Carsten Gosdeck erlöst die Fans in der Overtime. Dritte Reihe um Markus Lehnigk spielt groß auf.
Immerhin zwei Punkte gewannen die Füchse in einem spannenden, aber oft zähen Duell gegen Kaufbeuren durch ein Overtime-Tor von Carsten Gosdeck. Damit konnten die Weißwasseraner Fans durchaus zufrieden sein, und zünftig feierten sie am Schluss das Ende der Geduldsprobe im Fuchsbau.
Dabei wären sie beinahe ganz leer ausgegangen, denn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit vergab der Kaufbeurer Lindmark die Riesenchance zum 2:3.
Fast über die gesamte Spielzeit hatten sich die Rohrbach-Schützlinge schwer getan mit einem stets gefährlichen Gegner, der flink auf den Beinen und daher kaum ausrechenbar war. Ganz anders die Füchse, die erst im letzten Drittel mit der erwarteten Entschlossenheit auftraten. Zuvor hatten anfangs wohl eine Portion Leichtsinn, später die aufkeimende Nervosität immer wieder für Puckverluste gesorgt. Folglich bekam Weißwasser schon nach einer halben Minute die kalte Dusche in Form des 0:1 durch den Japaner Go Tanaka.
Lehnigk zielt genau
Die Antwort gab die dritte Füchse-Reihe, die beste Reihe des gestrigen Abends, um Kruminsch, Götz und den toll aufspielenden Markus Lehnigk. Der 21-jährige Bad Muskauer traf postwendend zum 1:1-Ausgleich und legte nach sechs Minuten das 2:1 nach. Beide Tore fielen durch ebenso scharfe wie platzierte Schüsse nach Vorarbeit von Arturs Kruminsch.
Die Gäste blieben ihrerseits brandgefährlich, nach acht Minuten spielte sich Dominic Krabbat durch die Füchseabwehr und hätte eigentlich den Ausgleich machen müssen, schoss aber links daneben. Auf der anderen Seite vergab Sven Valenti einen Riesen, als er über die rechte Seite vor das Tor zog und den Torwart schon umkurvt hatte. Der brachte aber seinen Schoner noch an Valentis Schuss, ein Lupfer wäre hier besser gewesen.
Für die Bayern brachte es Go Tanaka in der 14. Minute fertig, aus einem Meter über das Tor zu zielen. Aber die Kaufbeurer fanden immer wieder Räume im Füchse-Drittel, in die sie hineinstießen und auch von Bastian Steingroß nicht gestoppt werden konnten, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder spielte. Ein verdeckter Schuss, der halbhoch neben Boutin einschlug, brachte schließlich den Ausgleich.
Dennoch hatten die Füchse genügend Gelegenheiten, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. Die beste hatte Carsten Gosdeck, der zuerst Torhüter Tragust verlud, dann aber selbst verzog (20.).
Das zweite Drittel war weitgehend ereignisarm, die erste und zweite Lausitzer Reihe spielten halbherzig und umständlich in einem insgesamt wenig aggressiv geführten Match. Einzig die dritte Reihe zerrte an den Ketten und verzeichnete die beste Chance des Spielabschnitts: Lehnigks Schuss vom Bullypunkt wurde von Tragust großartig pariert.
Sochans Einsatz wird belohnt
Auf der anderen Seite musste Boutin gegen Sikora und Aßner (bei eigener Überzahl) sein ganzes Können aufbieten, um die Füchse vor dem Rückstand zu bewahren.
Im Schlussdrittel waren die Füchse wieder die aktivere weil endlich aggressivere Mannschaft, wenn auch die ganz klaren Chancen nicht heraussprangen. Die hatte der Ex-Fuchs Mats Lindmark, der nach einem schnellen Konter einen präzisen Querpass von Sikora aufnahm, den Schuss aber neben das Tor setzte (60.).
Auch in der Overtime wurde wenig zwingend auf das Gehäuse von Tragust geschossen. Bis Sochan einen Gästeverteidiger hinter dessen Tor störte und die Scheibe von dort zu Gosdeck gelangte. Mit viel Glück fand sein Schuss den Weg ins Kaufbeurer Tor.
