Die EVR Tower Stars haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 5:4 gewonnen. Zwei Kontertreffer im Schlussdrittel brachten die Tower Stars entscheidend in Front, am Ende mussten die Ravensburger aber noch kräftig um den Erfolg zittern.
Den ersten Höhepunkt gab es gestern Abend in der Eissporthalle schon vor dem Eröffnungsbully: Stadionsprecher Markus Haider brüllte den Vornamen gleich zweimal, damit auch jeder wusste: Er ist zurück. „Mit der Nummer neun, Jeremyyy…“ und aus über 2700 Kehlen (abzüglich ein paar Füchse-Anhängern) hallte es begeistert: „Adduono!“
Den ersten Einsatz hatte der nach viermonatiger Verletzungspause wiedergenese Kanadier nach 90 Sekunden in Überzahl. Dort trat er zwar nicht in Erscheinung, seine Kollegen aber umso mehr: Die Gäste waren gerade wieder komplett, als Peter Boon einen Schuss aus zentraler Position abfeuerte. Füchse-Torwart Jonathan Boutin konnte den Puck nicht kontrollieren und Lukas Slavetinsky stocherte die Scheibe zum 1:0 für die Tower Stars ins Netz. Nur zwei Minuten später musste der hochgelobte Mann im Füchse-Tor wieder hinter sich greifen – nach einem blitzschnell und zielstrebig vorgetragenen Spielzug: Thomson auf Slavetinsky auf Endicott und der Kanadier ließ Boutin mit einer feinen Täuschung ins Leere laufen.
Nach dem 2:0 ließen die Tower Stars die Zügel etwas schleifen und waren vor allem in einigen Powerplay-Situationen völlig wirkungslos. Bei zwei Pfostentreffern der Lausitzer kam dann noch Glück hinzu, das war in der 16. Minute aber aufgebraucht. In Überzahl hämmerte Carsten Gosdeck einen humorlosen Schlagschuss ins kurze Eck zum 2:1. Rohde hatte zwar freie Sicht, aber Gosdecks Schüsse haben in etwa die Durchschlagskraft eines Elefantentritts.
Nach der ersten Pause kamen die Oberschwaben mit viel Dampf aus der Kabine: Ash Goldie hatte schon nach 40 Sekunden das 3:1 auf dem Schläger und in einer nachfolgenden Überzahl kam dann endlich einmal viel Druck auf Boutin. Der Schwung verflog aber schnell, die Füchse drängten auf den Ausgleich. Auffällig in dieser Phase: Die Tower Stars verloren fast jedes Bully und die Lausitzer fackelten nie lange mit dem Abschluss. So auch in der 27. Minute: Christopher Oravec saß auf der Strafbank und die Gäste zogen ein einfaches aber effektives Powerplay auf, bis Sebastian Klenner an der blauen Linie viel Zeit und Platz hatte und den Puck zum 2:2 ins Tor jagte.
Der Schock über den Ausgleich hielt aber nicht lange an, dann waren die Tower Stars wieder in Front. Mit einer Energieleistung pflügte sich Christopher Oravec über das halbe Eis und überwand Boutin mit einem Rückhandschuss in die lange Ecke. Oravecs Treffer markierte das Ende jeder Schönspielerei. Es entwickelte sich eine verbissene und kämpferische Partie: Sichtbarste Zeichen dafür waren ein paar zerbrochene Schläger und ein auf dem Eis kauernder Schiedsrichter. Füchse-Verteidiger Sven Valenti war mit derart viel Elan von der Strafbank gekommen, dass er den Unparteiischen über den Haufen rannte.
Im Schlussdrittel standen die Tower Stars anfangs sehr tief und ließen die Füchse kommen. Die neu formierte Defensive, wo der etatmäßige Stürmer Andreas Kruck mit Matt Kinch ein Verteidigerpärchen bildete, stand dabei nicht immer bombensicher, zwei schnelle Konter brachten den EVR dann aber auf die Siegerstraße.
Im einen Fall schien die Chance nach einem geblockten Schuss von Tobias Samendinger schon vorbei, aber unter gütiger Mithilfe der Füchse-Verteidigung kam der Puck zu Neuzugang Martin Heider. Der Schuss des Deutsch-Tschechen wurde noch abgefälscht und kullerte rechts unten ins Netz. Im zweiten Fall war es die individuelle Klasse der „Kanada-Reihe“, die zum Erfolg führte: Thomson legte hinter dem Tor ab für Endicott, der aus kurzer Distanz in die lange Ecke einnetzte.
Der Sieg schien eingetütet, aber in den letzten drei Minuten wurde es nochmal spannend. Zuerst gelang Marcel Linke das 5:3, dann mussten zwei Ravensburger auf die Strafbank und die Füchse nahmen den Keeper vom Eis. Bei Sechs gegen Drei gelang Danny Albrecht noch der Anschlusstreffer, mehr ließen die Tower Stars dann aber nicht mehr zu.
