Selbst nach der Niederlage am Sonntag in Heilbronn schwärmte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach in den höchsten Tönen. Sein Extralob galt Jonathan Boutin, dem „überragenden Torwart“.
Auch beim schweren Heimspiel am morgigen Freitag gegen den Tabellenzweiten Wild Wings Schwenningen (19.30 Uhr) wird der 24 Jahre alte Kanadier wieder im Mittelpunkt stehen. Der Anfang Dezember verpflichtete Keeper wurde schneller als erwartet zum neuen Rückhalt. Dabei hatte so mancher im Fuchsbau nach der Verletzung des bisherigen Stammtorhüters Ryan MacDonald schon das Ende aller Tage in der 2. Liga befürchtet.
Wie sollte es ohne MacDonald, den sie in Weißwasser gern als ihre Lebensversicherung bezeichnen, weitergehen? Es ging weiter, weil mit Boutin quasi ein Lebensretter verpflichtet wurde, der den Füchsen seitdem so manches Spiel gewann. „Er hat absolut die Erwartungen erfüllt“, sagt Manager Ralf Hantschke. Dabei war es eine Verpflichtung mit begrenztem Risiko. Denn an Boutins Leistungsvermögen gab es keine Zweifel. Die einschlägigen Statistiken bieten im Eishockey eine relativ verlässliche Grundlage, um einen Torhüter zu beurteilen. Das einzige Restrisiko blieb der Fitness-Zustand von Boutin. Denn nach dem vorzeitig beendeten Gastspiel in Russland kehrte er im September nach Kanada zurück und hielt sich bei einem unterklassigen Club fit. „Wir hätten ihm auch eine Schonzeit zu Eingewöhnung gegeben. Aber diese Schonzeit hat er nicht gebraucht, sondern überraschend schnell seine Leistungskonstanz gefunden“, betont Hantschke.
Zur schnellen Eingewöhnung hat nicht nur die lockere Art des Kanadiers beigetragen, sondern auch dessen ausgeprägter Ehrgeiz. Kürzlich bei der 0:5-Niederlage in Riessersee wollten die Füchse-Verantwortlichen Boutin nach dem vierten Gegentreffer eigentlich erlösen und – wie in solchen Situationen üblich – vom Eis holen. Doch der Keeper lehnte das Angebot von der Bande dankend ab. Er hielt durch bis zum bitteren Ende.
Längst stellt sich die Frage: Ist ein Toptorhüter wie Boutin auch in der kommenden Saison für die Füchse zu finanzieren? Immerhin hatte der Kanadier schon im Sommer Anfragen aus der Deutschen Eishockey-Liga, entschied sich dann aber für das noch besser dotierte Angebot aus Russland. Inzwischen dürfte er seinen Marktwert hier in Deutschland weiter verbessert haben. „Seine Leistungen wecken Begehrlichkeiten“, sagt Hantschke. Der Manager ahnt, dass er in einem möglichen Preispoker nicht mithalten kann. Und auch nicht will.
Allerdings stehen die Füchse nicht unter Druck. Mit MacDonald haben sie einen weiteren Keeper in der Hinterhand, der im Falle seiner vollständigen Genesung wohl die wahrscheinlichste Option für die kommende Spielzeit ist. Allerdings will Hantschke nicht ausschließen, dass es am Ende vielleicht eine ganz andere Lösung geben könnte und ein neuer Keeper in den Fuchsbau kommt: „Letztlich ist es immer eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses.“
Auch beim schweren Heimspiel am morgigen Freitag gegen den Tabellenzweiten Wild Wings Schwenningen (19.30 Uhr) wird der 24 Jahre alte Kanadier wieder im Mittelpunkt stehen. Der Anfang Dezember verpflichtete Keeper wurde schneller als erwartet zum neuen Rückhalt. Dabei hatte so mancher im Fuchsbau nach der Verletzung des bisherigen Stammtorhüters Ryan MacDonald schon das Ende aller Tage in der 2. Liga befürchtet.
Wie sollte es ohne MacDonald, den sie in Weißwasser gern als ihre Lebensversicherung bezeichnen, weitergehen? Es ging weiter, weil mit Boutin quasi ein Lebensretter verpflichtet wurde, der den Füchsen seitdem so manches Spiel gewann. „Er hat absolut die Erwartungen erfüllt“, sagt Manager Ralf Hantschke. Dabei war es eine Verpflichtung mit begrenztem Risiko. Denn an Boutins Leistungsvermögen gab es keine Zweifel. Die einschlägigen Statistiken bieten im Eishockey eine relativ verlässliche Grundlage, um einen Torhüter zu beurteilen. Das einzige Restrisiko blieb der Fitness-Zustand von Boutin. Denn nach dem vorzeitig beendeten Gastspiel in Russland kehrte er im September nach Kanada zurück und hielt sich bei einem unterklassigen Club fit. „Wir hätten ihm auch eine Schonzeit zu Eingewöhnung gegeben. Aber diese Schonzeit hat er nicht gebraucht, sondern überraschend schnell seine Leistungskonstanz gefunden“, betont Hantschke.
Zur schnellen Eingewöhnung hat nicht nur die lockere Art des Kanadiers beigetragen, sondern auch dessen ausgeprägter Ehrgeiz. Kürzlich bei der 0:5-Niederlage in Riessersee wollten die Füchse-Verantwortlichen Boutin nach dem vierten Gegentreffer eigentlich erlösen und – wie in solchen Situationen üblich – vom Eis holen. Doch der Keeper lehnte das Angebot von der Bande dankend ab. Er hielt durch bis zum bitteren Ende.
Längst stellt sich die Frage: Ist ein Toptorhüter wie Boutin auch in der kommenden Saison für die Füchse zu finanzieren? Immerhin hatte der Kanadier schon im Sommer Anfragen aus der Deutschen Eishockey-Liga, entschied sich dann aber für das noch besser dotierte Angebot aus Russland. Inzwischen dürfte er seinen Marktwert hier in Deutschland weiter verbessert haben. „Seine Leistungen wecken Begehrlichkeiten“, sagt Hantschke. Der Manager ahnt, dass er in einem möglichen Preispoker nicht mithalten kann. Und auch nicht will.
Allerdings stehen die Füchse nicht unter Druck. Mit MacDonald haben sie einen weiteren Keeper in der Hinterhand, der im Falle seiner vollständigen Genesung wohl die wahrscheinlichste Option für die kommende Spielzeit ist. Allerdings will Hantschke nicht ausschließen, dass es am Ende vielleicht eine ganz andere Lösung geben könnte und ein neuer Keeper in den Fuchsbau kommt: „Letztlich ist es immer eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses.“
Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau