Gut gespielt und trotzdem verloren. Die Lausitzer Füchse blicken nach der ärgerlichen 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)-Niederlage am Sonntag gegen den EHC München in der 2. Eishockey-Bundesliga auf ein punktloses Wochenende zurück.
Wütend verabschiedeten die 1652 Zuschauer im Fuchsbau Hauptschiedsrichter Stephan Kadow in die Kabine. Sie hatten vor dem entscheidenden 1:2 durch Münchens Mark Heatly ein Foul gesehen. Auch wenn die Szene strittig war, den Sieg verspielte Weißwasser schon früher. Trotz einer Vielzahl von Torchancen – vor allem im zweiten Drittel – schafften es die Füchse nicht, sich gegen den Tabellenführer durchzusetzen.
„Wir haben die Geduld verloren. Wir dürfen nicht die Ordnung verlieren und voll auf Sieg spielen. Ein Punkt hätte uns in dieser Saisonphase sehr geholfen“, analysierte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nach der Partie. Vor dem Spiel waren die Gastgeber noch zuversichtlich. Robin Sochan kam nach seiner Bauchmuskelzerrung zurück in die Mannschaft und spielte im zweiten Abwehrblock zusammen mit Marcel Linke.
Nach der knappen 4:5-Niederlage am Freitag in Ravensburg, als die Füchse die Anfangsphase verschliefen, setzte Rohrbach gegen München von Beginn an auf eine kompakte, aber durchaus offensive Ausrichtung, um die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dass die Süddeutschen schlagbar sind, hatte schließlich Tabellenschlusslicht Freiburg beim überraschenden 4:3-Erfolg am Freitag in der bayrischen Landeshauptstadt bewiesen.
Die Füchse erarbeiteten sich folgerichtig eine Reihe von Torchancen, die Bartlick (7.) und Gosdeck (9.) allerdings vergaben. Die Hausherren störten früh, München konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Was eine Spitzenmannschaft allerdings ausmacht, bewiesen die Bayern, als sie ihre erste Überzahlchance zum überraschenden Führungstreffer nutzten. Danach reagierte Weißwasser zunächst nervös und erlaubte sich einige Abspielfehler. Überzahlsituationen wurden nicht zwingend vorgetragen, der Gegner nicht ausgespielt. Die Paradereihe um Carsten Gosdeck, Danny Albrecht und Marvin Tepper konnte sich nur punktuell, wie von Dirk Rohrbach erhofft, durchsetzen.
Das änderte sich allerdings im Mittelabschnitt. Wie schon in den ersten Minuten der Partie lieferten die Füchse eine laufstarke und spielfreudige Vorstellung ab. Allein Münchens Goalie Jochen Vollmer bewahrte seine Mannschaft mit guten Paraden vor dem Ausgleich. Bis zur 34. Minute, als der Top-Scorer der Füchse, Marvin Tepper, während einer Überzahl ausglich. Die Gastgeber wollten jetzt den Sieg. Die Angriffe wurden aber zu hektisch vorgetragen. München blieb dagegen ruhig und nutzte eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Defensive zum vorentscheidenden 1:2. Für die Füchse gilt es jetzt, am kommenden Wochenende gegen die direkten Konkurrenten ESV Kaufbeuren und beim REV Bremerhaven zu punkten.
Die angesprochene "Unachtsamkeit in der .. Defensive zum vorentscheidenden 1:2" war für mich der Knackpunkt des Spiels. Leichtes Vertändeln des Pucks im eigenen Drittel ohne zwingenden Druck. Böser Fehler. Derjenige wird sich schön ärgern...
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Wütend verabschiedeten die 1652 Zuschauer im Fuchsbau Hauptschiedsrichter Stephan Kadow in die Kabine. Sie hatten vor dem entscheidenden 1:2 durch Münchens Mark Heatly ein Foul gesehen. Auch wenn die Szene strittig war, den Sieg verspielte Weißwasser schon früher. Trotz einer Vielzahl von Torchancen – vor allem im zweiten Drittel – schafften es die Füchse nicht, sich gegen den Tabellenführer durchzusetzen.
„Wir haben die Geduld verloren. Wir dürfen nicht die Ordnung verlieren und voll auf Sieg spielen. Ein Punkt hätte uns in dieser Saisonphase sehr geholfen“, analysierte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nach der Partie. Vor dem Spiel waren die Gastgeber noch zuversichtlich. Robin Sochan kam nach seiner Bauchmuskelzerrung zurück in die Mannschaft und spielte im zweiten Abwehrblock zusammen mit Marcel Linke.
Nach der knappen 4:5-Niederlage am Freitag in Ravensburg, als die Füchse die Anfangsphase verschliefen, setzte Rohrbach gegen München von Beginn an auf eine kompakte, aber durchaus offensive Ausrichtung, um die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dass die Süddeutschen schlagbar sind, hatte schließlich Tabellenschlusslicht Freiburg beim überraschenden 4:3-Erfolg am Freitag in der bayrischen Landeshauptstadt bewiesen.
Die Füchse erarbeiteten sich folgerichtig eine Reihe von Torchancen, die Bartlick (7.) und Gosdeck (9.) allerdings vergaben. Die Hausherren störten früh, München konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Was eine Spitzenmannschaft allerdings ausmacht, bewiesen die Bayern, als sie ihre erste Überzahlchance zum überraschenden Führungstreffer nutzten. Danach reagierte Weißwasser zunächst nervös und erlaubte sich einige Abspielfehler. Überzahlsituationen wurden nicht zwingend vorgetragen, der Gegner nicht ausgespielt. Die Paradereihe um Carsten Gosdeck, Danny Albrecht und Marvin Tepper konnte sich nur punktuell, wie von Dirk Rohrbach erhofft, durchsetzen.
Das änderte sich allerdings im Mittelabschnitt. Wie schon in den ersten Minuten der Partie lieferten die Füchse eine laufstarke und spielfreudige Vorstellung ab. Allein Münchens Goalie Jochen Vollmer bewahrte seine Mannschaft mit guten Paraden vor dem Ausgleich. Bis zur 34. Minute, als der Top-Scorer der Füchse, Marvin Tepper, während einer Überzahl ausglich. Die Gastgeber wollten jetzt den Sieg. Die Angriffe wurden aber zu hektisch vorgetragen. München blieb dagegen ruhig und nutzte eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Defensive zum vorentscheidenden 1:2. Für die Füchse gilt es jetzt, am kommenden Wochenende gegen die direkten Konkurrenten ESV Kaufbeuren und beim REV Bremerhaven zu punkten.
Von Manuel Holscher
Quelle: Lausitzer Rundschau