Fan-Alarm bei den Füchsen: Trotz sportlicher Erfolge in der 2. Liga sind die Zuschauer-Zahlen bei den Heimspielen rückläufig. Ein Trend, der nicht nur den vorzeitigen Klassen erhalt gefährden könnte, sondern auch die finanzielle Konsolidierung der Füchse erschwert. Trotzdem warnt Coach Dirk Rohrbach vor Schuldzuweisungen.
Am morgigen Freitag steht gegen den SC Riessersee (Beginn um 19.30 Uhr) wieder ein wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Im Vorfeld treibt die Verantwortlichen der Füchse die bange Frage um: Wieviele Fans werden diesmal kommen? Beim jüngsten Sieg gegen den ESV Kaufbeuren waren nur noch 1592 Zuschauer in der Halle. Selbst das Gastspiel von Tabellenführer EHC München wollten eine Woche zuvor nur 1652 Besucher sehen. „Diese Tendenz ist alarmierend“, zeigt sich Manager Ralf Hantschke beunruhigt angesichts des Zuschauer-Rückganges.
Dabei ist dem Team in sportlicher Hinsicht nichts vorzuwerfen. Im Gegenteil: Wegen des reduzierten Etats zählten die Füchse vor der Saison zu den Abstiegskandidaten. So mancher Fan befürchtete, dass der letztjährige Halbfinalist zum Kanonenfutter werden könnte. Stattdessen ist die sportliche Bilanz positiv. Zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde dürfen sich die Füchse berechtigte Hoffnungen auf die Pre-Playoffs und damit den vorzeitigen Klassenerhalt machen. „Normalerweise ist es doch so: Wenn du erfolgreich spielst, kommen auch die Fans. Wenn nicht, bleiben sie weg. Bei uns ist es diesmal jedoch anders: Wir spielen erfolgreich, trotzdem haben wir weniger Zuschauer als in der vergangenen Saison“, rätselt Füchse-Sprecher Andreas Friebel. Vor einem Jahr lag der Schnitt bei 2000 Besuchern pro Heimspiel. Diesmal sind es nur noch 1800 Zuschauer.
Kampf um die Fans: Mit ihren Heimsiegen machen die Füchse-Profis um Robert Bartlick (vorn) Werbung in eigener Sache. Trotzdem liegen die Zahlen unter den Erwartungen. Foto: Aswendt
Obwohl die Füchse noch im Rahmen ihrer Kalkulation liegen und auch andere Clubs mit dem Rückgang der Zuschauer-Zahlen kämpfen (siehe „Zum Thema“), sind die Minder einnahmen im Vergleich zur Vorsaison schmerzlich. Sie betragen rund 20 000 Euro. Geld, das man gern zur Konsolidierung verwendet hätte. Bekanntermaßen müssen die Füchse eine Lücke von 230 000 Euro aus der Vorsaison schließen. Dies soll in diesem und im nächsten Jahr geschehen.
Neben dem finanziellen Aspekt sieht Dirk Rohrbach aber auch den psychologischen Aspekt einer gut gefüllten Halle. „Gerade am Ende der Saison, wo die Kräfte schwinden, ist diese Hilfe von Außen sehr wichtig“, sagt der Coach. Er will aber dennoch keine Schuldzuweisungen an die Adresse der wegbleibenden Fans machen. „Wir müssen uns stattdessen bei jenen bedanken, die Woche für Woche kommen.“ Jeder zusätzliche Zuschauer ist eine Hilfe – sportlich und finanziell. Auch in den Internetforen der Lausitzer Füchse wird das Thema Zuschauerschwund ausgiebig diskutiert. Als ein wichtiger Grund für die rückläufigen Besucherzahlen wird dort neben der allgemeinen Wirtschaftssituation immer wieder die schlechte Infrastruktur in der baufälligen Weißwasseraner Eishalle genannt. So mancher Gelegenheits-Fan beklagt, dass Teile der Stehplatzbereiche durch Stammgäste vor dem Spiel frühzeitig abgesperrt werden und damit nicht zugänglich sind. Gelegenheits-Fans, so die Befürchtung, würden deshalb von weiteren Stadionbesuchen abgeschreckt.
Außerdem wünschen sich die Fans mehr Werbung für die Heimspiele, beispielsweise auf Plakaten in der Stadt und im Umland sowie durch pfiffige Ideen auf der vereinseigenen Homepage. Auch das Rahmenprogramm bei den Heimspielen (also kleine Gewinnspiele, Tipprunden etc.) soll nach dem Willen der Fans wieder attraktiver gestaltet werden.
