begründet. Während andere Trainer oder Spieler bei Erfolgen gern das „Ich“ herausstellen, steht bei Dirk Rohrbach immer ein „Wir“ im Mittelpunkt.
Auch als er – lautstark von den Fans gefordert – allein aufs Eis trat, war dies zu spüren. Bei jedem Spieler der ihm nachfolgenden Mannschaft bedankte sich der Trainer per Handschlag, „denn wir sind ein Team und können nur gemeinsam weiterhin so erfolgreich spielen“.
Die Füchse spielen derzeit so erfolgreich, dass manche Fans es schon fast als langweilig empfinden, wie Pressesprecher Andreas Friebel auf der Pressekonferenz anmerkte. Diese „Langeweile“ hätten auch die Dresdner Eislöwen gern. Unter den Augen des Ministerpräsidentens Stanislaw Tillich verloren sie daheim gegen München mit 2:10. Für „Stani“ dürfte im Fuchsbau eigentlich immer ein Platz frei sein, falls er mal erfolgreiches Hockey sehen will...
Quelle: Wochenkurier