Der späte Einsatz von Robin Sochan (links, hier gegen Daniel Menge) ermöglichte Carsten Gosdeck das 3:2. Foto: Peter Aswendt
Immerhin zwei Punkte gewannen die Füchse in einem spannenden, aber oft zähen Duell gegen Kaufbeuren durch ein Overtime-Tor von Carsten Gosdeck. Damit konnten die Weißwasseraner Fans durchaus zufrieden sein, und zünftig feierten sie am Schluss das Ende der Geduldsprobe im Fuchsbau.
Dabei wären sie beinahe ganz leer ausgegangen, denn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit vergab der Kaufbeurer Lindmark die Riesenchance zum 2:3.
Fast über die gesamte Spielzeit hatten sich die Rohrbach-Schützlinge schwer getan mit einem stets gefährlichen Gegner, der flink auf den Beinen und daher kaum ausrechenbar war. Ganz anders die Füchse, die erst im letzten Drittel mit der erwarteten Entschlossenheit auftraten. Zuvor hatten anfangs wohl eine Portion Leichtsinn, später die aufkeimende Nervosität immer wieder für Puckverluste gesorgt. Folglich bekam Weißwasser schon nach einer halben Minute die kalte Dusche in Form des 0:1 durch den Japaner Go Tanaka.
Lehnigk zielt genau
Die Antwort gab die dritte Füchse-Reihe, die beste Reihe des gestrigen Abends, um Kruminsch, Götz und den toll aufspielenden Markus Lehnigk. Der 21-jährige Bad Muskauer traf postwendend zum 1:1-Ausgleich und legte nach sechs Minuten das 2:1 nach. Beide Tore fielen durch ebenso scharfe wie platzierte Schüsse nach Vorarbeit von Arturs Kruminsch.
Die Gäste blieben ihrerseits brandgefährlich, nach acht Minuten spielte sich Dominic Krabbat durch die Füchseabwehr und hätte eigentlich den Ausgleich machen müssen, schoss aber links daneben. Auf der anderen Seite vergab Sven Valenti einen Riesen, als er über die rechte Seite vor das Tor zog und den Torwart schon umkurvt hatte. Der brachte aber seinen Schoner noch an Valentis Schuss, ein Lupfer wäre hier besser gewesen.
Für die Bayern brachte es Go Tanaka in der 14. Minute fertig, aus einem Meter über das Tor zu zielen. Aber die Kaufbeurer fanden immer wieder Räume im Füchse-Drittel, in die sie hineinstießen und auch von Bastian Steingroß nicht gestoppt werden konnten, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder spielte. Ein verdeckter Schuss, der halbhoch neben Boutin einschlug, brachte schließlich den Ausgleich.
Dennoch hatten die Füchse genügend Gelegenheiten, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. Die beste hatte Carsten Gosdeck, der zuerst Torhüter Tragust verlud, dann aber selbst verzog (20.).
Das zweite Drittel war weitgehend ereignisarm, die erste und zweite Lausitzer Reihe spielten halbherzig und umständlich in einem insgesamt wenig aggressiv geführten Match. Einzig die dritte Reihe zerrte an den Ketten und verzeichnete die beste Chance des Spielabschnitts: Lehnigks Schuss vom Bullypunkt wurde von Tragust großartig pariert.
Sochans Einsatz wird belohnt
Auf der anderen Seite musste Boutin gegen Sikora und Aßner (bei eigener Überzahl) sein ganzes Können aufbieten, um die Füchse vor dem Rückstand zu bewahren.
Im Schlussdrittel waren die Füchse wieder die aktivere weil endlich aggressivere Mannschaft, wenn auch die ganz klaren Chancen nicht heraussprangen. Die hatte der Ex-Fuchs Mats Lindmark, der nach einem schnellen Konter einen präzisen Querpass von Sikora aufnahm, den Schuss aber neben das Tor setzte (60.).
Auch in der Overtime wurde wenig zwingend auf das Gehäuse von Tragust geschossen. Bis Sochan einen Gästeverteidiger hinter dessen Tor störte und die Scheibe von dort zu Gosdeck gelangte. Mit viel Glück fand sein Schuss den Weg ins Kaufbeurer Tor.
Von Ronny Reddo und Marcel Pochanke
Quelle: Sächsische Zeitung