Das Thema Familienkarten wird ebenfalls angesprochen. Mit rabattierten Tickets könne der Stadionbesuch für mehrköpfige Familien wieder attraktiver gemacht werden. Derzeit zahlt eine vierköpfige Familie mit einem Kind unter und einem Kind über 14 Jahren für die Stehplätze 38,50 Euro und für die Sitzplätze 56 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für Essen und Getränke. Allerdings liegen die Füchse mit diesen Einzelpreisen im unteren Durchschnitt der 2. Liga. Derzeit werden rabattierte Zehner- und die üblichen Dauerkarten angeboten. Eig. Ber./noc
"pfiffige Ideen" - wenn das mal nicht eine versteckte Botschaft ist ;)
2 | Phoenix | 11.02.2010 @ 11:44
Warum mehr Werbung in der Stadt?? Die, die jetzt noch kommen sind doch aus Weißwasser - und kommen offensichtlich auch ohne Werbung - das Geld kann man sparen! Schon mal ans Wetter gedacht?? Eine Vielzahl der Fans müssen 50km oder mehr zu einem Heimspiel fahren - bei dem Wetter überlege ich mir das zweimal!! Wird das Wetter besser und die Starßen frei, kommen auch wieder mehr Leute!
3 | -Fuchs- | 11.02.2010 @ 12:12
@2 Würde ich nicht ganz so sehen ,selbst bei Schneetreiben vs Crimmitschau waren die Parkplätze voll und auch gegen München mußte ich als Spätkommender weit weg parken. Dieses Mal könnte der Sonderzug für etwas Schwund sorgen , und was ich nicht verstehe , sind zeitgleiche Heimansetzungen in Niesky und Jonsdorf, noch dazu zwei Derbys, passiert in dieser Saison. Da sind bessere Absprachen in Zukunft unbedingt nötig.
4 | Lischi | 11.02.2010 @ 12:26
@-Fuchs-: sehe das anders, glaube eher das morgen wieder etwas mehr in der Halle sind, da viele Exelisten schon am Start sein werden, welche extra für den Sonderzug in die alte Heimat kommen.
5 | Polly | 11.02.2010 @ 13:29
richtig lischi :) wegen den banner und plakaten brauchen wir diese saison nix mehr anfangen, aber evtl zieht man es nächste saison wieder in betracht und vllt erlaubt dann auch die stadt, zu werben ohne zu kassieren. mindestens dann wenn es um den eissport in wsw geht.
6 | -Fuchs- | 11.02.2010 @ 13:43
@ Lischi:Ja, da freue ich mich, Freue mich auf eine Hopfenkaltschale mit Dir , bin ich ja noch schuldig. Ein Teil der Löbauer ist zwar noch in Tirol auf der Skipiste ,sind aber Sonntag am Start.
7 | Che | 11.02.2010 @ 13:56
aus WSW kommen immer weniger, dort wohnt ja auch keiner mehr, die Lausitz fährt hin.
Natürlich sind die Absperrungen der Hauptgrund für den immer weiteren Rückgang. Es wurde so oft diskutiert, in keinem anderen Stadion/Halle gibt es das - hier hat wirklich etwas zu lange die Sonne gefehlt (oder der Blick über den Tellerrand in die Große weite Welt). Kleinkariert ohne Ende, der Verein schaut seit Jahren zu.
Ich geb zu, daß ich Gelegenheitsbesucher bin - richtig entsetzt bin ich von der Atmosphär
8 | Che | 11.02.2010 @ 14:05
Fortsetzung: Atmosphäre - steril, selbst bei positiven Spielständen, von Rückständen, wo Support am dringendsten, ganz abgesehen. Block C bringt noch ein bisschen was, sonst tot.
Auch ein analytischer Blick aufs den typischen Besucher lohnt sich: nicht unbedingt gepflegter 40 bis 60 Jähriger mit mind. 10kg Übergewicht, CDU-Wähler, die Generation unter 25 fehlt mit Ausnahme von Nachwuchsspielen mit ihren Miezekatzen völlig - Maßnahmen also: Absperrungen weg, Marketing/Aktionen - Tombola (z.B.
9 | Che | 11.02.2010 @ 14:06
Fortsetzung: Puffbesuch in BZ oder SPB sowie Liveticker bei Heimspielen aussetzen - damit ein paar Phlegmatische vom Rechner wegkommen, Gruß Ernesto
10 | esw-fan | 11.02.2010 @ 14:09
Mit wie vielen Zuschauern wurde denn im Etat geplant?
11 | Fuchs-Blau | 11.02.2010 @ 14:10
zu@2 bin ich nicht ganz deiner meinung,denn die parkplätze sind auch zur zeit begehrt und gut besucht guk auf die kennzeichen.gehe mehr den weg von@7 ich bin zwar nicht ganz entsetzt von der atmosphäre aber manchmal ist es schon ganz schön nivolos.ich glaub schon das man hier versäumt hat etwas über den tellerrand zuschauen.großräumige werbung,aufrufe,einladungen von spielern über den äter!überhaut die arbeit mit den medien.vielleicht ist radio wsw zuklein und der woku hängt immer 1woche.
