Im Zug 500 – insgesamt sogar 800Fans hatten die Lausitzer Füchse bei ihrem Sonntagsspiel in Hannover im Rücken. Viele Anhänger waren noch privat angereist, um das Meisterschaftsspiel der 2. Eishockey-Bundesliga gegen die Hannover Indians zu erleben.
Die Zugfahrt hatte der Füchse-Fanrat um Silko Hoffmann organisiert. Auch die Fans selbst haben sich gut auf die Reise vorbereitet. Die Blue Sons aus Weißwasser leiteten die Auswärtsfahrt nach Hannover bereits in der Nacht zum Sonntag ein. Kurzerhand versammelten sie sich im „Bunker“ – ihrem Treffpunkt im Eisstadion – um Choreographien, Sprechchöre und Fachsimpeleien auszutauschen. „Das ist wie ein zweites Zuhause, das ich nicht mehr missen möchte. Wir sind schon eine tolle Truppe. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir einen solchen Höhepunkt vorbereiten“, so Marco Engmann von den Blue Sons.
Unübersehbar strömte eine blau-gelbe Masse dann am Sonntagmorgen, 8Uhr, vom Weißwasseraner Stadion zum Bahnhof. Pünktlich 9.41Uhr rollte dann der Sonderzug Richtung Hannover Kleefeld an. Station wurde in Spremberg, Cottbus und Finsterwalde gemacht, wo weitere Fans zustiegen. Mit dem blau-gelben Virus infiziert wurden auch die Mitglieder des Lausitzer Dampflok Clubs, die diese Fahrt ermöglichten. Selbst Lokführer Hubertus Wischkonie orderte beim mitgereisten Fanartikelverkauf ein Leibchen in blau-gelb, das er über die Dienstuniform zog.
Drei Stunden vor Spielbeginn war das Ziel erreicht. Zehn Minuten Fußmarsch mit Transparenten und Sprechchören heizten die Stimmung weiter ein. Als die Füchse dann endlich zum Warmmachen aufs Eis kamen, ging das Stimmungsbarometer in Richtung Siedepunkt. Sportlich gesehen machten die gastgebenden Indians den Füchsen einen Strich durch die Rechnung. Nach großem Kampf musste sich die Mannschaft 3:2 geschlagen geben. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Die Rückfahrt wurde genutzt, um mit der mitfahrenden Mannschaft im Zug ins Gespräch zu kommen oder auch, um die Autogrammsammlung zu vervollständigen. „Auch wir als Mannschaft waren beeindruckt, bei einem Auswärtsspiel Heimkulisse zu erleben. Das ging selbst uns harten Kerlen unter die Haut und wir können uns bei unseren tollen Fans nur bedanken und weiter gut Eishockey spielen“, so Spieler Marvin Tepper.
Eine Auswahl der schönsten Bilder von der Fan-Reise folgt in einer der nächsten Ausgaben.
Die Zugfahrt hatte der Füchse-Fanrat um Silko Hoffmann organisiert. Auch die Fans selbst haben sich gut auf die Reise vorbereitet. Die Blue Sons aus Weißwasser leiteten die Auswärtsfahrt nach Hannover bereits in der Nacht zum Sonntag ein. Kurzerhand versammelten sie sich im „Bunker“ – ihrem Treffpunkt im Eisstadion – um Choreographien, Sprechchöre und Fachsimpeleien auszutauschen. „Das ist wie ein zweites Zuhause, das ich nicht mehr missen möchte. Wir sind schon eine tolle Truppe. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir einen solchen Höhepunkt vorbereiten“, so Marco Engmann von den Blue Sons.
Unübersehbar strömte eine blau-gelbe Masse dann am Sonntagmorgen, 8Uhr, vom Weißwasseraner Stadion zum Bahnhof. Pünktlich 9.41Uhr rollte dann der Sonderzug Richtung Hannover Kleefeld an. Station wurde in Spremberg, Cottbus und Finsterwalde gemacht, wo weitere Fans zustiegen. Mit dem blau-gelben Virus infiziert wurden auch die Mitglieder des Lausitzer Dampflok Clubs, die diese Fahrt ermöglichten. Selbst Lokführer Hubertus Wischkonie orderte beim mitgereisten Fanartikelverkauf ein Leibchen in blau-gelb, das er über die Dienstuniform zog.
Drei Stunden vor Spielbeginn war das Ziel erreicht. Zehn Minuten Fußmarsch mit Transparenten und Sprechchören heizten die Stimmung weiter ein. Als die Füchse dann endlich zum Warmmachen aufs Eis kamen, ging das Stimmungsbarometer in Richtung Siedepunkt. Sportlich gesehen machten die gastgebenden Indians den Füchsen einen Strich durch die Rechnung. Nach großem Kampf musste sich die Mannschaft 3:2 geschlagen geben. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Die Rückfahrt wurde genutzt, um mit der mitfahrenden Mannschaft im Zug ins Gespräch zu kommen oder auch, um die Autogrammsammlung zu vervollständigen. „Auch wir als Mannschaft waren beeindruckt, bei einem Auswärtsspiel Heimkulisse zu erleben. Das ging selbst uns harten Kerlen unter die Haut und wir können uns bei unseren tollen Fans nur bedanken und weiter gut Eishockey spielen“, so Spieler Marvin Tepper.
Eine Auswahl der schönsten Bilder von der Fan-Reise folgt in einer der nächsten Ausgaben.
Von Gunnar Schulze
Quelle: Sächsische Zeitung