Auch gestern Abend zeigten die Ravensburger Tower Stars eine starke Leistung vor heimischem Publikum. In der 2. Eishockey Bundesliga ließ die Mannschaft von Trainer Peter Draisaitl dabei über zwei Drittel keinerlei Zweifel an ihrem Leistungsvermögen zu. Erst in den letzten Minuten machte es der EVR gegen die Lausitzer Füchse nochmals spannend.
2. Eishockey-Bundesliga: EVR Tower Stars – Lausitzer Füchse 5:4 (2:1, 1:1, 2:2). - Kalt und ungemütlich war für die Gäste aus Weißwasser sowie die Zuschauer die Anreise zur Ravensburger Eissporthalle, umso wärmer und herzlicher allerdings der Empfang für Jeremy Adduono, 31-jähriger Stürmer der Tower Stars. Laut schallte sein Name durch die Halle, als der Stadionsprecher nach vier Monaten Verletzungspause wieder auf dem Eis begrüßte. Auch die Teamkollegen schienen sich ein sportliches Geschenk für Adduono ausgedacht zu haben. Druckvoll und souverän vom Startbully weg wurden die Gäste aus Sachsen geradezu dramatisch ins eigene Drittel geschnürt, nach knapp drei Minuten zappelte auch schon der Puck im Netz der Gäste. Lukas Slavetinsky hatte einen abgeprallten Querpass auf halblinks angenommen und vollendete eiskalt zur frühen Führung. Die Jubel war noch nicht verstummt, der stand es auch schon 2:0. Die erste Reihe der Gastgeber hatte von den Füchsen überraschend viel Raum gewährt bekommen, nach nur zwei Pässen wurde Shane Endicott an der blauen Linie angespielt und ließ bei seinem Alleingang Boutin im Lausitzer Tor keine Chance – das 2:0 nach fünf Minuten. Dieser Treffer wirkte dann aber wie ein überdimensionaler Wecker für die Gäste aus Sachsen. Unmittelbar nach dem Bully lag der Anschlusstreffer auch schon in der Luft, als Cosdek den Puck an die Unterkante der Latte schlenzte. Das Spiel wurde nun deutlich ausgeglichener, eine ganze Reihe von Strafzeiten ließ den Rhythmus aber doch deutlich stocken. Scheinbar gut für die Gäste, denn als mit Oravec und Samendinger gleich zwei Tower Stars Cracks auf der Strafbank saßen, nutzte Cosdek die doppelte Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer.
Die Tower Stars können nach vier Monaten Absenz wieder voll auf ihn zählen: Stürmer Jeremy Adduono (rechts) feierte gestern seine Rückkehr ins Team. Foto: Kim Enderle
Eine vermeidbare Strafzeit gegen Oravec war es auch, die den Gästen aus Weißwasser in die Karten beim 2:2 Ausgleich spielte. Wieder kam der Schuss von der blauen Linie, die Sicht für Tower Stars Keeper Rohde war verdeckt und Klenner konnte sich als Torschütze von den rund 30 mitgereisten Fans aus der Lausitz feiern lassen. Oravec hatte auf der Strafbank offensichtlich Zeit zum Nachdenken, denn nur 89 Sekunden später besorgte er auch schon wieder die 3:2-Führung. Schon hatte ihm Kruck in den Lauf gespielt, ein eiskalter Rückhandschlenzer in den rechten Torwinkel schloss den Angriff erfolgreich ab. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels wackelten die Tower Stars aber gewaltig, allerdings konnten die Gäste dies fast schon fahrlässig nicht nutzen.
Das Schlussdrittel war dann mehr als kurios. Zunächst agierten die Tower Stars nahezu entfesselt und mit zwei blitzsauberen Treffern von Heider und Endicott schraubte der EVR das Ergebnis bis auf 5:2 nach oben. Doch wieder brachten Strafzeiten die Tower Stars in Bedrängnis. Als die Gäste exakt eine Minute vor Schluss die doppelte Überzahl zu zwei Treffern bis zum 4:5-Anschlusstreffer nutzen konnten, stand das Spiel wieder auf der Kippe. Doch letztlich tickte die Uhr doch noch schadlos herunter und der Sieg war perfekt.
