Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Lausitzer Füchse erleben 2009...
25.01.2010 | 09:00 Uhr von
...das beste Jahr seit langem/
In der alten Saison kam das Weißwasseraner Eishockey- Team bis ins Halbfinale, und jetzt sind die Füchse wieder auf Playoff-Kurs.

Vor ziemlich genau einem Jahr lief es gar nicht für die Lausitzer Füchse. Nach einer Niederlagenserie befanden sich die Weißwasseraner Zweitliga-Profis im freien Fall, waren nur noch Tabellenelfter, und die Saison drohte trostlos zu Ende zu gehen – zwar ohne Abstieg (weil es aus finanziellen Gründen keinen geben sollte), aber eben auch ohne Grund zu feiern.

Doch es kam ganz anders. Initialzündung war die (Wieder-) Verpflichtung von Carsten Gosdeck. In den letzten zwölf Spielen der Hauptrunde holten die Füchse 23 Punkte, schafften mit Platz sechs den direkten Sprung in die Playoffs und schalteten im Viertelfinale sensationell den Tabellendritten Heilbronn mit 4:2-Siegen aus. Zwar erwies sich im Halbfinale der spätere Zweitligameister Bietigheim als eine Nummer zu groß, aber die Fans feierten ihre Füchse für diesen überragenden und überraschenden Erfolg. Vater des Erfolges war Trainer Thomas Popiesch, der es verstanden hatte, aus ausländischen und deutschen Profis mit einheimischen Nachwuchsspielern ein starkes Team zu formen.


So jubelten die Füchse im April 2009 über den Einzug in das Playoff-Halbfinale der 2. Bundesliga. Kenny Roche (Mitte) hatte das entscheidende 4:3 gegen Heilbronn in der Verlängerung erzielt. Foto: Peter Aswendt


Erfolge trotz Sparkurs

Popiesch folgte aber nach der Saison dem Lockruf der Dresdner Eislöwen. Außerdem trennten sich die Füchse vom Großteil der so überzeugend spielenden Ausländer – vor allem aus finanziellen Gründen. Manager Ralf Hantschke hatte den Drahtseilakt zu bewältigen, trotz eines rigorosen Sparkurses ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Ex-Profi Dirk Rohrbach übernahm des Traineramt, unterstützt von Manager Ralf Hantschke.

Die Prognosen für das neue Füchse-Team – mit nur drei Ausländern statt der erlaubten fünf und einem insgesamt schmalen Kader mit einer jungen dritten Reihe – waren alles andere als positiv. Aber die Mannschaft hat im bisherigen Saisonverlauf überrascht und nach einer Siegesserie in den letzten Spielen jetzt schon mehr Punkte auf dem Konto als vor einem Jahr. Die Füchse schnuppern derzeit erneut an der direkten Qualifikation für die Playoffs.

Beste deutsche Reihe der Liga

Die Handschrift des neuen Trainers ist zu erkennen. Manager Ralf Hantschke kann trotz des Sparkurses zurecht behaupten, mit Carsten Gosdeck, Marvin Tepper und Danny Albrecht die stärkste deutsche Reihe der 2. Bundesliga in Weißwasser aufbieten zu können. Die jungen Spieler der dritten Reihe sind inzwischen auch für so manches Tor und sogar für Spielentscheidungen gut. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall des kanadischen Torwarts Ryan MacDonald ist Hantschke mit der Verpflichtung von Jonathan Boutin außerdem ein Supergriff gelungen.

Geschafft ist trotzdem bisher noch gar nichts. 14 Spiele müssen in der Hauptrunde noch absolviert werden. Der Vorsprung auf den elften Tabellenplatz, der die Abstiegsrunde bedeutet, beträgt nur wenige Punkte. Das wissen aber auch die Füchse – und sie werden hart dafür arbeiten, dass die Fans auch am Saisonende 2010 wieder Grund zum Jubeln haben.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 25.Januar 2010
1983 mal gelesen
 
1 | Fredi | 25.01.2010 @ 09:03
Vater des Erfolges war T.P Warum haben ihn dann seine "Kinder" verhauen?
2 | Schwarzwälder | 25.01.2010 @ 10:20
So So T.P. Vater des Erfolgs. Habe das irgenwie anders in Erinnerung. Wenn mich nicht alles täuscht, kann man doch in dieser Saison doch wieder 6 Ausländer spielen lassen ?
3 | manfred | 25.01.2010 @ 10:31
@1 weil er drum gebettelt hat!
4 | -Fuchs- | 25.01.2010 @ 11:55
@1-3 Diese SZ - Artikel des Herrn Pochanke? haben Bild- Niveau , aber das wissen wir doch, der hat noch nie ein Hockeyspiel live gesehen, außer im Fernsehen. Macht nichts , wir sind in der Zeitung.
5 | Lischi | 25.01.2010 @ 12:38
Gott schmeiß Hirn vom Himmel - mehr fällt mir zu diesen Artikel nicht ein.
6 | Crazy Com | 25.01.2010 @ 13:31
Der auf dem Foto in der Mitte ist wohl eher Reagan Rome...
7 | Alexx | 25.01.2010 @ 14:01
... ... ... erbärmlich!
8 | Coswiger | 25.01.2010 @ 14:25
Es fehlt noch der SZ-Bericht über unser Spiel von gestern....
9 | Taubentreter | 25.01.2010 @ 20:26
Diese "postumen" Lobhudeleien in Richtung T.P. gehen mir auf die Nüsse....aber sowat von.... Nichts, aber auch garnichts hat der Ex-Kollege mit dem Einzug in die PO's zu tun. Dieser Schreiberling sollte mal recherchieren bevor er so'n Müll schreibt. Unglaublich....
10 | thingslikehockey | 25.01.2010 @ 21:10
TT, mein Freund, wie Recht du doch hast. Vorallem sieht man ja auch in DD, wie stark er sein Team geformt hat... Die Handschrift haben sie in DD aber auch angenommen - planlose Spielweise. Aber egal, DD ist nicht unser Problem, auch und gerade weil dort T.P. Trainer ist.
11 | mat | 26.01.2010 @ 17:04
So gross meine Abneigung gg die Dresdner auch ist. Der Hr. Popiesch hat als Trainer natürlich auch einen grossen Anteil am letztjährigen Erfolg. Ohne ihn wär vielleicht Hr. Gosdeck nicht zurück in den Fuchsbau gekommen. Als "Neuling" hat er sicherlich auch Fehler gemacht & macht hoffentlich dieses Jahr weitere.
12 | Walli | 27.01.2010 @ 22:31
Objektiv triffts Kommentar 11 sicherlich am Besten. Natürlich hat auch ein Trainer seine Verdienste gehabt. Sen Abgang war dann natürlich nich 2.Ligareif...sondern hatte eher was von Tragödie uns Schauspielerei
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