12 | Fuchs-Blau | 11.02.2010 @ 14:13
viele werden sagen hatte wir doch schon natürlich aber solche sachen muß man weiterführen und nicht so wie es jetzt ist als selbst läufer betrachten.
13 | Fuchs-Blau | 11.02.2010 @ 14:15
noch eine anmerkung was nützt uns das neue stadion wenn niemand mehr die füchse kennt!
14 | Axel | 11.02.2010 @ 14:18
@che guevara: Jetzt bist Du aber dem jungkapitalistischen Jugendwahn verfallen. Die Jugend die Du meinst wohnt kaum in der Lausitz. Ich hoffe, das mit dem Wahlverhalten, hast Du ironisch gemeint.
15 | Fuchs-Blau | 11.02.2010 @ 14:41
siehste Axel, da ist es was ich meine,einer schreibt müll, der andere reagiert, meist dann auch noch niveaulos und irgend wann kommt der Admi und macht ein schloß vor.aber niemand geht der sache nach und versucht was zuändern.
16 | -Fuchs- | 11.02.2010 @ 14:47
@7-9 Und da sind wir bei einem ganz anderen gesellschaftlichen Problem. Die Jugend von heute, die noch da ist, fällt beim leichtesten Gegenwind um und flüchtet sich notfalls noch in Gewaltorgien. Man ist gewohnt, sich vorne anzustellen und wundert sich über Gegenwind. Man möchte Alles und das sofort, so kommt man nicht voran. Selbst bei einem Hockeyspiel ist man nicht bereit sich einen freien Platz zu suchen , auch wenn es nicht der Beste ist, Sicht ist fast überall gut möglich
17 | Schwarzwälder | 11.02.2010 @ 16:38
@7-9 Liveticker aussetzen? Meinst Du ernsthaft das da mehr Leute den Weg in die Halle finden? Außerdem ist das für viele die 100te Kilometer von der Heimat entfertn sind die einzigste Möglichkeit die Spiele live zu verfolgen.
18 | Randpole@guben | 11.02.2010 @ 17:17
ich finde es gut, dass diese thema dank dieses zeitungsartikels wieder mehr in die öffentliche und interne diskussion einzug hält. entscheidend ist 1. das lösungen diskutiert werden, und 2. dass diese auch umgesetzt werden. aber da genau scheiterts ja gewöhnlicherweise.
ich geb die hoffnung nicht auf
19 | Blacki_back | 11.02.2010 @ 18:14
liveticker aussetzen war sogar schon tagesordnungspunkt einer esbg Tagung ;(
20 | Locke | 11.02.2010 @ 19:08
kopfschüttel der geplante schnitt ist 1600 und wir liegen drüber warum wird dann darüber diskutiert.. manche bzw sehr viele kommen von auswärts da muss man erstmal nach wsw fahren dann der eintritt der ist okey da sag ich garnix aber es kann sich nicht jeder 2-4spiele im monat leisten!Und vieleicht sollte man die letzten wochen auch mal das wetter in betracht ziehen!
21 | SvenSchimanski | 11.02.2010 @ 19:51
das mit dem liveticker aussetzen bei heimspielen wurde selbst uns als fanseite damals bei gesprächen von den obrigen nahegelegt weil man zuschauerschwund fürchtete - haben das aber letztlich aus personeller not getan
22 | Fuxx34 | 11.02.2010 @ 20:08
Den Liveticker auszusetzen ist keine Lösung des Problems. Vielmehr sollte man sich mal Gedanken um das Thema Eishockeywerbung machen. Wenn ich mich recht erinnere, dann gibt es auch eine Marketingverantwortlichen beim EHC. Am Freitag wird es wohl dank Vattenfall wieder etwas voller werden.
23 | obelix | 11.02.2010 @ 20:53
Der Liveticker wird nie ein Ersatz für einen Stadionbesuch sein. Wer kann, geht ins Stadion. Für alle anderen (die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht dabei sein können) ist es die einzigste Möglichkeit, den Kontakt in die Heimat aufrecht zu erhalten! Von daher: Pro LiveTicker
24 | 3liter | 11.02.2010 @ 20:54
Also am Liveticker liegts mit Sicherheit nicht. Mal ehrlich: wenn ich die Möglichkeit habe, ein Hockeyspiel zu sehen, dann geh ich hin und zieh mir nicht den Ticker rein. Wenn ich mir das spiel nicht ansehen kann, bin ich heilfroh, dass es einen Ticker gibt. Andere Gründe wiegen da viel schwerer ... siehe PFIFF-Kommentare.