2. Eishockey-Bundesliga: EVR Tower Stars – Lausitzer Füchse 5:4 (2:1, 1:1, 2:2). - Kalt und ungemütlich war für die Gäste aus Weißwasser sowie die Zuschauer die Anreise zur Ravensburger Eissporthalle, umso wärmer und herzlicher allerdings der Empfang für Jeremy Adduono, 31-jähriger Stürmer der Tower Stars. Laut schallte sein Name durch die Halle, als der Stadionsprecher nach vier Monaten Verletzungspause wieder auf dem Eis begrüßte. Auch die Teamkollegen schienen sich ein sportliches Geschenk für Adduono ausgedacht zu haben. Druckvoll und souverän vom Startbully weg wurden die Gäste aus Sachsen geradezu dramatisch ins eigene Drittel geschnürt, nach knapp drei Minuten zappelte auch schon der Puck im Netz der Gäste. Lukas Slavetinsky hatte einen abgeprallten Querpass auf halblinks angenommen und vollendete eiskalt zur frühen Führung. Die Jubel war noch nicht verstummt, der stand es auch schon 2:0. Die erste Reihe der Gastgeber hatte von den Füchsen überraschend viel Raum gewährt bekommen, nach nur zwei Pässen wurde Shane Endicott an der blauen Linie angespielt und ließ bei seinem Alleingang Boutin im Lausitzer Tor keine Chance – das 2:0 nach fünf Minuten. Dieser Treffer wirkte dann aber wie ein überdimensionaler Wecker für die Gäste aus Sachsen. Unmittelbar nach dem Bully lag der Anschlusstreffer auch schon in der Luft, als Cosdek den Puck an die Unterkante der Latte schlenzte. Das Spiel wurde nun deutlich ausgeglichener, eine ganze Reihe von Strafzeiten ließ den Rhythmus aber doch deutlich stocken. Scheinbar gut für die Gäste, denn als mit Oravec und Samendinger gleich zwei Tower Stars Cracks auf der Strafbank saßen, nutzte Cosdek die doppelte Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer.
Eine vermeidbare Strafzeit gegen Oravec war es auch, die den Gästen aus Weißwasser in die Karten beim 2:2 Ausgleich spielte. Wieder kam der Schuss von der blauen Linie, die Sicht für Tower Stars Keeper Rohde war verdeckt und Klenner konnte sich als Torschütze von den rund 30 mitgereisten Fans aus der Lausitz feiern lassen. Oravec hatte auf der Strafbank offensichtlich Zeit zum Nachdenken, denn nur 89 Sekunden später besorgte er auch schon wieder die 3:2-Führung. Schon hatte ihm Kruck in den Lauf gespielt, ein eiskalter Rückhandschlenzer in den rechten Torwinkel schloss den Angriff erfolgreich ab. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels wackelten die Tower Stars aber gewaltig, allerdings konnten die Gäste dies fast schon fahrlässig nicht nutzen.
Das Schlussdrittel war dann mehr als kurios. Zunächst agierten die Tower Stars nahezu entfesselt und mit zwei blitzsauberen Treffern von Heider und Endicott schraubte der EVR das Ergebnis bis auf 5:2 nach oben. Doch wieder brachten Strafzeiten die Tower Stars in Bedrängnis. Als die Gäste exakt eine Minute vor Schluss die doppelte Überzahl zu zwei Treffern bis zum 4:5-Anschlusstreffer nutzen konnten, stand das Spiel wieder auf der Kippe. Doch letztlich tickte die Uhr doch noch schadlos herunter und der Sieg war perfekt.
Tore: 1:0 (3.21) Slavetinsky (Boon, Oravec), 2:0 (5.03) Endicott (Goldie, Thomson), 2:1 (15.37) Gosdeck (Überzahl-Tor) (Valenti, Tepper), 2:2 (26.54) Klenner (Überzahl-Tor) (Gosdeck, Albrecht), 3:2 (28.25) Oravec (Kruck), 4:2 (46.50) Heider (Samendinger), 5:2 (48.05) Endicott (Thomson, Goldie), 5:3 (56.55) Linke (Straube, Masek), 5:4 (59.00) Albrecht (Masek, Tepper). - Strafen: Ravensburg 20, Weißwasser 18. - Z: 2600.
Bildergalerie
Frank Enderle
Quelle: www.suedkurier.de