Die Weißwasseraner kämpfen sich beim Favoriten Ravensburg nach einem 2:5 wieder heran.
Die Lausitzer Füchse hatten vor dem Start in das schwere Wochenende mit Partien beim Tabellenvierten Ravensburg und am Sonntag gegen Spitzenreiter München eine schlechte Nachricht zu verkraften. Verteidiger Robin Sochan fiel mit einer Bauchmuskelzerrung aus. Die Füchse fuhren mit nur 15 Feldspielern zu den Tower Stars, Straube rückte in die Verteidigung (zu Linke) und Wiecki in die zweite Sturmreihe.
Diese Umstellungen oder die weite Busreise schienen den Füchsen zu Beginn noch in den Knochen zu stecken. Nach gut fünf Minuten stand es bereits 2:0 für die favorisierten Gastgeber. Nach 80 Sekunden war Masek auf die Strafbank verwiesen worden, und gerade als er wieder zurück aufs Eis wollte, erzielte Ravensburg den ersten Treffer durch den Ex-Fuchs Lukas Slavetinsky. 100 Sekunden später bekam Shane Endicott im Mitteldrittel den Puck, lief über die blaue Linie und traf genau zum 2:0. Zu diesem Zeitpunkt musste man ein Debakel für die Füchse befürchten. Die aber fingen sich wieder, hatten direkt im Anschluss durch Straube die Chance zum Anschlusstreffer. Heyers Lattentreffer (10.) war dann der endgültige Weckruf für die Füchse. Als gleich zwei Ravensburger auf die Bank mussten, benötigten die Füchse nur 14 Sekunden zum Anschlusstreffer. Es half das alte Rezept: Rückpass auf Gosdeck an der blauen Line, der hämmert aufs Tor und schon zappelt die Scheibe im Netz. Im Mitteldrittel kamen die Füchse besser ins Spiel, hatten gute Chancen durch Lehnigk und Masek. In der nächsten Überzahl half wieder das alte Rezept – nur, dass diesmal Klenner abgezogen hatte.
Carsten Gosdeck stellte auch gestern seine Torgefährlichkeit wieder unter Beweis, erzielte in Ravensburg seinen bereits 23. Saisontreffer.Foto: Peter Aswendt
Die Füchse waren danach wohl etwas zu euphorisch. Jedenfalls rückten sie zu weit auf und wurden von den cleveren Gastgebern mit einem Kontertor bestraft: Danach war es ein relativ offenes Spiel, in dem Füchse-Torwart Jonathan Boutin zweimal großartig gegen die allein vor ihm auftauchenden Thomson und Boon rettete. Aber auch die Lausitzer Füchse hatten ihre Chancen (Gosdeck, Sullivan).
Im Schlussdrittel mussten die Füchse zunächst eine Druckphase der Gastgeber überstehen, kamen dann aber wieder selbst ins Spiel. Eine Überzahl konnten sie diesmal aber nicht nutzen. Boutin konnte auf der anderen Seite die Füchse mit seinen Paraden zweimal im Spiel halten. Dann aber machten die Ravensburger mit einem Doppelschlag den Sack zu – dachten alle. Das Spiel plätscherte dahin, bis Marcel Linke nach einem Solo drei Minuten vor Schluss das 3:5 gelang. Auch das nahm kaum jemand für voll, aber als zwei Ravensburger (Kruck, KInch) auf die Bank mussten und Füchse-Trainer Rohrbach den Torwart vom Eis nahm, gelang Albrecht das 4:5. Es war noch genau eine Minute Zeit, und die Füchse hatten tatsächlich durch Valenti noch den Ausgleich auf dem Schläger, aber dann lief die Zeit davon.
Die Lausitzer Füchse hatten vor dem Start in das schwere Wochenende mit Partien beim Tabellenvierten Ravensburg und am Sonntag gegen Spitzenreiter München eine schlechte Nachricht zu verkraften. Verteidiger Robin Sochan fiel mit einer Bauchmuskelzerrung aus. Die Füchse fuhren mit nur 15 Feldspielern zu den Tower Stars, Straube rückte in die Verteidigung (zu Linke) und Wiecki in die zweite Sturmreihe.
Diese Umstellungen oder die weite Busreise schienen den Füchsen zu Beginn noch in den Knochen zu stecken. Nach gut fünf Minuten stand es bereits 2:0 für die favorisierten Gastgeber. Nach 80 Sekunden war Masek auf die Strafbank verwiesen worden, und gerade als er wieder zurück aufs Eis wollte, erzielte Ravensburg den ersten Treffer durch den Ex-Fuchs Lukas Slavetinsky. 100 Sekunden später bekam Shane Endicott im Mitteldrittel den Puck, lief über die blaue Linie und traf genau zum 2:0. Zu diesem Zeitpunkt musste man ein Debakel für die Füchse befürchten. Die aber fingen sich wieder, hatten direkt im Anschluss durch Straube die Chance zum Anschlusstreffer. Heyers Lattentreffer (10.) war dann der endgültige Weckruf für die Füchse. Als gleich zwei Ravensburger auf die Bank mussten, benötigten die Füchse nur 14 Sekunden zum Anschlusstreffer. Es half das alte Rezept: Rückpass auf Gosdeck an der blauen Line, der hämmert aufs Tor und schon zappelt die Scheibe im Netz. Im Mitteldrittel kamen die Füchse besser ins Spiel, hatten gute Chancen durch Lehnigk und Masek. In der nächsten Überzahl half wieder das alte Rezept – nur, dass diesmal Klenner abgezogen hatte.
Die Füchse waren danach wohl etwas zu euphorisch. Jedenfalls rückten sie zu weit auf und wurden von den cleveren Gastgebern mit einem Kontertor bestraft: Danach war es ein relativ offenes Spiel, in dem Füchse-Torwart Jonathan Boutin zweimal großartig gegen die allein vor ihm auftauchenden Thomson und Boon rettete. Aber auch die Lausitzer Füchse hatten ihre Chancen (Gosdeck, Sullivan).
Im Schlussdrittel mussten die Füchse zunächst eine Druckphase der Gastgeber überstehen, kamen dann aber wieder selbst ins Spiel. Eine Überzahl konnten sie diesmal aber nicht nutzen. Boutin konnte auf der anderen Seite die Füchse mit seinen Paraden zweimal im Spiel halten. Dann aber machten die Ravensburger mit einem Doppelschlag den Sack zu – dachten alle. Das Spiel plätscherte dahin, bis Marcel Linke nach einem Solo drei Minuten vor Schluss das 3:5 gelang. Auch das nahm kaum jemand für voll, aber als zwei Ravensburger (Kruck, KInch) auf die Bank mussten und Füchse-Trainer Rohrbach den Torwart vom Eis nahm, gelang Albrecht das 4:5. Es war noch genau eine Minute Zeit, und die Füchse hatten tatsächlich durch Valenti noch den Ausgleich auf dem Schläger, aber dann lief die Zeit davon.
Von Titus Fischer und Frank Thümmler
Quelle: Sächsische Zeitung