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Am morgigen Freitag steht gegen den SC Riessersee (Beginn um 19.30 Uhr) wieder ein wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Im Vorfeld treibt die Verantwortlichen der Füchse die bange Frage um: Wieviele Fans werden diesmal kommen? Beim jüngsten Sieg gegen den ESV Kaufbeuren waren nur noch 1592 Zuschauer in der Halle. Selbst das Gastspiel von Tabellenführer EHC München wollten eine Woche zuvor nur 1652 Besucher sehen. „Diese Tendenz ist alarmierend“, zeigt sich Manager Ralf Hantschke beunruhigt angesichts des Zuschauer-Rückganges.
Dabei ist dem Team in sportlicher Hinsicht nichts vorzuwerfen. Im Gegenteil: Wegen des reduzierten Etats zählten die Füchse vor der Saison zu den Abstiegskandidaten. So mancher Fan befürchtete, dass der letztjährige Halbfinalist zum Kanonenfutter werden könnte. Stattdessen ist die sportliche Bilanz positiv. Zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde dürfen sich die Füchse berechtigte Hoffnungen auf die Pre-Playoffs und damit den vorzeitigen Klassenerhalt machen. „Normalerweise ist es doch so: Wenn du erfolgreich spielst, kommen auch die Fans. Wenn nicht, bleiben sie weg. Bei uns ist es diesmal jedoch anders: Wir spielen erfolgreich, trotzdem haben wir weniger Zuschauer als in der vergangenen Saison“, rätselt Füchse-Sprecher Andreas Friebel. Vor einem Jahr lag der Schnitt bei 2000 Besuchern pro Heimspiel. Diesmal sind es nur noch 1800 Zuschauer.
Obwohl die Füchse noch im Rahmen ihrer Kalkulation liegen und auch andere Clubs mit dem Rückgang der Zuschauer-Zahlen kämpfen (siehe „Zum Thema“), sind die Minder einnahmen im Vergleich zur Vorsaison schmerzlich. Sie betragen rund 20 000 Euro. Geld, das man gern zur Konsolidierung verwendet hätte. Bekanntermaßen müssen die Füchse eine Lücke von 230 000 Euro aus der Vorsaison schließen. Dies soll in diesem und im nächsten Jahr geschehen.
Neben dem finanziellen Aspekt sieht Dirk Rohrbach aber auch den psychologischen Aspekt einer gut gefüllten Halle. „Gerade am Ende der Saison, wo die Kräfte schwinden, ist diese Hilfe von Außen sehr wichtig“, sagt der Coach. Er will aber dennoch keine Schuldzuweisungen an die Adresse der wegbleibenden Fans machen. „Wir müssen uns stattdessen bei jenen bedanken, die Woche für Woche kommen.“ Jeder zusätzliche Zuschauer ist eine Hilfe – sportlich und finanziell. Auch in den Internetforen der Lausitzer Füchse wird das Thema Zuschauerschwund ausgiebig diskutiert. Als ein wichtiger Grund für die rückläufigen Besucherzahlen wird dort neben der allgemeinen Wirtschaftssituation immer wieder die schlechte Infrastruktur in der baufälligen Weißwasseraner Eishalle genannt. So mancher Gelegenheits-Fan beklagt, dass Teile der Stehplatzbereiche durch Stammgäste vor dem Spiel frühzeitig abgesperrt werden und damit nicht zugänglich sind. Gelegenheits-Fans, so die Befürchtung, würden deshalb von weiteren Stadionbesuchen abgeschreckt.
Außerdem wünschen sich die Fans mehr Werbung für die Heimspiele, beispielsweise auf Plakaten in der Stadt und im Umland sowie durch pfiffige Ideen auf der vereinseigenen Homepage. Auch das Rahmenprogramm bei den Heimspielen (also kleine Gewinnspiele, Tipprunden etc.) soll nach dem Willen der Fans wieder attraktiver gestaltet werden.
Das Thema Familienkarten wird ebenfalls angesprochen. Mit rabattierten Tickets könne der Stadionbesuch für mehrköpfige Familien wieder attraktiver gemacht werden. Derzeit zahlt eine vierköpfige Familie mit einem Kind unter und einem Kind über 14 Jahren für die Stehplätze 38,50 Euro und für die Sitzplätze 56 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für Essen und Getränke. Allerdings liegen die Füchse mit diesen Einzelpreisen im unteren Durchschnitt der 2. Liga. Derzeit werden rabattierte Zehner- und die üblichen Dauerkarten angeboten. Eig. Ber./noc
Von Frank Noack
Quelle:Lausitzer Rundschau