Den ersten Höhepunkt gab es gestern Abend in der Eissporthalle schon vor dem Eröffnungsbully: Stadionsprecher Markus Haider brüllte den Vornamen gleich zweimal, damit auch jeder wusste: Er ist zurück. „Mit der Nummer neun, Jeremyyy…“ und aus über 2700 Kehlen (abzüglich ein paar Füchse-Anhängern) hallte es begeistert: „Adduono!“
Den ersten Einsatz hatte der nach viermonatiger Verletzungspause wiedergenese Kanadier nach 90 Sekunden in Überzahl. Dort trat er zwar nicht in Erscheinung, seine Kollegen aber umso mehr: Die Gäste waren gerade wieder komplett, als Peter Boon einen Schuss aus zentraler Position abfeuerte. Füchse-Torwart Jonathan Boutin konnte den Puck nicht kontrollieren und Lukas Slavetinsky stocherte die Scheibe zum 1:0 für die Tower Stars ins Netz. Nur zwei Minuten später musste der hochgelobte Mann im Füchse-Tor wieder hinter sich greifen – nach einem blitzschnell und zielstrebig vorgetragenen Spielzug: Thomson auf Slavetinsky auf Endicott und der Kanadier ließ Boutin mit einer feinen Täuschung ins Leere laufen.
Nach dem 2:0 ließen die Tower Stars die Zügel etwas schleifen und waren vor allem in einigen Powerplay-Situationen völlig wirkungslos. Bei zwei Pfostentreffern der Lausitzer kam dann noch Glück hinzu, das war in der 16. Minute aber aufgebraucht. In Überzahl hämmerte Carsten Gosdeck einen humorlosen Schlagschuss ins kurze Eck zum 2:1. Rohde hatte zwar freie Sicht, aber Gosdecks Schüsse haben in etwa die Durchschlagskraft eines Elefantentritts.
Nach der ersten Pause kamen die Oberschwaben mit viel Dampf aus der Kabine: Ash Goldie hatte schon nach 40 Sekunden das 3:1 auf dem Schläger und in einer nachfolgenden Überzahl kam dann endlich einmal viel Druck auf Boutin. Der Schwung verflog aber schnell, die Füchse drängten auf den Ausgleich. Auffällig in dieser Phase: Die Tower Stars verloren fast jedes Bully und die Lausitzer fackelten nie lange mit dem Abschluss. So auch in der 27. Minute: Christopher Oravec saß auf der Strafbank und die Gäste zogen ein einfaches aber effektives Powerplay auf, bis Sebastian Klenner an der blauen Linie viel Zeit und Platz hatte und den Puck zum 2:2 ins Tor jagte.
Der Schock über den Ausgleich hielt aber nicht lange an, dann waren die Tower Stars wieder in Front. Mit einer Energieleistung pflügte sich Christopher Oravec über das halbe Eis und überwand Boutin mit einem Rückhandschuss in die lange Ecke. Oravecs Treffer markierte das Ende jeder Schönspielerei. Es entwickelte sich eine verbissene und kämpferische Partie: Sichtbarste Zeichen dafür waren ein paar zerbrochene Schläger und ein auf dem Eis kauernder Schiedsrichter. Füchse-Verteidiger Sven Valenti war mit derart viel Elan von der Strafbank gekommen, dass er den Unparteiischen über den Haufen rannte.
Im Schlussdrittel standen die Tower Stars anfangs sehr tief und ließen die Füchse kommen. Die neu formierte Defensive, wo der etatmäßige Stürmer Andreas Kruck mit Matt Kinch ein Verteidigerpärchen bildete, stand dabei nicht immer bombensicher, zwei schnelle Konter brachten den EVR dann aber auf die Siegerstraße.
Im einen Fall schien die Chance nach einem geblockten Schuss von Tobias Samendinger schon vorbei, aber unter gütiger Mithilfe der Füchse-Verteidigung kam der Puck zu Neuzugang Martin Heider. Der Schuss des Deutsch-Tschechen wurde noch abgefälscht und kullerte rechts unten ins Netz. Im zweiten Fall war es die individuelle Klasse der „Kanada-Reihe“, die zum Erfolg führte: Thomson legte hinter dem Tor ab für Endicott, der aus kurzer Distanz in die lange Ecke einnetzte.
Der Sieg schien eingetütet, aber in den letzten drei Minuten wurde es nochmal spannend. Zuerst gelang Marcel Linke das 5:3, dann mussten zwei Ravensburger auf die Strafbank und die Füchse nahmen den Keeper vom Eis. Bei Sechs gegen Drei gelang Danny Albrecht noch der Anschlusstreffer, mehr ließen die Tower Stars dann aber nicht mehr zu.
Timm Herre
Quelle: www.schwaebische.de